Tummer 20
Freika 76. Jdfuäk 71912
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München, 24. Jannar. Der König emp.
fing gestern nrit großem Veremomtell. in Gegenwart
des Etallenbensters des Kgl. Hau.
*9 und dr.. Aeußern, Dr. Grafen von Herl.
Uung, oen neuernannen Ar oltolischen Nuntius
Monsor. Dr. Aversa. ##o dean Sardi,
in Antrittsaubienz. re- Muntius murd. im Ga.
lawagen von der N##nt atar abgegon und in
der Reildenz von den Obersten Loschurgen und
den General und Flugeladjutanten empfangen.
In seiner Bealeltung befanden sich der päpst
hiche Uoitore Monsqgr. Schioppa und der Se.
tretär Toricelit. Bei Uebergabe oes Birrets
an den BLömn im lleinen Thron aal hielt
Monsgr. Dr. Liverin eine Ansprache, 17 wel-.
cher er scine Freude und Danbatleit gegen
nber dei Papite Auediuck gab. daß er zum
Nuntius am baueriichen Hofje ernannt worden
sei. Er ubermitielie dem Konig die Vessichelrung,
dan dem Pas#lt da# Wohl u. ölnd des
Königs, deir könir#cen Familie und des
bayerischten Voller sehr am Herzen liege und
daßg ei, der Nuntius, be#rebt sein werde, die
au#ge,eid,neien Beziehungen zwischen dem
Heiligen Siuhl und der baner. Reaiecung zu
hallen. Zum Schluß flehte die Anikracke
vie goullich Voriehung an, „es möge Lald
der für Cute Wajfeitat so rfreulu#r Aur dendlich
lammen. in dem die Bölker die Aussen mederlegen,
il in einem gerechten, ehrenvollen und
sehlbegrändeten Frieden wiedervereinen, um
gemeinam in edtem und kulturfördernem
Weotteiier an Werlen des Friedens und der
allgemeinen Wohliahrt zu arbellen. El#r die
ses sind auch die Munsche des erhabe##e#n
Hauptes der kalhal'seten Kirche“ König Luowig
daulie dem Muntins, begrüßte ihn, nd
#versicherte ihm, daf er die Unterstützunn der
bayerischen Regierunn in seinen Belteik #
linden werde. Nach der Audienz begleitr.
König den Numius zur Königin, dir un ver
Gegenwart ihres Hositaates gleichse! emp-1
fing. In gieick seierlicher Weise un bei der
Aniuns! erfalgte die Rücksahr! #e, po#püll.
Nuntius in seine Wohnung.
S uc..
Künben. 2. Jannar. Ter Kaufmann
Abrallam “ aur Mamnheim indiate in
tzeilungaeedaß er ce Million
Zigarren,
sen habe.
z 5 en, mielene
trodene greifbare Warc, zu verkan.
. lam am Samstag nach Mün-*
1 einem Hotel am Karlo
platz ein und ür. ele. fur Montag und Diensiag
die AKu- 1 # KRriegswucheramt war
d: aus ihn aufmerlsum gemacht und ordnete
nach einem Vernöre seine Festnahme an. Wie
7 festgesieil! murüc, hat Hilb in Mnen bae.
tc Posten mit zusammen 2.0 000 EStud
u erait. zu den Plreisen seines Auftraggeber-s.
emes errleesteinhbne in Mannheim, verlanete
HLilb 5 Pro. ent „Ueberpreise“, sod ih
er bei den % abgesck lofsenen Geschalten bei
einem Durchschmittlepreis von 10 Pig. für die
Zioalre 100 Marl verdiente. Hilb beg
einen Monatogelaln von 71# Marl; außer de#n
wurden ihm de Spesen vergatel. Vom %
vember bis Jahresichluß hal er nach seiner
Angabe Zigarren im Werte von 70,.000 bis
80 000 Mark verlauft. Nach Munchen hatte er
2000 Zigarren als Muster milgebracht. Die
Miletton Zigarren im Werte von 100 000 Ml.
wurden in Stuligar!, wo Hilb wohnte, auf
Veranlassung nt-. Kriegswucheramtes besalegnahmt.
Das Verhältnis Hilbs, der die
Unsauberkeit de: Geschäftes nicht ieugnete, zu
semem Auftraggeber bedarf noch der Klärung.
