1775
Iuallen, beträchtlich geschmdlert ward, völlig
aufgelsst, dann hievon der Bezirk von Savenhal
dem Rentamte Meran, und der Ueberrest
dem Rentamte Briren einverleibt wurde;
am 15. wurde die durch das Ableben
des Ober- Aflihlagebeammen Schund erledigte
Ober-Aufschlag stelle im Rezat-Kreise,
dem bei * Finanz-Direktion
dieses Kreises funktionirenden Rath, Georg
Friedrich Ulmer;
die bei dem Stadtgerichte zu München
frei gewordene Assessorsstelle, dem Joseph
von Teng, bisherigen Stadtgerichts-Assessor
zu Eichstädt, und dessen Stelle dem
dermaligen Akzessisten bei dem Stadtgerichte
zu München, Max Gaßner;
serner die bei dem Stadtgerichte zu Nürnberg,
erledigte Assessorsstelle, dem Heinrich
Buff, bisherigen Stadtgerichts-Assesser
zu Anobach, und dessen Stelle dem dermaligen
Landgerichts-Assessor in Lauf, Johann
Friedrich Göckel, allergnädigst verliehen;
am 190. wurde der bisherige Adjunke zu
Hall, Franz Kaver Wintrich, als Zivil-Adjunkt
bei dem Landgerichte Sterzing;
am 21. der Rechtspraktikant Karl Marschalk,
als Advobat in Rosenheim;
am 22. der bisherige Professor der
Anatomie, und Phisfologie Doktor Jakob
1776
Schilling, als Professor der Zoonomie,
und Anthropologie, an der landesaͤrztlichen
Schule zu Bamberg allergnaͤdigst ernannt;
am 24. wurde der Landgerichts-Aktnuar
Joseph ven Marienfeld zu Aichach, in
gleicher Eigenschaft zum Landgerichte Landsberg
versezt, und dagegen dem Aktuar Anton
Schlüßelmair zu Landsberg, die Aktuariatsstelle
zu Aichach übertragen;
am 27. wurde der vormals als Landgerichts-Aktuar
in Briren angestellt gewesene
Freiherr von Winkelhofen, als Rechtsanwalt
ernannt, und ihm zu seinem Aufenthaltsorte
Briren angewiesen.
Wegen mißlicher Gesundheits-Umstände
des nach Ober -Günzburg bestimmten
Advokaten (Seite 10660) Joseph Koremann,
ist dessen Verzicht auf Ausübung
der Advokatie und Rechtspraris angenommen
worden.
Seine Majestät der König haben am 77.
November l. J. den Freiherrn Alois Paul
von Axten in die Zahl Ihrer Kämerer
aufzunehmen allergnädigst geruht.
Großfährigkeits-Erklärung.
Am 25. November l. J. wurde die Johanna
Barbara Wiesner zu Erlangen,
als großjaährig erklaͤrt.
Berichtigung.
Im LXXII. Stücke, S. 1694 wurde der Vorname des Stadttichters in Kempten unrich—
tic angegeben,
der Beruard siart Leonhard beißen sol,
und in LXXV. Stücke in den
Dunster-RMotizen heit es in einigen ersten Abdrücken am g. September stait g. November l. J.