Iunmer *# — — — —
er · gute Nicoja bat drei“ Frauen # und. 24%
7 gehabt Abet nur gwei seiner Sohne leben
noch, der eine im Alter non 84, der andere
von 75 Jahren. Der 111jährige Greis erinnert
si ganz genau der Echichale des ehemaligen
Königreichs Reapel und hat auch das
tragische Ende Murats nicht vergessen.
Paris, 11. Febr. Die Polizei verhasftete
gestern bei einem Einbruch-Versuch einen deutschen
Verbrecher namens Karl Wetzel. Aus seinen
Papieren Hot hervor, daß er 26 Jahre
alt ist, aus lhausen stammt und bereits
mehrfach in Frankreich und Deutschland verurteilt
worden ist. an jano bei ihm Revolver
und Dolchmesser und eine Anzahl falscher Schlüssel.
Sein Genosse entwich. Der Verhaftete behauptet,
lein Wort stoni zu sprechen und
Sintärte, daß auch sein Komplize ein Deutscher
*d Febr. Die bekannte Suffraget
tuanan:-! Frau Pankhurst hielt gestern
in einer Versammlung eine äußerst heftige Rede
gegen die Regierung. Gegen Schluß ihrer Ausführungen
wurde sie von den aufgestellten Euffragettenposten
benachrichtigt, daß die Polizei
am Eingang warte, um sie zu verhaften. Nasch
entschlossen wechselte Frau Pnchteft ihre Kleiduna
und ibren Hut mit einer anderen Sufsragette,
die dann vor dem Eingang von den
Polizisten sofort festgenommen wurde. Frau Pankhurst
entkam unerkannt. Die andere Suffragette
wurde wieder freigelassen.
Helsingf ors, 11. Febr. Bei dem Brande
des Armenhauses im Kirchspiele Hilonantsi (Bezirk
Kuopio) sind fünf Personen umgekommen,
eine ist verschwunden. Viele erlitten Brandwunden.
Petersburg, 11. JFebr. In Lodz wurde
eine Lasterhöhle entdet, in die deutsche Bonnen
und Gouvernanten gelockt und, nachdem
man ihnen dort Gewalt angetan hatte, ins Ausland
befördert wurden. Der Besitzer dieser Lasierhöhle
ist bereits verhaftet, ebenso ein mehrsacher
Millionär namens Weichmann aus einem
Vororte, der den ganzen Mädchenhandel leitete.
Das Gericht lehnte es ab, Weichmann gegen
eine Kaution von 1 Million Mark auf freien
Juß zu seelien.
Newyork. 11. Febr. Der ehemalige Priesier
Schmidt wurde wegen Mordes zum Tode
durch den elektrischen Stuhl verurteilt. Die
Hinrichtung ist auf die am 23. März beginnende
Woche sestgesetzt.
Münchener Neuigkeilen.
München, 11. Febr. Infolge einer Unvorsichtigkeit
wurde gesiern ein auswärtiger Güller
um 126 Mark geprellt. Er verkaufte auf
dem Heumartt am Schyrenplatz eine Fuhr Heu
und ließ sie durch einen Unbelannten zu dem
Käufer fahren. Diesen ersuchte er dann telephonisch,
dem Ueberbringer den Kaufpreis einzuhändigen.
Letzterer ließ sich das Geld geben,
überbrachte es aber dem Gütler nicht, dem
er nur durch einen weiteren Unbekannten das
Juhrwerk zuführen lieb.
Bayerische Nachrichlen.
weilheim, 11. Febr. Ein sauberes Kleeblatt
wurde von der hiesigen Schutzmamschaft
sestgenommen. Die sittlich total verkommene
Diemimagd Katharina Fischer aus Penzberg,
die Weilheim immer wieder aufsucht, trotzdem
ihr bereits ein Ausweisungsantragzugestellt wurde,
überredete zwei Burschen im Alter von 21
und 23 Jahren, nachts gemeinsam einen etwas
angetrunkenen Alteren Mann zu überfallen und
auszurauben. In der Eisenkramergasse dahier
wurde der Ueberfall dann auch ausgeführt.
