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1526 sich dießmal beinahe entzog *), entschlossen sich nebst dem
neugewonnenen Hildesheimischen Lande zwei und neunzig
tausend Gulden zu übernehmen, so schwer auch eine so
außerordentliche Summe, da gewöhnlich wenigstens sechs
Procente bezahlt werden mußten, dem armen Laude zu
fallen schien.
Doch kaum zwei Jahre nach dieser redlichen Hülfe, so
war der Herzog wegen schleuniger Aufbringung von acht
tausend Rheinischen Goldgulden so dringend verlegen, daß
die Ritterschaft zwischen Deisier und Leine und in dem neugewonnenen
Hildesheimischen Lande die ganze Summe so
lang auf ihren Namen aufborgen mußte, bis sie allmählig
durch neue, neben der alten Schatzung fortlaufende Steuern
bezahlt werden könnte **), ehe aber nur der erste Termin
dieser Zahlung verflossen seyn mochte, so wurden die Stände
nach Pattensen gerufen, und eine neue fürstliche Forderung
an dieselbe siieg beinahe auf 60,000 Goldgulden).
So drang eine Geldnoth die andere, die fürsilichen
eSie machte blos ein Geschenk von 1000 Nhein. Guld. f. dle
Urk. Herz. Erichs vom 31. Mart. 1527.
**) S. Herzog Erichs Revers für die Nitterschaft zwischen Deister
und Leine vom 12. April 1523.
##) Bis damals die großen Städte zu einer Theilnehmung ssch
entschlossen, dauerten die Traktaten fünf Jahre lang. Göttingen
entschloß sich 1533 zu seinem Theil 5000 Goldg. zu übernebmen,
aber wenn ich die vor mir habenden Nachrichten recht
verstehe, dieselbe erst in zehnjährigen Zielern nach und nach zu
bezahlen (l. Vertrag der Stadt Göttingen mit Herzog Erich,
Münden 15. April 1533). Hameln bewilligte 1534 Jwei kausend
Goldg. und bezahlte sie auch sogleich. Norkheim bewilligte
in achtjährigen Zielern 2000 Goldg. zu bezahlen, und in eben
demlselben Jahre 1533 Ubernahm auch Hanuover 4000 Goldg.