Uummier 30
Kufstein, 5. Februar. Schwere Wochen steden
in der Ernährungsfrage in Oesterreich bevor.
Ueber eine mehrstündige Aussprache einer
Abordnung des Städtebundes mit dem Ernäh.
rungeminister berichiet der „Thooler Grenz
lote“: Da nach der Lage dee Oi#ge die näch
sien Wochen bezüglich des Erzihtn ngsuresens
hart sein werden, wird es der vollsten Hingabe
der Gemeinden und der Geduld und bewährten
Disziplin der Bevölkerung bedürsen, damit das
T durchhalten in dieser nächsten Zeit ermöglicht
werde. Die ungarische Negierung erklärte sich
Lereit, größere Getreidemengen an Oesterreich
abzutreten. Desgleichen wird das wöchentliche
Schweine Kontingent erhöht.
Kufstein, 5. Februar. Auf Veranla sung der
Südbahn. Direktion wurden nunmehr die italienischen
Ausschriften am Bahnbof Kufstein doiei
tigt.
Banerisches oberlauh
Bas Uibling, 5 debruar. Die Wahl des
neuen Vüärgermesser, Herrn Apothekenbefiye#
Ruf. wurde von der K. Regierung bestätigt.
Teute vormitlags 11 Uhr fand die feierliche
Einweisung des neuen Bürgermeisters in Gegenwart
des Maginrats, des Gemeindelolle
giums und der Magistratsbeamien durch Hrn.
K. Regierungsrat Popp im Rathaussaale staft.
-. . Regierungsrat Popp machte den neuen
Pärgermeister aui seine Pfiichten ausimerisam,
nahm ihm den Eid ab und überreichte ihm d
Nürgermeister Abzeicken. Lerr Dermeiife
Nus gelobte feierlich, die ihm durch das Ge-#es
o ugeschriebenen Pflichten getreulich zu er.
füllen, Gerechtigleit für hoch und nieder walten
zu lassen, und besonder der Ernährungsfrage.
die in jetziger Zeit schwer auf der Einwohnerschaft
lastet, sein Augenmerk zuzuwenden.
“l erbat er sich die Untersiützung sowohl
des K. Bezirksamtes, als auch beider Kollegien
nd der Magistratsbeamten. Der Vorstand des
Gemeindekollegiums, Herr Posthalter Knabl,
leglückwunschte den Bürgermeister namens des
Lollegiums und der Burgerschaft und gab der
LHoffnung Ausdruck, daß Herr Bürgermeister
Ruf sein Amt zum Wohle der Gemeinde und
des Kurortes Aliͤbling führen werde; das Vertrauen
der Bürgerschaft begleite ihn.
Die Ersährongsseage in Boyern
Qmünchen. 5. Februar. Im Finanzausschuß
der Kammer der Abgeordneten äußerte sich
Mimiter Dr. von Brettreich über die Ernäh
rungsfrage. Dabei sagte er: Die Verhältnisse
bezüglich des Brotgetreides sind noch nicht
ganz zu übersehen, jedenfalls aber muß eine
Ueberschägung der Erträgnisse angenommen
nerden. Dagegen bietet einen Ausgleich die
Cersien. und Hasererntie. Unvermeidlich erscheint
eine Einschränkung des Bier Kontingents
in Bayern auf 300 Prozent. Die Beute in Nu.
mänien ist sehr beträchtlich, selbfiverständlich ist,
daß sie unter den Verbündeten geteilt werden
muß. Günstig ist unsere Lage bezüglich der
animalischen Lebensverhältnisse; Rückqang in
wesemlichem Maße ilt nur bei den Schweinen
zu verzeichnen. Im Frühiahr ist jedenfalls mit
einer erheblichen Erhöhung der Fleischration zu
recnen. Die Versorgung mit Milch itt sehr er.
schwert, mit dem Forischreiten der Jahreszeit
darf zuversichtlich mit einer Besserung gerechnet
werden. Ungunftig find die Verhältnisse bezüglich
der Geflügelhallung. Der Mangel an
Ciern läßt sich begreisen, wenn die 19/) Mill.
Mark betragende Eiereinfuhr im Frieden berücksichtigt
wird. Tropß alledem können mir mit
Zuversicht damit rechnen, daß wir bei der not.
nendigen Einschränkung, bei der einsichtsvollen
Beschränkung von Heer und Zivilbevölkerung
auf das Notwendigsie durchhalten werden.
