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zuweilen drei Gerichte; auf einen Tag ein. Pfand Brod;
Wein bekamen sie auch, das Maß läßt ssch nicht auf unsere
Bouteillen reduciren. Fleisch wurde ihnen verboten, und
zwar nur das Fleisch von den vierfüßigen Thieren; also Fasanen
und Rebhühner u. s. w. zu essen, war, wie man glauben
sollte, erlaubt. Natürlich machte man den Benediktinern.
den Vorwurf, der beilige Vater hätte gut für den Mund gesorgt;
aber es fiel ihm nicht ein, daß seine Mönche sich auf
Essen des Geflägels legen würden. Ueberhaupt mit dem Essen
— so ganz laute war es nicht. Es wechselte unter den
Mönchen ab, wer den Koch machen mußte. Mit der Kleidung
— Alles schlicht; im Ganzen war sie so, wie sie damals
Bauern trugen. Er schrieb nicht vor, was für eine Farbe,
keine Länge, nicht Form der Caputzen, sondern vom wohlfeilsten
Tuche sollte man nehmen. Zehn bis zwanzig schliefen
des Nachts in einer Kammerz jeder sein Bett neben dem andern,
und in der Mitte der Kammer schimmerte eine kleine
Lampe. Damit aber doch Burgfriede in der Kammer sey,
schlief ein Dekanus darin. Mabillon hat die Idee, es werde
doch ein Vorhang vor einem Bette gegen das andere gewesen
seyn. Diese Idee ist ungeschickt, denn keiner durfte sich
ausziehen, wenn er sich zu Bette legte, sondern mußte ganz
angekleidet bleiben.
Wenn Jemand recipirt werden sollte, war das Verfahren
so: er mußte vor dem Thore sich melden, klopfen.
Da war ein alter Bruder, der fragte ihn, was er wolle?;
Reeipirt werden. Er wies ihn ab. So muß er vier, fünf
Tage lang klopfen. Man schimpft ihn zuletzt aus, wirft ihn,
mißhandelt ihn auf das äußerste. Das war schon Erploration
von der Festigkeit seines Vorsatzes. Wenn man ihn so
batte stehen lassen, ließ man ihn endlich herein; aber nicht
in's Kloster, sondern zuerst in's Gastzimmer. Hier mußte er