München, 21. Januar.
der Ausführung der „Mona visa= im Hosthea.
jehl weitere Kreise. Das kat#. Aktions.
(umss veröffentlid. jent folgende Erklarung:
ne yier umgab, daß sogar mancher der anderen
Besucher erstaunt aussah, wenn er übren Blick
voll Kummer und Traurigkeit bemertte. Was
suchte sie hier an dielem Orte der Freude?
Weit besser hatte sie auf reinen driedhof gepaßt,
neben ein frisches .
Wieder ietzte die Mustt ein. Ein flotter
Walzer erklang. Die dritte Person an dem
Tische war ein junges auffallend schönes Mädchen
mit dunklen leidenschoftlichen Augen.
Sie allein schien das gebotene Vergnügen voll
auszugenießen. Sie wippte mit ihrem kleinen
uß auf und nieder im Dreioierteltakt.
Die alte Dame zuckte zusammen, als die
Musik begann.
„Wir haiten nicht hieherkommen lollen!“
sagte sie in gedämpitem Ton. „Es geht über
unsere Kräfte.“
er Herr sah wie geistesabwesend auf.
„Ja.“ entgegnete er. „du hast recht. Es
ist zu viel fur uns. Aber schließlich: Olga ist
jung! Und sie wollte ja so sehr gekn diese
seltsame Nummer sehen, diesen „Todessprung
der kleinen Feel. Also bleibt uns wohl nichts
anderes übrig, als auszuhalten.
Mit einem sonderbaren Blick streiften, die
Augen der alten Dame hin über das junge
Mädchen, welches mit glänzgenden Aucen und
bochroten Wangen neben ihnen saß, obne Suf
#bre beiden Begleiter zu achten. nd
nem leisen Seuĩger dachte die alte Frau, 4at
wenig ihr doch diese ein3zige, gonz allein in
der Welt stehende Anverwandte cigenlüich war,
trotzdem Olga von Halberg seit Jahren gan
bel ihr lebte. Seit Jahren! Seit lie, die alie
Baronin Anna von Nichilng, iren elnzigen
Sobn verloren hatte. Da waren ihre Gedanklen
Die Angeleenheit .
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Trotz
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Kriegsernstes, troß des Burafrieuund
der allseito anerlannten und betonten
Noiwendigkelt ireuen Zwam- menholien
ind ilnlummenhelien: hat Leilturg desQ
Knicliu#en Hofttzcalers ein Stück ausgefuhrt,
das alie eiick und deutsch denkenden und
enn sindenen Kreise abstoten und in ihren
heiligsten iic verietzen mun. Daß die
Katholiken die Auffuheun ce- „Mona Lisa“
als schwere Beleidigung empfinden müssen, wur.
d: durch die berusenite und hörh'te licchliche
Stelle dadurch zum Auedruck gebrach:, daß
diese dringend ersuchen ließ, die Aufführung
mölhte unterdleilen. In der O ejfentlichteit wur.
llar genug ausgesprochen. daß man es ange.
sichts der Opfer und Leiden des Kcieges bei
a künstlerischer Wellherzinkeit aßbsolul nicht
verstehen lönne, wie man jent ein derart irivole
Stüd aufführen mag, an dem nur ein
Publ: kum Eigönen finden lann, da; nmit unserein
deutschen Volle, mit unseren limpfen den
und lildenden deuischen Kriegern, mit ihren
tranenden, von schwerer Sorge gebe##n Angehörigen
niärt mitempfindet. Obm- alio
die Kgl. Hoithealerintendanz weiß. und durch
die berusente Stelie w# die neiteien
Rreise o ie Auffuheung e als Rrän.
l#r.) und Aergerne #uisasie: daß sie
sic, in ihrter vaterländische.#t zunung asns5
s.werste verletzt sihlen. irobdem hat die Kul
# bcalerintendauz as Siüd neuerd## 135 Wio#
der aui den Spielplan gesertk. dorunbe:
von der Uleberzengung, daß ce nham ie
sonders in der genenwäriegen Zeti
zer'epeno und argerniserregend wirit.
d Thcealer enlegen seiner waoren Vestn
mung siltlich verwerfliche Sucke zur Auffuhrung
biingl, legen wir gegen das Vorgehen
der 1###. Loftheaterintendan- entschiedenen lau.
*’'r Pio efl ein.