Candshut, 11. Jebr. Dem Bahnwärter
Lindner in Altheim wurde vom verflossenen
das Klosler durch dasselbe Tor, bei dem wir einkornungen
sind, wieder verlassen. Wie sind die
pale verborgen?“
„Sie sind noch immer in dem Sacke, in dem
wir sie zuletzt halten, und sie sind in der Höhlung
des Sockels einer Buddhastatue verborgen, die in
einer Ecle des Zimmers siteht.“
Die Figur kann in die Höhe gehoben
e
Ssbind «
Tas wissen wir also. Wenn wir in der
Aus efuhrung unseres Vorhabens gestört werden
sollten, so muß derjenige, der gerade am leichtesten
loslommen kann, in das Zimmer dringen und
sich der Lrale brmacktigen, mwahrend die andern
zwei die Mönche Linbal L müssen wir
uns * Weg ins Freie rla mpfen. Tas ist
anz
ganz „Vollkommen, " führte Anson hinzu. „Man
darf nicht vergessen, daß cs ein Kampf auf Tod
und Leben sein wird. Wenn wir angegrifsen
werden, müssen wir sie zuüclschlagen, denn auf
der Entweihung bi Tempels, wie wir sie beabsich
igen. steht d
wieder —* sie über unebenen
m*e ren wieder rissen sie sich an scharsen
Gräsern und dornigem Gebüsche, das sie durchbrechen
mußten blutig, jetzt jedoch mit noch vermehrter
Vorsicht und sorgfältiger Vermeidung
jedes überflüssigen Geräusches. Dann gebot Turand
ihnen stillezustehen, denn sie befanden sich nun
am Rande eines Ahmges. und jenseits davon
are ein Abgrund, schwarz wie Tinte, der, wie
luß war, denn aus der Tiefe#
* chen seiner Wellen schwach zu
Ger#et# lolat.
sie steckt wie ein Zapsen in der
Weienz
Samelag auf Sonntag der seit 20 Jahren sauer
erübrigte Barbetrag von 2000 Mark gestohlen.
Verdächtig war die eigene Tochter, die
in Landshut in Stellung war, und die auch in
Lenggries, wohin lie u. ihrem Geliebten fuhr,
fesigenommen wurde. Derselben konnten aber
nur 80 Mark abgenommen werden; 1600 Mark
wurden von der Polizei in ihrem Zimmer in
Landshut gesunden.
Regensburg, 12. Febr. Einer systematischen
Kindsmißhandlung mit nachgefolgtem
Tode scheint man hier auf die Spur gelommen
zu sein. Die Alteisenhändlerin Mehner, die den
Tod ihres 412jährigen Enkelkindes beim Staudesamt
anmeldele, konnte die Todesursache nicht
angeben. Die Staatsanwaltschaft ordnete deshalb
die Seltion der Leiche an. Der Sektionebefund
hat nun ergeben, daß der ganze Körper
des armen Kindes mit ivlatemerläsicn FlelL
ken übersät war, die auf starte Mißhandiungen
hindeuten. Auch eine Quetschung des Gehirno
hat das Kind erlitten. Der ganze Sellionzbesund
spricht dasir. daß das Kind mit Lerwalt
aus dem Leben geschafft wurde. Die
Mutier des Kindes, die Mitteitanhändier tochter
Marie Mehner von Regensburg, wurde verhaflet.
Auffällig ist, daß bis zum Toce des
Kindes die Hauseinwohner keine Kenntnis von
dessen Existenz hatten. Das Kind, oas elst
ein Jahr etwa bei seiner Mutter sich besand,
joll bis dahin auswärts in Pilege gewesen
und dort sehr gut gekalten wo orden sein.
Regensburg, 11. Febr. Heute vachmittag
sand“ hier die Wahl des erstcne Bürgermeisters
der Stadt Regensburg slatt. Es entficlen sämtliche
37 Stimmen der Luressnen Kollegienmitglieder
auf Vandgerichtsrat Josef Bleyer in
München. Er war persönlich erschienen und
hat die Wahl danlend angenommen.
