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Die Hospitéler sind mie allem Erforderlichen zu verseben, und ist dabei auf die Bevölkerung
des Orks und die hiernach auch sonst anzunehmende Zahl der, einer Verpflegung
im Hospitale bedürstigen Personen daselbst Rücksicht zu nehmen. Namenelich müssen
Aerzte, die zur Verwalcung nöthigen Personen und eine binreichende Anzahl von Krankenwärtern
in Bereitschaft gehalten werden.
b. 43.
In größeren Orten und wo die (Cokalverhälenisse es gestatten, sind Hülfsstuben Anlegung von
auszumitteln, um Personen, die auf der Straße sich unwohl fühlen, oder wirklich erkean- Hülksstben.
ken, bis sie in ihre Wohnung, oder das Hospital gebrache werden können, aufzunehmen.
Ulbrigens sind zu dieser Aufnahme im Notbfall auch die Inhaber von Barbierstuben verpflichtet.
Wegen der Fortschaffung solcher Erkrankten ist die Anordnung der Lokalcommission
einzuholen und zu erwarken.
#. 14.
Es bleibe in der Regel jedem Erkrankceen, oder beziehentlich Familienhaupke, Dienst= Behandlung der
herrn u. s. w. überlassen, ob ersterer im Hause und in der Pflege der Seinigen zu las- Ertrankten in
sen, oder in ein Hospital aufzunehmen ist. Die Ortscommission hat jedoch in solchen ihren gehnun-Faͤllen,
wo die Sorge fuͤr das Wohl des Kranken, oder polizeiliche Ruͤcksichten es erfor—
dern, die Unterbringung in dem Hospitale zu veranstalten, und dafuͤr zu sorgen, daß dabei
die noͤthige Vorsicht in jeder Beziehung angewendet werde.
Die Nothwendigkeit unentgeldlicher Krankenpflege bei Armen begruͤndet uͤbrigens fuͤr
sich allein keinesweges die Unterbringung in ein Hospital.
Jedenfalls endlich ist die erste aͤrztliche Huͤlfe, so weit moͤglich, den Kranken in ihren
Wohnungen zu gewaͤhren.
G. 15.
Die Hauskranken können sich zwar, wie sich von selbst verstehe, ihren Arzt wählen; Wahl der Aerzte
es steht aber dem Commissionsarzte auch hier die polizeiliche Aufsiche zu. und Krankenwärter.
Ebenso bleibt die Wahl der Krankenwärter für die Hauskranken diesen oder den Ibrigen
überlassen. Die Ortscommission hat aber im Voraus geeignete Personen zu ermitteln,
die den Kranken, auf ihr Verlangen und ihre Kosten, zugewiesen werden können,
und hat den Orc, wo sie zu erlangen sind, zur allgemeinen Kennteniß zu bringen.
G. 16.
Allenthalben, wo Cholerakranke behandele werden, ist für größte Reinlichkeie zu Sorge für die
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sorgen; Gegenstände, an denen Ansteckungsstoffe leichter und länger haften, sowie Alles, zoieuchen