München. 21. Januar. Die Sossüchergatbeu
Steinbach in Munche: haten der Stadge
meinde Munchen den Betrag von 5010 * MI
mit der Beslimmung überwiesen. daß je 25000.)
Mk. für erblindete Krieger u. für Kriegerw aisen
inn släotischen Waisenhause verwendet werden
sollen.
München. 23. Jan. Am Mittwoch sn:
sich eine 30 Jahre alte Dienersfrau von der
Gichhesseloher= Brucke in die Isar. Der Körrer
durchschlag - Eisdecke und siel inz Wasier.
Ein Herr sah die Leiche, die Jahereiche
chwere Berlerungen aufwies. Die Frau war
feit 1 Uhr mittags abgungig. In ihrer Woh.
—
lueng an der Vilienstraße ließ sie ein Schrei-
ben zurück, daß sie lebensüberdrüssig sei. Aus
schen meret der bienm einen.
eiguio #urs Leben Heine Siunde verging,
wo sie nicht an ihn gedacht hätie, au ihren
schoneu. enenen, lieben Sohn, i#ren Felir!
Sie halen ihn dereinst so genannt, weil Felir
„der i#chlunne“ beißz. Nach jahrelanger.
kinderloser Che wur er ihnen beschie den worden,
und von dem Anzenblicke cu. da jie ihn
zum ernelmal in die Arme geichlossen, bildete
dieses Kiud #ur den öteiherrn von Richting
und seine Gemahlin den Inhalt des gangen
Lebens. Mu ###werem Herzen ließen sie ihn
mit dem berumien Afrika forscher zieben! Sie
begrifien ihn nicht recht. Hatte er nicht daheim
seine unsesee Stellung als Sobn eines der
ersten Adeis eschlechter und als junger Gelehrter?
Ham# er nicht seine alten Eltern,
welche nichts besaßen, außer diesem Einzigen?
Und seinen, von Abhnen ererbten Besig?
Wie ein kleiner König saß er auf seinem Eigentum.
Was zog ihn fort in weite, unbestimmte
Fernen?
— was zog uhn fort?
Es war da etwas n dem sonst so klaren,
durchsichtigen Leben ihres vergötterten Sohnes,
das den Eltern erschien wie ein dunkler Punkt.
Sic hatten sich oft so sehr bemüht, ihn zu einer
Helrat zu bewegen. Aber seltsamerweise batte
er stets allen ihren Zureden ein festes „Nein“
entgegengesetzt. Wie blind ging berum
unter den schönen Mädchen und Frauen,
es in der Wiener Gesellschaft ja so zidach
gab. Ihr eigenartiger Reigz. ihre lieblich a
mutige Art und Weise schenen absolut sen
Eindruck auf ihn zu machen. Und doch enn
er manches Mal so versonnen vor sich
doch huschte ost um seinen ke ae
Mund ein (o verklärtes Lächeln.
ungedeuren r.
ken verworrenen Aufkeick"mngen geht hecvor.
ban die Frau geisesgesorn u war
München. 24. Jannar. leiden hiemgen
Uiicbe2c.ninungen bhllten am Ni mech eine
gemeinsame Versamzlun Co. in der uber die
jeeige im Münchener Gastwirtsgewerde
beraten wurde. Einem Referate ist zu entaeh-Mü
Iren.
daß für die Bierversor
de
orgung Müncens.
c Shorarbeiter seitenz de:
de Inern noch, weirer beschlan.
Proz- m. alf? . Prazen d
ieszs 1 * *i7 ge eten werden,
für d'
Dmt:
i 75
¾½rvß-t
itke Bier), pro *: Und Forft cer 97510. rnen
Bevolerung nur mehr 0,3 Liter zur Vecfi
qung siehen. Unerklärlich erscheine es. dyß in
den Mil tarkantt= nen in der Horrisen die Menn.
maj wie sie u Stn.
was sie bru. .
genönn
in ber aruison solen“ sic aber den gleic. en
Ein'chränlungen unterworsen sein wie bie Zi.
vitber bollerung. Ebenso mußte der F. aschenbie
bhandel beieitigt werden, der die Sand zur Dop.
velversorgung biete. Auc die Bevorz1au
Konsumvereine sei nit am Piaße. Dise
mären gleich falis in der Bierzumeisung wie eine
Kroße Wiriscast zu behandeln. Die Vierversoc.