—.
Smung des Stadtmagsstrats Rosenheim.
19. Januar 1917.
Der Voranschlag der Berufsfortbildungsschule
furt t welcher mit 3043.11 Einnahmen,
98 Mark Auega ben und 9674.89 Mark Zu-12
318 abschlietßt, wird im Entwurfe festgesetzt
und der öchbedarf aus Kreismitteln
erbeten.
Die Lieferung der Medikamente für 1917
wird alle im Kranlenhause —
ten nen der — Apothete, fü
die Pfründner des Bür als und die Jnsassen
des Armenhause, der Marien--Apotheke
(Sabalitschka) u den bioherigen Bedingun-*“.
u
urrn übertragen.
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8 ——7515
W.. u t nicht)
B#ochleiller Anger###er
Dem Polzeisergeanten Laver Schauer wird
als Kampfteilnehmer am gegenwärtigen Kriege
das Bürgerrecht nach §& 4b der Bürgerrechtsgebührenordmung
gebührenfrei verliehen.
Zur Aufstellung des Grabdentmals für den
gesallenen Leutmant o. R. Theodor Schmidt
nach dem vorgelegten Mü auf dem Sien
gräterselde für die Kriegoteilnehmer wird
Cinhaltung der für dieses Gräberfei# enlassenen
Vorschriften die Genehmigung erteilt.
Dem städtischen Bezirlstierarzt u. Salacht.
hofdirektor J. G. Seiderer wird auf Grund
ätztlichen Zeugnisses der nachgesuchte vierpöchige.
Erholungsurlaud ab 15. Januar genehmigt.
Im Betreff: Verkehr mit setin Butter und
Bukterschmalz wird beschlossen: Die Kalleier
sind um 16 Vfg. das Stück an die Händler ab.
ugeben. Bei Abgabe von weniger als 125
Famn dürfen für 100 Gramm Molkereibutter
5 ig., für 50 Gramm 24 Pig., für 100
Ganig Butterschmalz 50 Pfg. und für 50
Gramm 27 Pfg. verlangt werden. Beim Vrr.
lauf der von’ der Butterzentrale überwiesenen
Buttermengen durch die Händler sind 2 Mark
(8 Nsg. für das Pfund an die Stadtkämmerei
zu bezahlen.
26. Januar 1917.
Gegen die Krämerin Wally Lindner ist we.
g Abgabe von Brot in der 2. Woche auf
tarlen der 3. und 4. Brotkartenwoche Straf.
anzeige zu erstatten.
Dem Gesuche der Bäckcerei Krmaier um Zuweisung
markenfreien Mehls für unverschuldet
verdorbenes Brot kann eine Folge nicht gegeben
werden, da diese Bäderei von ihren Filialen
nach den Kontrollerhebungen Brotmarlen an.
nimmt, die noch nicht in Gülti bigleit gesetzt sind
u. darum durch äußerst knappe Mehlvorräte zur
Ordnung und Beobachtung der gesetzlichen Worschriften
gezwungen werden muß.
Das Gesuch eines Kaffechausbesizers um
Polizeisunde Verlängerung lann nach der
B. B. vom 11. Dezember 1916 nicht genehmigt
werden.
Dem für aushilfsweile Rechnungsstlellung
in der Stadtkämmerei angestellten Marktsekre.
tär a. D. Karl Rüger wird zweds Uebernahme
einer anderweitigen Stelle der erbetene Dient
austritt genehmigt.
Da der Einbau eines Oelabscheiders in die
Kühlmaschinen der Kühlanlage unbedingt notwendig
und bei Mangel an Schmiermaterial
mit der Stillegung des Betriebes gerechnet
werden müßte, werden für Einbau des Oclabscheiders
nachträglich 250 Mark, sowie die erforderlichen
Eibaulosten a lonto Schlachthof
genehmigt.
Nach Kenninisnahme der Bekanntmachung der
Baperischen Lebensmittelstelle uber die Eierversorgung
wird beschlol en, die vom Kommunal=Verband
Rosenheim · Land um 17 Vsg. pro
Stück bezogene Lier um 18 Pfg. durch die nachgenannten
Verl ufsstellen an die Verbraucher
abgeben zu la'sen: 1. Maier, Papinstraße;
2. Danner, Samerstraße; 3. Meirner, Stoll.
strate; 4. Deder, Sternstraße: 5. Oberlinner,
Ellmaierstraße: 6. Michael Maier, Jnnstraße.