Frerung, 11. Febr. Solche Schneemengen
wie heuer hat es im bayer. Walde, der auch
in schwachen Wintern noch reichlich Schnee hat,
schon viele Jahre nicht mehr gegeben; im unteren
Wald liegt er siellenweise noch 5 Meter
boch. Die Doriburschen von Herzogsreuth haben
sich unlängst ein Schneehaus gebaut, und
darin ein Faschingsvergnügen abgehalten. Der
für die Musik und aum Tanzen geschaffene Raum
war 6 Meter hoch und 8 Meter breit.
Augsburg, 11. Febr. In einer Versammlung
der Augsburger Zahnärzte wurde der einstimmige
Beschluß gefaßt, die Sonntagoruhe
ab 1. April einmführen. Es wird ein Turnus
eingerichtet, genau wie bei den Apothelen, #n der
Weise, daß je zwei Zahnärzte Sonntag für
Patienten zu sprechen sind.
Neu-Ulm, 11. Beir.i. In das Bureau des
Soldaten- und Jugen Sei in Ulm kam gesiern
ein Mann, der näch dem Verwaller fragte.
Als sich die Kömoriin) anschickte, den Verwal-=ter
zu rufen, stürzte sich der Mann auf das am
Schreibtisch liegende, zum Teil in einem Säckchen
untergebrachte Geld und ergriff damit die
Flucht. Die Kontoristin eilte ihm nach und
schiie laut um Hilse. Auf der Straße rannle
der Gauner gerade einen Schutzmann in oie Arme,
der ihn natürlich sofort fesihielt. Der Räuber
ist ein Schlosser namens Kast aus Geizlingen.
Marktbreit, 11. Febr. Ein hiesiger Gutsbesitzer
verlaufte sein Anwesen um über 100 000
Mark. Um Lichtmeß übernahm es der Käufer
ohne Anzahlung, verlkaufte sosfort einiges
Vieh und Kartoffel und reisie nach München, angeblich
um Geld zu holen. Er gab dann noch
telegrophesche Anweisung, man solle sofortschlackten
und etwas später kam ein Brief mit der
Muteilung, daß er nicht mehr kommen werde.
er Verläufer kann nun mit Verlust wieder
sein Besitztum übernehmen und die Gemeinde
hat ibren Ojüngsten Bürger“ verloren. Der
Schwindler hatte in der allerlürzeinen Zeit vom
Magistrat das Bürgerrecht erhalten.
Würzburg, 11. Febr. Der städticche Magazinverwalter
Karl Dieck und seine Frau wurden
heute in ihrer Wohnung als Leichen aufgefunden.
Es liegt Selbstmord der beiden durch
Vergistung mit Leuchtgas vor. Der Grund
zu der traurigen Tat dürfte wohl in der Entlassung
des Ehemannes zu suchen sein.
Bayerisches Oberland.
Baierbach, 12. Febr. Am Sonntag veranstalteten
mehrere Eisfreunde auf dem Simssee
ein Eisschießen. Aufgefordert von den
Schützen am östlichen Simsseeufer lam um 2
Uhr der oblaue Feind“ von Wesien mit Musit
ouf dem Kampfplatz an, an der Spitze die
„Art#llerie“ mit den schweren „Geschützen“ (Ersslöcken)
auf den Schlitten, sehnlichst erwartet
von dem „weißen Gegner“ (Egging uno Riedeting).
Bald gaben die beiden „Majore“ die
ersten Schüsse ab; dann begann ein lebhaftes
Gefecht, in dem zunächst die „Blauen“ von
den etwas stärkeren „Weißen“ in den Hinter
ePrund gedrängt wurden. Doch es ##m etwas
„Münchner Gewürz“ zu den „Blauen“ (Baierbach
und Stefanskirchen) und mit Leichtigkeit
schlugen sie die „Weißen“ bis zum eehten
Mann. Nach mehrstündigem Kampie zogen dann
belde Parteien mit Musik in die Fritzsche Wirtschaft,
wo sie noch lange Zeit gemütlich sitzen
blieben Ein Kaminbrand ist am Sonntag
morgen beim Reimlbauern ausgebrochen. Glück-Licherweise
lonnte er von der Nachbarschaft unbret
den, ehe größerer Schaden entande
Amnetart »
Usederlng,12.Feb1-.
