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An diesem Punkte gilt es einzusetzen. Wollen wir den Schuldspruch
von Versailles als einen Justizmord erweisen, so müssen wir es durch
Werbung immer neuer Bundesgenossen in der Welt — und deren sind zu
finden — dahin bringen, daß die Unhaltbarkeit diesesVerdiktes nicht etwa
nur in juristischem Sinne, sondern auch vom Standpunkte des einfachsten
gesunden Menschenverstandes aus niemandem mehr verborgen bleibt.
Wir müssen die Erörterung von der alleinigen Betrachtung der Tage
nach Serajewo auf die Erforschung der eigentlichen inneren Gründe des
Weltkrieges hinlenken und hierfür die belgische Berichterstattung als
Kronzeugen anrufen. Lassen wir sie ohne jede Übertreibung und Schönfärberei
in ihrer ganzen Ursprünglichkeit auf uns und auf die anderen
wirken; sorgen wir vor allem dafür, daß zunächst einmal jeder deutsche
Mann und jede deutsche Frau mit dieser Beurteilung sich vertraut macht.
Dann wird allmählich aus tieferer Erkenntnis der wahren Zusammenhänge
unseres Schicksals eine größere nationale Geschlossenheit unseres
Denkens erwachsen, und auch im Auslande wird sich nach und nach die
Erkenntnis durchsetzen, daß man mit Deutschlands Versklavung nicht
der Sache der Gerechtigkeit, sondern der Lüge dient.
Noch lagert überall auf der haßvergifteten Welt Irrtum und Finsternis.
Einmal aber wird die Dämmerung weichen, und dann soll auch
unserem tief gedemütigten Vaterlande die Sonne wieder leuchten.
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