nung werde sich aber so bald nicht ##gunen
d Ganwitisgenerbes aufliuren.
de-
x 12 43 16-bi- .n
1io#rbering, 23. Lanna. Zäwer vom
Schidjal lemgesucht wird die Hamilie Fuca. if
in Neudurg bei Horbering. zwei Söhne ha ·
ben ichon 1914 den Leidenod erlilten, ein 3
Sehn isi 1912 tddlich verungluckt. Nach nur
zweitägigem Leiden ist 1916 eine Tochier *5
liorben. Seit 12. Dez. 1916 wird der m dem
Militärverdienstren ansgezeichnete 1. S
vermißt. De junnte und letzre Sohn dient bei
der Marine. Der Vater ist schon 13 Jahle
nervenleidend.
—
Tandshut, 21. Januar. Im nahen Holzen
erilodierte in dem Stall des dortigen Hofesein
Benzinfan. Fünf Stück Großvieh w#-den
dadurch getöret. Elf meitere Stuck müssen no-Lischlachtet
werden.
Ansbach, 24. Januar. Der Möroz der
Eina Bauer, die auf der Lockstädter Feld.
maerkt bei Kamburg am 16. Januar erstochen
cufgefunden wurde, ist hier, w# er auf Urland
weilte, durch Aitonaer Kriminalbeamte in der
Losen cines Matrosen verhaftet worden.
Worarte er gevacht
*m
Immer war die Mutter für ihn das Hochste
gewesen. Mit alien seinen eigeninen Angelogenbeiten
tan er stets zu ihr. Aber sie fühlte
es,. trotz a : Dieses Mnnesieben barg doch
ein Gob em — —
Und dann war er plötzlich sort. Ganz
1
E—
Das war jetßt mehr als sechs Jahre her.
leither war Felix dvon NRichting verschollen,
ebenso wie die anderen Mulnneder.
der Expedition. Kein Lebenszeichen kam mehr
von diesen tapferen Pionieren der Kultur und
Wissenschaft.
ort drüben, in der flimmernden, gelben
Sandwüste hatte er wahrscheinlich einen grausamen
Tod gefunden. Niemand konnte etwas
berichten über sein Geschick, niemand war bei
#one gewesen in den letzten Augenblicken seines
eb
die alte Baronin bit dwue erschreckend,
den Kopf. Laut und gellend jetzte eine jeltlame
Musik ein. Fast rse starrte die
Greisin um sich. Ach jal Sie saß ja in dem
eleganten Etablissement und Tee auf diese
neueste, glänzendste Autraktion des berühmten
Vergnügungslokales: „Der. Todessprung der
leinen Fec“.
as ging sie all dies an 7 Weshalb hatte
ĩie nur hierhergeschleppt Wie konnte
man
maon denken, daß sie jemals auch nur für
Minute Mutterleid veruten
ihr großes, ewiges
gessen würde ? mer und ülberall sah 66
. adek- eine, todestraurige Vild:
durch Meere und Länder von s—
Eren liebes, kluges Gesicht #m letzten
Lorèhalben. 24. Jamer. I# Franken
- herrsc.. iie Mezutriu
ELIEIEEIIEIIIE
Mordmwint.
22 ie E
1Kr
emandien. lemerkl##eeht 4.
durch flethiges U W- isfeln auf#scht erhulten
werden. Die Baume tragen brorunere Schnee.
massen.
Tudwigshasn, 21. Januar. Ass sleinrei
cher Mann kam vor Jahren ein Pfälzer, der
auswärtse sein Gluck ge ucht und gefund en het
te, Heinrich Klein, in seine alte Heim zuliück.
Er tte dar don ihen in „agen
ins Leben devhiche oltng Dl.
(GGulden an die Hartotice Kerlz und
ehemalige Fabrikeliengese in Gotha, die
den gronen VFoidberq##u in Europa be.
treibt, vertauft. Er lien sich in Neunadt nieder,
wo ei durch se rer enderib Lenu
seinen Humor bald eine bekunnte Personlichteit
wurde. Zeine Versch. nendungssucht hätte aber
das große Bermögen nicht so rasch verzehten
lönnen, wie die verfehlten, Uaghalsigen Speku.
lationen des Millionärs. Durch Ankauf von
Bergwerken, u. a. auch in Anmerila, verlor er
nicht nur sein ganzes Vermogen, sondern machle
noch mehrere Millionen Schulden, sodaß lei.,
gauzer Nadllaß unter den Hammer lam. D-Reste
eines wahrhaft fürplichen Vermögens,
kriübare Mobel, Biloer, Feile usw., lommen
in den nächsten Tagen zur Versteigerung. De-Erlös
wird aber selbi: im günsugren Falle
laum dusreichen, den Glaubigern auch nur 2
Pri-zent zukommen zu lassen.
