Erstes Buch
Ins Feld!
Erstes Kapitel
Wider Franzosen und Engländer
1.
We aus kaum eben sich umzlehendem Blau ein Wetterschlag, so brach der
Ruf zu den Waffen in Deutschlands Arbeitefrieden hinein. Die abscheuliche
Bluttat von Sarajevo hatte in deutschen Landen einen starken Widerhall
der Empörung gefunden. Und seitdem war eine lebhafte Unruhe in den Erörterungen
der Presse zurückgeblieben. Wleder elnmal wurde von drohender
Krlegegefahr gemunkelt. Aber das hatte man ja in den vergangenen Jahr--zehnten
und zumal seit etwa 190s so oft erlebt, und immer hatte das Unwetter
sich wieder verzogen. Niemand in DHeutschland glaubte ernstlich an Kriegegefahr.
Niemand wollte den Krieg. Nein, niemand! Es mag In der oder jener
langweiligen Garnison der und jener junge Offizier vom frischfröhlichen Krieg
geschwärmt haben — es mag in Generalstabskreisen hier und dort einmal die
Auffassung laut geworden sein, die große Auseinandersetzung mit den Feinden
an unseren beiden Flanken müsse doch einmal kommen — die besten Gelegenheiten
zum „Präventiokrieg“ selen bereits verpaßt; es sei klüger, unseren Feinden
zu ihren allbekannten Rüstungen ulcht noch länger Zeit zu lassen, sondern die
Entscheidung herauszufordern. Aber ee ist abgeschmackt, vom Vorhandensein
einer großen und einflußreichen „MWilitärpartei“ zu faseln, dle zum Kriege gedrängt
und ihn schließlich erzwungen habe. Dem deutschen Volk in seiner Gesomtheit
lag der Gedanke an elnen Krieg weltenfern. Zwar hatte Frankrelch
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