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Wilden aus Irrland (Scotia) heruͤber, und fuͤr die Seeraͤuber,
die von den Deutschen Kuͤsten kamen. Die Noth
der hülflosen, unkriegerischen Suͤd- Britten wurde groß,
und das letzte Mittel der Verzweiflung, auf das endlich einer
ihrer Heerführer Vortigern verfiel, eine Parthie dieser
Feinde gegen die übrigen Feinde zu brauchen, vollendete den
Ruin derselben.
6. Eine kleine Bande Saͤchsischer Seeräuber, deren Arführer
Hengst und Horst geheißen haben sollen, ihat erst treff.
liche Dienste gegen die wilden Nord-Britten, allein bald 149
gekeel das schöne Land ihnen selbst, mehrere Schwäeme folgten
nach, und nach den blutigsten, verheerendsien Kriegen
wurden enolich die sreräuberischen Horden, vollig Meister
vom Lande. Kaum fand noch ein Theil der Britten einigen
Schutz in dem gobürgigten Theile der südlichen Lalbinsel;
sie flohen nach Cambrien.
I. Angelsächsische Periode.
44 —l1066.
1. Ursachen, warum diese Eroberung Britanniens durch
Sächsische Seeräuber (Füten, Angeln, Friesen, Sachsen)
der Landescultur und dem überwundenen Volk viel
nachtheiliger gewesen, als sich in Gallien bei der Fränkischen
Eroberung und in Spanien bei der Eroberung der Westgothen
zeigte. Schreckliche Veränderung des ganzen Landes
innerhalb weniger Meuschenalter', ohne irgend eine Hoffnung
einer dauerhaften neuen Cultur, bis die neue christliche
Religien, welche Rdmische Missionarien hinbrachten,
cndlich allgemeine Ausbreitung gewann, und die meh 392
reren kleinen Reiche (Heptarchie), die meist von einzelnen