Metadata : Weltkrieg und Gottesreich.

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selben  kräftig  forderte:  Das  Gottesreich  tritt  nicht
durch  reine  Tätigkeit  Gottes  in  Erscheinung;  es  ist
auf  die  Mitwirkung  der  Menschen  bzw.  der  Gotteskinder
  gerechnet.  Zesus  selber  fühlt  sich  als  Gottes
Werkzeug,  das  Himmelreich  auf  Erden  zu  gründen,
und  er  wirbt  die  Jünger  an  als  Arbeiter  und  Beter
für  dasselbe.  Vom  Beten  redet  die  zweite  Bitte  des
Unservaters.  Vom  Arbeiten  redet  manch  ein  Wort:
Ich  nenne  das  Gleichnis  von  den  anvertrauten  Pfunden,
  mit  denen  die  Fünger  als  Gottes  Mitarbeiter
wuchern  sollen.  Ich  nenne  die  grandiose  siebente
Seligpreisung:  „Heil  denen,  die  Heil  schaffen  7);  denn
sie  werden  Gottes  Söhne  heißen.“  Gott  ist  der  Heilschaffende.
  Er  braucht  aber  seine  Werkzeuge.  Als
solche  wirbt  Zesus  seine  Jünger  an,  indem  er  ihnen
zuruft:  Wohl  denen,  Heil  denen,  die  ihre  ungeteilte
Kraft  Gott  zur  Aufrichtung  seines  Reichs  zur  Verfügung
  stellen!  Weil  sie  im  Sinne  Gottes  wirken,
kommt  ihnen  der  herrlichste  Titel  zu:  sie  werden
Gottessöhne  heißen  und  nicht  nur  beißen  sondern
sein.  Ihre  Gottessohnschaft  ruht  auf  Abnlichkeit,
auf  Wesensverwandtschaft  mit  dem  heilschaffenden  Gott.

In  der  Welt  ist's  dunkel

Leuchten  müssen  wir.

Du  in  deiner  Ecke,

Ich  in  meiner  hier.

»)  Die  Ubersetzung  „Selig  die  Friedfertigen“  ist  sprachlich
  ganz  unhaltbar.  Die  Ubersetzung  „Selig  die  Friedestifter,  resp.
die  Friedeschaffenden“  gibt  pedantisch  den  griechischen  Text
wieder,  aber  genügt  der  Sache  durchaus  nicht.  Denn  hinter  dem
griechischen  „Eirene“  steckt  das  weit  vollere  aramäische  „Schalom“.
Das  bedeutet  Heil  und  umfaßt  die  Fülle  dessen,  was  wir  brauchen
für  Leib  und  Seele,  für  Familie  und  Freundschaft,  für  unser  Volk
und  die  Menschbeit.