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keine weitere Folgen, weil sich doch manche der übrigen Ritter,
welche mit den Städten gegen Wirtemberg verbunden waren,
endlich zu rechter Zeit noch bedachten, wie wenig es ihnen
Vorhheil sey, die Reichsstädte allzumächtig werden zu lassen.
Zehen Jahre nachher schien es für den Grafen gefährlicher.
Der Kaiser selbst befahl den Reichsstädten, Eberharden
anzugreifen, machte den Pfalzgrafen Rupert zum
Hauptmann des Heeres, bot selbst alles auf in seinen Erb
landen und im übrigen Teutschland. Drei verschiedene Armeen
giengen zugleich auf Eberharden los, das Treffen mit
den Kaiserlichen bei Schorndorf war unglücklich, und wenn
nicht die Bischöfe von Costanz und Augspurg vermittelt haben
würden, oder wenn Karl IV. den gänzlichen Ruin Eberhards
gesucht hätte, so würde er diesmal kaum zu retten
gewesen seyn.
Avber Karl wollte den Grafen nicht verderben, sondern
nur züchtigen, und er war demselben wieder bis zur Vertraulichkeit
gut, da ihm Eberhard wichtige Stücke seiner
Länder als böhmische Lehen übertrug. Der eigennützige Kaiser
überhäufte Eberharden mit Privilegien, bis er ihn endlich
auf diesem Punkt hatte, auf dem er ihn haben wollte, und
so beschwerlich diese Lehensverbindung schien, so zog doch der
Graf wichtige Vortheile davon; der Kaiser nahm sich nun
seiner mit größerem Eifer an, wenn wegen Pfahlbürgern
und Bettwein Streitigkeiten mit den Reichsstädtern entstunden.
Wer Ebetharden angriff, griff Karls Lehenmann an,
und der Lehensherr war verbunden, seinen Vasallen zu schützen.
Es kam dem Grafen bald nachher bei folgender Begebenheit
trefflich zu statten.
Ungefähr um das Jahr 1367 vereinigten sich viele
Schwäbische Ritter, künftig in guter Gesellschaft ihre ritter-