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verwandelte, so sah sich mit einemmal der alte Landtagsdeputirte
in ein Licht gestellt, das ihm kaum noch Diäten
halber erträglich war. Härt' es auch künftighin dabei bleiben
sollen, daß alle paar Jahre Landtag gehalten werden
müßte, so war ganz unentbehrlich, daß auch der Landtag
einen Doctor annahm, der rechtlich und zierlich niederzuschreiben
wußte, was der Bürgermeister seiner Art nach schon
auch versiund, aber eben so wenig als der Prälat nach dem
neuen Hofton zu sagen vermochte, und das Recht, wer auf
dem Landtag erscheinen dürfte „ was überhaupt zum Wesen
eines vollständigen Landtags gehoͤre, mußte alsdenn auch
sorgfältiger bestimmt werden, als gewöhnlich durch bloße
„Observanz geschieht. «
Doch selbst das ewige Landtagen war für den
Mann, der seiner Profession und Handwerk nachgehen wollte,
etwas beschwerliches, und auch dem Prälaten, der seine Schüler
im Klosier hatte, für deren Unterricht er sorgen sollte,
mußte das ewige Reisen unangenehm seyn, besonders da er
gewöhnlich ein alter Mann war. Man entschloß sich daher,
einen gewissen Ausschuß von Prälaten und Städtedeputirten
zu ordnen, der in jährigen oder halbjährigen Zusammenkünften
für. minder wichtige Fälle, die ehemals auf Landtagen
vorgekommen waren, sorgen sollte, und neben gewissenhafter
Aufmerksamkeit auf Bewahrung der Landesprivilegien
die richtige allmahlige Abzahlung der übernommenen
herrschastlichen Schulden befördern könnte. Wer mit der gewöhnlichen
Entwicklung politischer Instizute irgend einigermassen
bekannt ist, vermuthet leicht, daß endlich dieser Ausschuß
den Landtag fast vergessen gemacht haben werde, und.
daß für die künftige Sicherheit dessen, was so leicht bloß
Alterthum zu seyn scheint, alles darauf beruhre, welche Ein-