SEie’
Bowerisches oberland.
Uebersee, 24. aonnar.
erin Rupert Eldaruver
(wemisckhtwarenp#ä#
Das Anwesen des
dahier ging samt
durch Kauf an die Ehe
lcute Otermeier aus Wangen bei Stauenberg
düct. Aud. lier war die vermittelnde Fiemtr
dear alibekamme Immobilienbüro Ed. Ra.hber·
München, # 12
Teoöisendorf. 21. Zannar. Der Jnf. Kateinn
Grottauer von hier erleble eine kraurige
S#umtehr. Er fland zum zweiten Male ien Feiun
tehrte jen in eeine Heimat zuruck. Leider
weid ec sie aber nie riehe wieder ehen. Bri
caun# Minenssrengung auf der Loretohoöhe hei
der tarsere Muütamofer das Augenü#cht ver
lorc#n.
ranstein. Darnn
E der
u.ig brtunm: neten kannte.
Zprengart
ger
"lLau. We der 1
lehre: Mugiurats
hat sich HH. *s
obi Peietirchen erbolen au:m se
rer Stallung der S„d gemeinde unentzgelrlich,
fur ihre arme notleidende Bevölkerung ein:
Rub mit I 12 Zeninern Lebendgewicht zur
Verfügung zu siellen. HH. Parrer Sorengari
dati des herzlichiten Dantes der ganzen Stad:
jur biese edie Tat in schwerer Ieit verni her:
sein.
Boverliche Erreutasel.
KI. u. S das 2. Injamerie · Regi ·
meiu aun Jum 191 gefelllsbereit in der
A. %%% vor T. ##and. Lot ĩid der Mann-&
i unr: dem von den Franien die ganc
ziud.! hinourch sollge’ebten und f#ddie M91.
gensiunden noch gesieigerten schweren Gesch'.
sener in den Erdibcfern oder laum kui#t####en
Gralen und den wenigen Unterständen nur
unmichende Deckung. Schon halte ein Volt
riutser einen Ineüan Lurch'alanen #und 15
enn terschutten. gls Landwehrmann Johann
DObck der 1. Komp. von Fortt, BA. Weilheim,
„Liebe Tante“, sagte da die etwas sprode
Stimme der jungen #ichte in eine Musikpause
hinein. „Sieh doch. wer cuch bier ist! Cin
alter Betannier! Herr Marun Großmann.“
Der Baron horchie auf.
.„Wieso Großmann jollte auch hier sein 7“
fragte er erstaunk. „m1! as ware ja ganz
nel!! Großmann ##nue uns ergadblen von
daheim.“
Wenn VBaron Nichiung „daobeim sagte.
dann meinte er steis das ale Stammichloß
mitien in dein rauschenden Wald, umspielt
von der freien, siarten Luft diejses gottge
segneten Landes. in dem es so viel Schon--heit
gab..
ie , Baronin nichte. Ein Schimmer von
Interesse lam nun auch in ihre welken Züge.
„Ich habe ihn so lange nicht geseben“,
jagte sie, lebhastei, als es jonst ihre Art war.
„Weißt du nicht, hat man denn jemals noch
etwas erjahren von seiner armen Tochter, der
Marie?
Der Boron wollte eben antworten, aber
Olga sagie rasch:
„Nein, ich hade oft von den Dienstleuten
çeh##, daß die Marie Großmann spurlos versowunden
sei. Uebrigens — ssie soll ja sehr
leichtsinnig gewesen sein.“
ie arie 7* fuhr die Baronin auf.
.Wer kann so etwas sagen? Sie war ein
liebes, gutes und sehr schönes Mädchen, weit
uber ihren Stand gebildet — die war die
beste, treueste Spiel- und Lernkameradin unleres
unvergehlichen Felix.“
diesem Moment schob sich das braune,
rtt## Antlitz des es Mar#n
rohmann in den Gesichtskreis der Baronis.