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Koͤln, Muͤnster und Neuburg ihn nicht preisgeben wuͤrden,
so stark und bieder erklaͤrte er sich gegen alle Vereinigungsversuche,
wo man, unbekuͤmmert. wer eigentlich Recht oder
Unrecht habe): nur den Preis zu thellen suchte. In eine neue
Gleichmachung aber willigte er' sogleich und widersprach auch
gar nicht, daß man bri# dieser neuen Gleichmachung beider
Fürstenthirmer nicht blos auf Umerthanenmenge und Einkünfte
sehe, sondern die ganze Lage der Zellischen Lande, mit.
der Lage des Fürsienthums Calenberg. vergleiche. Nichts war
in der That auch#an der ganzen Negoriarion zu tadeln,
wenn sie von diesen eersten Regeln. der Billigkeic ausgieng,
als daß mehrere Monate und vielleicht endlich mehr denn
ein Jahr lang erfordert wurde, bis alle noͤthigen Nachrichten
und Berechnungen zusammengebracht worden, bis die untadelhaftesie
Ausgleichung gemacht werden konne. Der Französische
Gesandte war. aber. schon unterwegs und auch der
Dinische wurde nächstens erwartet. Man brach die Braunschweigischen
Conferenzen ab, und um vielleicht doch noch
vor der Ankunft dieser unangenehmen Mediateurs fertig zu
werden, versuchte man noch einmal, ob. vielleicht nicht beide
Brüder, wenn man sich noch einmal persönlich an sie selbst.
wende, doch noch gewonnen werden koͤnnten. Da auch dieses
wieder mißlang, so versammelte sich zu Hildesheim ein
neuer Convent; was man aber,gleich anfangs gefürchtet
hatte traf zu, die Schwierigkeiten wuchsen, je länger der
Streit dauerte, und keinem von beiden Theilen war es angenehm,
daß unter den Augen eines Franzdsischen und Schwedischen
Gesandten alle Cammerregister untersucht, das ganze
Vermogen beider Fürstenthümer enthüllt werden sollte. Unterdeß
selbst nicht einmal einen Intctimsvergleich konnten die
Vermittler zu Stande bringen.