Mfäoekeinveranstaltetamconntadenls
FcbtumcmeAussuhrungdesobeover-schen
Vollgsnteleg»Jaget-blut«vonBennoNauchssk
cgger Die Aufführung beginnt nachmittags
3 Uhr und findet im Stürzerschen Gasthaus
slatt
eubeuern, 12. Febr. Wie alljährlich,
sindet auch heuer am Sonntag den 15. Februar
(Marltsonntag) eine grobe, Faschingsveranstaltung
dahier statt. Für einen ulligen Feitzug
mit nehreren lomischen Festwägen ist gesorgt.
Große Frühschoppenkonzerte werden die Gaudi
erölfnen. Nach dem Festzug 8 Uhr nachmiltags)
sindet in sämtlichen Gasthäusern 0-musik
und abends 7 Uhr Maskendall stall. Hoffentlich
bleibt das Wetter gui, damit die Arbeit
durch starlen Besuch von auswärts belohnt wiro.
Schlierice- 11. Febr. Bei der unter Leilung
des Herrn K. Regierungs srales de Rudder vorgenommenen
Wahl eines Bürgermeistere wurde
der Privatier und Gemeindebevollmächtigte
Jobann Baptist Ströbl gewählt. Der neue
Bürgermeister gehört schon einer Reihe von
Jahren dem Gemeindeausschuß als. Mitglied
an und gilt als ein sehr besähigter Mann.
Prien, 11. Febr. Geslern nachmiltags wurde
durch den Bäckermeisterssohn Jalob Maier
dahier und dessen Gehilfen Josef Westernacher
beim Abholen von Heu im Stiadel des Herin
Pfarrers ein Brand bemerkt und sosort gelöscht.
In der Stadeltenne war eine runde Stelle von
fast einem Meter im Durchmesser bereits durchgebrannt.
Nur der Kälte und der Minrstille
ist es zu danlken, W ein größeres Unglück verhütet
bsieb. Das Anwesen der Schuhmachermeisterswitwe
Wilhelmine Aigner dahier ging
durch Kauf in den Besitz des Privaliers Josef
Grasmeier in Ernsdorf über. Al:= Kaufzumme
werden 18.000 Mk. genannt.
Traunstein, 11. Febr. Ein schwerer Unsall
creignete sich gestern abends in der Nähe
der Stadt. Herr Simon Haslberger rannte
sich beim Rodein eine Zaunlatte durcht das linke
Knie, so daß sie auf der anderen Seite des
Fu#es abgelägt werden mußte.
Berchtesgaden, 11. Febr Das andauernd
herrliche Wetter lockt täglich, namentlich aber
an den Sanntagen, ein zahlreiches Publikum
auf den gejrorenen Königssee. Schlittenfuhrweile,
Stachelschlitten, Radfahrer, Slifahrer,
Schlittschuhläufet und Fußgänger beleben die
weite Fläche; in der Nähe der Schiffslände
sind die Eisschützen besonders tätig. Der Schiffmeister
sorgte bisher für Auskehren von Gehund
Fahrbahnen, der eleltrische Lolalbahnverkehr
von Berchtesgaden nach Königesee ist in
flottem Betrieb. Im Markt herrscht nicht minder
lebhaftes Treiben, in diesem Winter hat die
Zahl der Fremoen entschieden uugenommen, was
außer dem prachtvollen Wetter wohl auch der
nun nahezu allenthalben tadellosen Unterkunft
zuzuschreiben ist.
Grafing, 11. Febr. Der ehemalige Di.
striktestraßenwärter Johann Geiger von hier,
welcher bereits 92 Jahre zählt, ist munter wie
cin Fünfzigjähriger, war in seinem Leben noch
use krank und wird am lommenden Gründonncrelag
zur Fußwaschung zugelassen werden.
