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186. Der hleine Soldat.
Hs ist ein kleiner Soldaot.
der ein giftiq Spieblein lidt.
Täglich æieht er mit Gesang ms Held,
naur im Winter bleibt er in dem TZeolt.
5 eroberft ohne Za#t
die schonsten Schiöblein æu Berg und Tal,
er brienht in ihre Keller ein
und trinkt aus goldnen Hecherlein
immer neuen, sßen Wein,
10 dann nimmt er feines Meit in jede Hand
und baut æu Hause Kammern Wand an Wand.
Die Kammeorn füllt er mit süßem Aost
und sorgt im Sommer fiir des Winters Kost.
Und uwüre jedermann so arbeitsam tbie er,
15 80 Pé6's im Lande eine Bettler melir.
186. Der Kmeisenhaufen. Von Franz Wiedemann.
Der neunjährige Hilar ging einmal mit seinem Dater spazieren. Sie
gingen über Seld und hamen endlich an einen Waldrand. hier
erblichte der kleine hilar einen Kmeisenhaufen. Sogleich nahm er
sein Spazierstöchchen und wühlte in dem Kmeisenhaufen herum.
Nach kaum einer halben Minute war der ganze Kmeisenhaufen
mit Zmeisen bedecht. Zus jeder kleinen Offnung hamen sie hervor.
Diele, viele hundert rannten hin und her. Man sah ganz deutlich,
daß sie alle in großer Angst waren. Wer recht genau hinsah, dem
Ram es fast vor, als frage eine die andere: „Mer war denn das,
der unser ganzes haus durchwühlt hat? Wer war denn das, der
all unsere Stübchen und Kämmerchen zerstörte?“
Der kleine Hilar indes freute sich königlich darüber, wie die
Tierchen so ängstlich hin und her rannten, und wie endlich der Erdhaufen
ganz schwarz aussah vor lauter Kmeisen.
Eben wollte hilar zum zweiten Male mit seinem Spazierstöchchen
hineinstechen, da aber sagte sein Dater: „Das ist nicht recht von dir,
Hilar, daß du den Kmeisenhaufen so durchwühlt hast. Die Tierchen
haben lange, lange darüber arbeiten müssen, ehe sie diesen Bau fertigbrachten.
Wieviel Sandkörnchen mußten sie herbeischleppen, um nur
ein einziges Stübchen oder Kämmerchen zu bauen. Und das alles hast