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schäftigkeit der Kipper und Wipper konnte man ihn meist
nicht einmal um diesen Preis erhalten. Elende Münze war
im Gang, die kein-Ausländer uehmen wollte, und die selbst
auch im. Lande bald abgewürdigt werden mußte. Johan un
Friederich hatte Gulden schlagen lassen, welche der Ausländer
kaum als einen Fünftelgulden nahm, und die endlich
er selbst auf einen Schhstelgulden berabsetzte. Nur allein
die Kasse der Landstände erlitt bei dieser Abschätzung einen
Verlust von einer halben Million 2), und nothwendig mußte
der Schaden derselben durch alle Stände und Familien des
Landes hindurchgehen, gerade in solchen bedrängten= Zeiten
desio fühlbarer seyn, da kein Handel blühen konute, da der
Ackerbau, durch die Soldaten gesièrt wurde, da sich die öffentlichen
Lasten häuften, und manche aus Furcht vor bevorsiehender
größerer Noth durch geheime Sammlung von Geld
und Früchten die gegenwärtigen Bedürfnisse dringender
machten.
Mit einer fasi bis zur Empbrung sieigenden Ungedult
baten die Unterthanen den Herzog um Hülfe; der Herzog
schickte Gesandten nach Wien, die entweder gar keine oder
kaum eine unentscheidende Antwort vom Kaiser erhielter.
Kummer und Furcht und Aerger uͤber seine getäuschte Treuberzigkeit
drangen dem guten Herzog endlich so zu Gemüthe,
daß er krank wurde und starb.
*) Oder ganz genau von 218,551 Gulden. S. Sattler VI. Th.
S. 195. In Sachsen stieg das Kippen und Wippen noch höher,
der Thaler gut Geld kam bis fünszehen Gulden. Selbst,
des Churf. Johann Georgs Hofprediger Matth. Hoe von Hoenegk
und der Prof. der Theol. zu Wittenberg, D. Balth. Meisner,
haben gekippt und gewippt, und letzterer soll sich ein ansehnliches
Vermögen dadurch erworben haben. S. Arnolds Kirchen=
und Kegergeschichte, II. Th. 12. B. I. Cap. K. 35. 36.
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Jul.
1628