III.
Vegetationsverhältnisse.
Von L. Radlkofer.
Kiteratur.
Otto Sendtner, die Begetationsverhältnisse des
bayerischen Waldes nach den Grundsätzen d. Pflanleugeographie
geschildert. Nach dem Manuseripte
des Verfassers vollenmket von W. Guembel und
k. Radlkofer, München 1860. — Derselbe,
Ansichten vom baverischen Walde. Beil. zur Neuen
Münchener Zeitung 1855, Nr. 227—286. — Ti.
Guembel, Beitrag zur Moosflora d. bayer. Waldes
Klora (Regensb. bot. Zeit) 1854, S. 177. —
A. E. Fürnrohr, naturdist. Topograpbie v. Regensburg.
Bov. II die Flora von Regensbura. Regensb.
1839. — Leop. Reuß, Flora d. Unterronaukreises.
Passau 1831. Flora von Passau. Passau 1838.
— Duval, Hlora von Irlbach. Regensb. 1823. —
deop. Nußbart, Beschreibung des Fürstentbums
Passau. Passau 1804. — J. Waltl, Beschreib.
d. Bades nellberg nächst Passau. Passau 1839
— Derselbe, in Cken's Isis 1838. — C. v.
Sternbera, botanische Wanderung in den Bedmer-Wald
Nürnb. 1806. — A. Müller u. B.
Grueber, der dayerische Wald. Regensb. 1316.
— Schrank, Fr. v. P., baver. Flora. München
1789. — Av. Schnizlein, Flora von Bayern.
Erlangen 1817. — W. b. J. Koch, Srnopels Florae
germanicae et belvetlease. Lipslae 1813 u. 1814.
Weitere Quellen: Die Herbarien des Hrn. Reviersörsters
C. Wacker in Erbenrorf und des Hrn.
vehrers Vetter in Vohenstrauß.
Erster Abschnitt.
Allgemeine Physiognomie der Pflanzendeche.
Erstes Kapitel.
Bestimmende Momente für der Charakter der Landschaft.
„Wenn auch der Charakter verschiedener Weltgegenden von allen äußeren
Erscheinungen zugleich abhängt, wenn Umriß der Gebirge, Physiognomie der
Pflanzen und Thiere, wenn Himmelsblau, Wolkengestalt und Durchsichtigkeit
des Luftkreises den Totaleindruck bewirken, so ist doch nicht zu läugnen, daß
das Hauptbestimmende dieses Eindruckes die Pflanzendecke ist.“ Dieser Ausspruch
Alexanders v. Humboldt gilt nicht weniger auch für näher liegende
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