(neben „Schwarzen NRößl“); 7. Huber Gabriel,
Kufsteinerstraße. Für den Verkauf erhalten
die Eierverkaufsstellen 1 Pfg. für jedes überwieiene
Ei. Die Verlaufsstellen haben das Bru
und sonstige Verkaufsrisiko selbst zu tragen.
Die Uebertragung des Verkaufes ist stels widerruflich.
Die Abgabe der Eier an die Verbraucher
soll nach dem Kundenlistensystem
durchgeführ werden. Bis zur Einsührung der
Kundenlisten erfolgt der Eierverkauf in der
bisherigen Weise, also ausschließlich durch diejenigen
Geschäfte, welche zum Eierverkauf vom
Magistrat — ermächtigt bezw. beliefert
werden.
Der - der
1917 wird im Entwurfe m Hin Ein ·
nahmen und Ausgaben fes esetzt. Die Rech ·
nung der fic das Jahr 1915
(Einnahmen 7805 ri, Ausgaben 68063.03
Mark, Pasiorst 257.997 Mark, Reinvermoögen
4146.9 8 Mark) und die NRechnung der
Srufesortbildungeschuse Jahr 115
(Einnahmen 12 131 Mark 98 Pfg., Aus
11 560 Mark 96 Pfg., ue *#
02 Vfg., Feiwermögen 36 443 Mark 70 *mO
werden ohne Erinnerung zur Abhör gebracht.
Das Aberterserenarint Sterngarten bean.
aflaltersalltase für
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tragt, dafür zu n, daß die zum großen
Teil .0 Stallungen in Rosenheim
mit Mil etzt werden sollen. Es ist
in bes
allerdings namemsich in den großen Stallungen
von den Besitzern das cwich reduziert
worden. Nach den Verhandlungen ann —
Stallbesitzern sind diese bei
Milchpreise und dem beim S# 3#
vieh als S ieh drohenden taus
— Mitteln den
bestand A Sie weisen
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F6, n gollen, de — 5 —
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m*s½m“
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Mittwoch, : ebrsr III 7912
städte, in denen die Milchversorgungsschwierigkeiten
in außerordentlicher Schärfe aufgetreten
sind, eigenes Milchvieh eingekauft, ohne daaurch
aber die Milchversorgung wesentlich zu
bessern. Entsprechend dem einstimmigen Gutachten
der Lebensmittellommission kam sich der
Mogistrat nicht ecntschließen, dem Beispiel dieser
Großstädte zu folgen. Die Stadtgemeinde ist
auberstande, so viele Kühe anmschaffen, daß
für 16000 Einwohner eine merlliche Besserung
in der Milchversorgung überhaupt eintreten
kann. Es besteht wenig Hosfnung, eine Erhöhung
der Krastfutterzuweisung zu erreichen,
weil infolge der in Aussicht stehenden größeren
Ausmahlung des Getreides sogar ein Rück.
gang der Kleieprodakticn besürchtet werden
muß. Gelänge es aber wirklich, mehr Krafstsuner
nach Nosenheim zu bringen, damn ist er
richtiger, dieses Mehr unseren zahlreichen Milc=Produzenten
zuzuweisen und dadurch zum B
ien der gesamten Bevöllerung die Milchergie.
bigleit in den einzelnen Slallungen zu heben.
Der Magistrat esckeht darum, die Angelegenheit
der Beschaifung von Milchkühen vorerst.
nicht weiter zu versolgen. Die Befürchtung de
Arbeitersekretariats. daß die Großiftädte syite.
matisch der Rojenheimer Bevöllerung das
Milchanlieferungsgebiet abgraben, ist nicht be.
gründet, weil für die Milchversorgung scon
in den allernächiten Wochen eigene Versorgung
gebiete geschaffen werden, in welchen sich die
einzelnen Städle leine Konkurrenz maden dür.
jen.
—
K##acheichte
Rosenheim, 6. Februar.
Auf dem Felde der Eyte efuilen:
Engelbert Maier, Oütlerssohn aus Unterwöhrn,
bei Rolt am Im, Unteroifiier im 316. Res.
Jer Reg., Inhaber des Militärverdienstkreuzes
3. Kl. mit der Krone und mit Schwerlern und
des Eisernen Kreuzes.
