Full text : Rummelsburger Kreisblatt. 69. Jahrgang 1914 (69)

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Nr.  10  —  1914.  69.  Jahrgang.

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Erscheint  Inserate
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Rreieblatt.

Rummelsburg,  den  3.  Februar

Rummelsburger

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A.  Amtlicher  Teil.

Im  Mo%nat  Februar  müssen  die  Fuhrwerke  auf  Thausseen  und  städtischen
Straßen  von  6  Uhr  abends  bis  6  Uhr  morgens  beleuchtet  sein.
Suwiderbandlungen  werden  streng  bestraft.

Rummelsbura,  den  30.  Januar  1914.  Der  Landrat  von  Trebra.

Der  Amtsvorsteher  Rittergursbesiter  von  Pattkamer  in  Treblm  nt  vom  30.  Januar  d.  Js.  ab  auf
etwa  10  Tage  verreist  und  wird  während  diteser  Zett  der  Amtsvorsteher,  Ritttergutsbesitzer  von  Puttkamer-Poberomwdie
  Amtsgeschäfte  des  Amtsbezirks  Treblin  mit  versehen.

Rummelsburg,  den  30.  Januar  1914.  Der  Landrat,  von  Trebra.

Mit  dem  Einsammeln  der  für  1914  genehmtgten,  für  Zwecke  der  Kinderherl=  und  Diatontssenanstalt  in
Stettin  bestimmten  Kollekte  ist  auch  der  Sammler  Georg  Krüger  aus  Stettin  beauftragt  worden,  der  im  Besitze
des  vorgeschriebenen  Ausweises  est.  Z

Rummelsburg,  den  28.  Januar  1914.  Der  Landrat,  von  Trebra.

Oie  Mucglieder  der  Einkommensteuer  Voreinschätzungs-Kommsssionen  des  Kreises  benachrichtige  ich  hierdurch,
  daß  die  Versäumungsgebühren  für  Tetlnahme  an  der  Sttzung  der  Voreinschätzungskommtsstonen  zum  Zwecke
der  Einkommensteuer-Voreinschätzung  für  das  Steuerjaohr  1914  zur  Zahlung  durch  die  Kgl.  Kretskasse  hler  angewiesen  sind.

Die  Beiträge  können  bei  der  Kreiskasse  gegen  Quittung  abgehoben  bezw.  werden  auf  Verlangen  durch
die  Post  übersandt  werden.

Die  Ortsvorsteher  werden  ersucht,  die  Mitglieder  der  Voreinschätzungs-Kommissionen  hiervon  in  Kenntnis

zu  setzen.
Rummelsburg,  den  26  Januar  1914.
Der  Vorsitzende  der  Veranlagungs-Kommission.  von  Trebra.

Berlin,  N.  4  #ieckstr.  17  im  Januar  1914.
Aufruf'!k
Der  erste  Landfrauentag,  der  am  18.  Februar  1913  auf  Einladung  unseres  Verbandes  stattfand,  hat
mit  seinem  alänzenden  Verlauf  eine  allgemeine  Anregung  für  die  „Jugendpflege  auf  dem  Lande  als  Frauenfrage“
ausgeübt.  Nun  sind  während  des  Jahres  neue  Erfahrungen  gesammelt  und  neue  Probleme  entstanden.  Klarer
ist  dte  Erkenntnis  der  Not  mancher  Landjugend,  für  die  Hilfe  nor  ist,  und  manck  er  Pflicht  gegen  die  Landjugend
für  welche  die  Frauenkraft  sich  opfern  muß,  geworden.  Um  so  mehr  sucht  man  nun  nach  neuem  Antrieb  und
nach  Antwort  auf  schwierige  Fragen.  Deshalb  laden  wir  die  deutschen  Landfrauen  ein  zum  2.  Landfrauentag
am  Dienstag,  17.  Februar  1914,  vormittags  10  Uhr  im  großen  Saal  des  Herrenhauses  Lespzigerstr.  3.
Den  Vorsitz  hat  wiederum  Ihre  Exzellenz,  Frau  Gräfin  von  Schwerin-Löwitz  gütigst  übernommen.
Tagesordnung:
1.  Begrüßungswort  der  Frau  Vorsitzenden.
2.  Kurzer  Geschäftsbericht:  P.  Keil-Berlin.