Der mit einer l!* Gesundheit auögesiattete
Mann veisah vor einigen Jahren noch seinen
Dienst als Distciltestraßenwärter.
Grenzlande.
Kufstein, 11. Febr. Eine Saccharinschmugglerin
wurde am Sonntagabend auf dem bieligen
Bahnhof ermittelt. Dieselbe kam mit dem 1r
Uhr Personenzug von Nosenheim bezw. Min
chen hier an und wollte nach Wörgl weiter—
reisen; schon im Zug aber lam dem fungierenden
Zollbeamten die gut gekleidete Damec, dieschwarzen
Samtmantel tuug, verdächtig vor, ebenso
der ihr gegenübersitzende, angeblich fremde Herr.
er Beamte veranlaßte in Kufstein die Festnahme
des verdächtigen Paares, das angab,
sich nicht zu kennen. Bei der Leibesvisitation
fand man aber im Besige des Mannes eine
wohlgetüllte sogen. Schungglerweste, die 9 Kilogramm
Saccharin enthieit. Die „Dame“ hatte
ein Quantum von 11 Kilogramm in ihrem
Mantel und in den Unterkleidern verborgen. Da
die Beiden Fahrkarten nach Wörgl besaßen,
fuhr man mit dem Schmuggler dorthin, in
der Hoffnung, einen etwa wartenden Komplizen
einzufangen. Dieser ließ sich jedoch dicht
sehen. So transportierte man das seine Pärchen
in den hiesigen Gemeindearrest, von wo
es andeintags dem k. k. Landesgericht Jnnsbruck
eingeliefert wurde.
Cokalnachrichten.
Rosenheim, 12. Februar.
Postdienstl. Zu Postboten ernannt wurden
die Hilfspostboten Joh. Paul Strohhäcker
von Cadolzburg in Burghausen, Georg Kiermaier
von Ampfing in Ramerberg. Versetzt in
etatsmäßiger Eigenschaft die Exrxpeditorinnen
Thei. Haslböck von Obing nach Feldkirchen
b. W., Maria Marschall von Leoni Lach Obing
2 Therese Beul von Feldlirchen
Erlung, dann der qhest lbote Georg Linner von
Heilbrunn nach Eggstätt. Wieder angestellt
wird der im Fillichens uhestand befindliche Postbote
#-“ Moser von Westerham als Postbote
in München.
Der Theater und .
MI« w Zreckajklsseståärns
Die Bezirkszuchtgenossen cha
Prien für Reinzucht des Pinzgauer •ast
in Oberbayern hält am Sonntag den 15. Februar,
nachmittags ½2 Uhr, in Umratshausen
eine ordentliche Mitgliederversammlung ab.
Auf der Tagelordnun sieht neben dem Kasserbericht
und dem Bericht über die Tätigkeil der
Genossenschaft im Jahre 1913 ein Reserat des
Tieriuchtinspecllor= Dr. Nillas über schterüche
Fragen. Auch über die Alpe Acker und DösB
dorf soll gesprochen werden. Der Verteilung
der Zuchtsliersubventionen folgt ferner eine Verlosung
von Zuchtkälbern und landwirtschaftlichen
Gegenständen, zu der jedes Mitglied ein Freie
los erhält. Somit erwarten äußerst inter.
essante Fragen die Versammlung.
Eine Tanzunterhaltung veranstaltet
am Samstag-Abend die Tischgesellschaft „N. A.
D. E.“ im Restaurant Grabichler. en mufi,
lalischen Teil siellt die Kapelle Böhm- Wagre..
Auch für Humor und Scherz ist gut gesorgl.
A #e Gäste, welche mit Karten besonders ein,
geladen wurden, sind dazu willlommen; ein
lustiger Abend steht ihnen in Aussicht.
Der Oberpfälzerverein hält am
Sonntag eine Monatsversammlung ab. Sie
findet im Vereinslokal statt.
Gefunden. Ein Halsketichen wurde ge,
funden und kann im magistratischen Geschäftszimmer
Nr. 2 abgeholt werden.