Aucszeichnungen im Felde. Der Un.
leroffsizier Lndwmig Faust in einem Fuß Art.-Balaillon,
der früher in der Anzeigen-Verwaltung
de „Rosenheimer Anzeiger"“ tätig war, wurde
mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet;
jein Bruder hat die gleid,te Auszeichnung früher
schon erhalten. Beide sind Söhne des Oberwagenmeisters
Faust in Rosenheim. Der Or.
gelbauer Joseph Hackl im 1. Inf. Reg., ein
Sohn des Orgelbaumeisters Hackl in Rosenheim,
wurde zum Umieroffizier befördert; mit dem
Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdiensikrenz
3. K#ale mit Swertern wurde
er früher scon ausgezeichnet. Der Ersatz-Reservist
Engelbert Sirch in einer Sanitäts- Kompagnie.
# seur aus Rosenheim, wurde mit dem
Militärve roienstkreus 3. Klaise mit Schwertern
ausgezeichnet sein Bruder, Stephan Sirch, steht
als Leutnant im Felde. Der Metzger Gg. Forcheder
aus Nosenhein, der in der Nadfahrer Kompagnie
des 1. Täger-Bataillons sland, wurde
mit dem Ei- zernen Kreuz 2. Klasse ausgezeich
net. Von einer schweren Verwundung ist er jebt
wieder genesen.
Der Unterricht an den Mittelschulen
hat im Hinblick auf die Maßnahmen zur
Steucrung der Kohlennot eine Aenderung erjahren.
In der K. Realschule beginnt der Unt##erricht
einstweilen erst um halb 9 Uhr. Das K
Oumnasium hat teilweise den Halbtagsunterricht
cingefuhrt, während der Nachmitiag dem
Eislauf der Schüler auf dem Simoice und an.
deren Bewegungsspielen vorbehalten bleibt.
Diese Mansnahmen sind indessen nur vorübergehender
Natur.
Das städtische Kleingeld, das die
Stadtgemeinde kürzlich einzufuhren beschlossen
hat, um dem Kleingeldmangel abzuhelsen, wird
für die allernächste Zeit erwartet. Wiederholt
sind uns Aeußerungen gemacht worden, daß das
städt. Kleingeld nickt in Verkehr gesetzt werden
würde, da Einspruch dagegen erboben worden
wäre. Diese Mitteilungen beruhen auf haltlosen
Gerüchten. Wie wir erfahren, ist die Einführung
des städt. Kleingeldes von der Reichsbank.
hauptstelle sogar befürwortet worden. Sobald
die neuen Münzen hier eintreffen, werden sie
dem Verkehr übergeben werden. Bis jetzt haben
über 500 städt. Gemeinden in Deutschland zu
diesem Notgeld ihre Zuflucht genommen und es
raih Umlauf gesetzt, um der Kleingeldnot zu
t
Die Aenderung der Feldpostadressen,
von der wir bereits berichtet haben,
tritt am 15. Februar ein. Von diesem
Tage ab werden die Vorschriften über die
Adressierung der Feldpoltkendungen an Fu
ioni dahin geä daß
Aufschrif liche t r öähl Feisgen
platz, Fnecrüp t Armeeabtei ·
lung, Armerkorps, ision 8 Brigade weg-Die
An eines höheren Stabes ist
dresse von Angehörigen dieser
Stäbe aalasüi. Die Feldadressen dürfen daher
künftig im Ageneinen außer dem Namen und
Dienstgrad de * nur dle
W des Truppenteils bis zum Regiment auf-—
lten. —* —
von den
91 wihe recht xitig mutgetelli wersen
oder vertaufen.
Vorratserhebung. Nach einer Bekanmtmachung
des Staatsministeriums des Innern
an die Distriltsverwaltungs- u. Gemeindebehörden
fiundet gemäß Bundesratsverordnung
am 15. Februar 1917 eine Erhebung der
Vorräte von Vrotgetreide und Mehl, Gerste,
Lafer, sowie Hülsenfrüchten aller Art mit Ausnalme
von Wicken und Lupinen statt. Diese
Vorralserhebungen sind von ganz außerordent.
licher Tragweite für unsere Volksernäh zung in
allgemeinen, wie für die Landwirtscha
besonderen. Von ihrem Ergebnis zuri aich
tige Mahßnahmen auf dem Cebiete der Le.
Llens. und Futtermittelversorgung ab. Es ist
daher alies aufzubieten, um zu durchaus genauen
und zuverlässigen Ergebnissen zu gelangen.
Auf die Getreide Beslandserhebung folgt
die Ausnahme der Vorräte an Kartoffeln für
den 1. März 1917. Die Vorratserhebung ist
allgemein und erstreckt sich sowohl auf die auf
dem Lande bei den Erzengern und in den Städten
bei den Verbraucern befindlichen Kartoffel.
vorräte. Die Vorratserhebung ist als Unter
lage für die in der Frage der Kartoffelversorgung
Zu tressenden Entschließungen unerläß.
lich. In unmittelbarem Anschluhß an die Bestandsaufnahme
sindet e ine Nachprüsung der
angezeigten Mengen innethalb der Kommnnalverbände
durch Sachverständige statt. Diese
Nachprüfung wird in abmicher Weise vorgenom.
men werden, wie sie im Anschluß an die Bestandsaufnahmen
für Getreide angeordnet ist.
Ferner ordnete die bayer. Regierung eine Er.
hebung der Vorräte an Kohlruben (Dotschen)
für den 10. Februar an. Diese Erhebung erstreckt
sich auf alle Inhaber landwirtschaftlicher
Vetriebe, in denen Kohlrüben geerntet wur.
den, alle gewerblichen Unternehmer, die Kohlrüben
verarbeiten, alle Handelsgärtner, Krêmer,
Gaftwirte. Futtermittel- und Gemüsehändler,
Handelsgesellsa a#tten, Genossenschaften uso.,
die hlri.ben gewerbsinähig verwahren, kau.
1 *rl
Zur Förderung der Zucht von
Champignons (Edelpilpen regt das Ministectium
des Innern an. Dabei wird auf die
guten Erfolge hingewiesen, die sich gezeigt ha.
ben bei Champignon-Anlagen des 1. Ersan-Batailions
des 19. Inf.-Regis. in Erlangen
in den leerstehenden Felsenkellern einer Bier-Vrauerei.
Ucber Bruteier ist eine Bekanntmachung
der Bayerischen Eierversorgungsstelle in der
„Vayerischen Staatszeitung“ vom 6. Februar
veröffentlict. Eier von Hühnern, Enten und
Gänsen dürsen zur Brut nur von Geflügelhal
tern aus dem Eieranfall ihers eigenen Geflu
gels umnittelbar an Geflügelhalter abgegeben
werden. Die Abgabe erfordert besondere Er.
laubnis des Kommunalverbandes. Das Gesuch
um Erlaubnis der Abgate ist mit einer Erklärung
der Ortspolizeibehorde des Empfänger
darüber zu belegen, ob dieser Gewähr dafür
sieht, daß die E.er tatsächlich zur Brut verwen.
det werden. Personen, die der Ortspolizeibehör.
de nicht alo Gefingelhaller belann sind, werden
daher keine Erlaubnis erhalten. Für den Post.
und Bahnversand sind Beförderungspapiere
noiwendig, die von der Eierversorgungsstelle mit
dem Siempel „Bruteier, Beförderung zugelaf.
sen“, versehen sind.
Der Weltkrieg.
M ie aulstt
VIB. Grohes Sauptquartier,
6. Frbruar, vormittags. Amtlich-Westlicher
Kriegsschauplas.
Infolge dunstigen Frostwetters blieb die
Tätigkeit der Artillerie und Flieger gering. Nur
zwischen Ancte und Somme war vorübergehend
der Feuerkampf stark. Von Erkundungen im
Sommegebiet, auf dem Ostuser der Maas und
an der lothringischen Grenze wurden über 30
Engländer und Franzosen und einige Maschinengewehre
zurückgebracht.
Oestlicher Ariegsschauplatz
Von der Rigaer Küste bis zum Mündungsgebiet
der Donau keine besonderen Ereignisse.
Mazedonische Nrast.
Zeitweilig lebhaftes Feuer im Cernabogen
d in der ne.
Der erxiie Generalquartiermeistet:
Ludendars.
den
un
In Erwartung einer rI#
Lug ano, 68. Febr. „4 meldet
Poris:
aus ———
Seeschlacht nahe bevossteh-, die deutsce
Flotte unter Mitwirkung der und Zep
peline der englischen Flotte anbienen werde.