Festgenommen. Ein Bäcker von Gang.
hosen wurde wegen groben Unfsugo und Dieb
siahls jestgenommen.
— —
Das neue Einwohneramt
RNosenheim.
Das neue Einwohneramt Nosenheim ist nach
dem Vorgang und Muster größerer Städte mit
Aufwand bedeutender Mittel pollständig uer
und modern organisiert und aus dem Mitterin
in das Maginratsgebäude verlegt. An der
Tätigleit des Einwohneramtes haben nicht nur
die gesamte Einwohnerschaft, sondern auch Be,
horden und Private ein lebllastes Inter#s#e.
Abgesehen von der Vedentung einer solchen Einlichtung
für die öfsentlichen Bedücfnisse und die
Bevöllerungsbewegung, läßt sich d#
für den amtlichen und wirtschaftlichen Verkehr
in einer Stadt unentbehrliche Adreßbuch zuvect.
lässig nur dann hersiellen, wenn das Einwoh
neramt prompt und genau arbeitet.
In dieser Richtung ist aber das Einwohner,
amt in erster Linie auf die Unterstütgung der
Bevöllerung angewiesen und darum hängt der
Erfolg der neuen Einrichtung vor allem dav?
ab, daß die Einwohnerschaft der Meldepflik:
pünktlich und gewissenschaft nachkommt. Nu
daun kann dieses Amt den wünschenswerter
Ueberblick über die gesamte ortsanwesende Be
völlerung gewähren, Behörden und Pridvate:
die wünschenswerten Aufschlüsse geben, alio umt
bei nachhaltiger Unterstützung der Bevölkerunz
seinen bestimmungsgemäßen Zweck erfüller.
Da die Oltskrankenkasse nicht mehr wie biehe
die Gemeindekrankenversicherung eine gemeind
liche Einrichtung bildet, so ist es notwendig, das
auch die Dienstboten somie die Arbeiter um
Lehrlinge, soweit sie beim Arbeilgeber wohner,
beim Einwohneramt gemeldet werden.
Der Vollständigkeit halber werden auch ds
verehrlichen Behörden ersucht, diejenigen Per.
sonen dem Einwohneramt anzuzeigen. denta
Dienstwohnungen eingeräumt sind. Enolich i##
neben den Vermietern und Herberggebern aus
derjenige, der in Rosenheim Aufenthalt nimm,
zur Selbstanmeldung verpflichtet.
Zur besseren Insormation des Publiluns
veröffentlichen wir nachstehend die wichtigste.
Beslimmungen über das neue Meldew#ien:
1. Wer in der Stadt Ausenthalt nimmt
hat sich und seine Familie innerhalb odrei Tage:
nach dem Zuzug mittels des im Einwohnerem
erhältlichen Formulars, am besten und einfac
sten persönlich unter Vorlage geeigneter Leeit
mationspapiere beim Einwohneramt aonzumch
den.
2. Der Vermieter oder dessen Beauftragte
6. B. Hausmeister) hat den Ein= und Aus
eines Mieters oder Aftermieters binnen drei T2
gen ebenfalls anzumelden, unbeschadet der ##
Zifser 1 erwähnten Meldepflicht des Neuanze“
heuden selbst.
3. Dienstherrschaften und lensiige Arbeitgeb#l
haben den Ein= und Austritt der bei ihnen woh
nenden Dienstboten, Gesellen, Leyrlinge us.
außer bei der Ortskrankenkasse auch beim Einwohneramt
unter Vorlage der Dienstboten
bücher oder sonstigen Ausweise binnen drei 72
gen anzumelden. Von auswärts zuziehen
Dienstboten usw. sind am besten unter Miegab
der auegesüllten Meldezettel ans Einwohnen
amt zu schicken und ist denselben dann die
scheinigung über An- und Abmeldung abzubet
langen.
4. Ledige Haussöhne, die fortziehen oder wieder
zuziehen, sind im eigenen Inieresse zut Meldung
zu veranlassen.
5. Die Meldezettel Iis vollicndig nuszufullen
und deutlich zu schreibe
gesamte
— "*.