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Von den 70 500 behandelten von je 100 behandelten bezw.
Knochenbrüchen betrafen in Abgang gestellten Kranken
sind gestorben
üÜberhaupt bei Frauen 1892/1894 1889/1891
——X 4904 933 1,0 1,
„ Vordereennns 9520 1816 0, "
die aadddnd. #2987 315 0 «
dequetichenkel............. 11344 3217 4,5 4,6
„ Unterschenkel 19 709 2441 1. 1,
„Fuß.. .... .... 5345 683 0, «
,,Kopf................ 5365 532 27, 28,1
das Schlüsselbben 2998 470 O, ·
,,Schultetblatt............ 671 80 0, "4
die Ripdmen 6 5122 407 5. 6,0
„VWirbelsäule .. . . . ... 1242 128 38, 47,
das Beken 1122 130 16, 19,
Frakturen ohne nähere Anghbbe 261 47 5½ 4
70 590 11 199
Verrenkungen führten 7998 männliche und 1761 weibliche, zusammen 9 759 Personen
den Heilanstalten zu, von denen 28 mit Tode abgingen. 42),00% aller Verrenkungen
betrafen die Schulter, 16,0 den Fuß, 11,0 das Ellbogengelenk, 8, die Hüfte, 6,6 die Hand,
55 das Kniegelenk, 2,, den Daumen und 55% „andere“ Gelenke.
An Verstauchungen wurden 19642, an Duetschungen und Zerreißungen
139965 Personen behandelt, von denen 6 bezw. 2 299 gestorben sind. Die letztgenannten
Beschädigungen waren besonders häufig in Westfalen vertreten, die Verstauchungen u. a.
in Württemberg und der Provinz Sachsen.
Wunden (Hieb-, Stich-, Schußwunden 2c.) veranlaßten 58 126 Aufnahmen, davon
allein 29 877 in den süddeutschen Krankenhäusern, 2 423 in Hamburg und nur 1 630 in
Berlin; doch starben hier 3% der Aufgenommenen, während sich die entsprechende Verhältnißzahl
im ganzen Reiche auf 1,5, in Hamburg auf 1,/, in den süddeutschen Bundesstaaten
durchschnittlich auf 0,8 % stellte.
Verbrennungen kamen vergleichsweise oft in Schlesien, Westfalen und der Rheinprovinz
zur Beobachtung, also in Bezirken mit reicher Montan= und Hüttenindustrie (7 459
von insgesammt 21 088 behandelten Fällen). Todesfälle finden sich 1 395 verzeichnet (6,6 %,
in den genannten 3 Provinzen durchschnittlich %%).
Wegen Erfrierungen gingen den allgemeinen Krankenhäusern in den 3 Berichtsjahren
3469—7382—3244 Personen zu, davon verhältnißmäßig viele in Thüringen und
Süddeutschland. Zumeist handelte es sich um oberflächliche, leicht verlaufende Formen, da
nur 159% der Fälle tödtlich endeten.
In der XIII. Gruppe,
welche die „anderweitigen Krankheiten“ und die unbestimmten Diagnosen in sich
begreift, sind 35 480 Aufnahmen und 3 173 Sterbefälle aufgeführt. Die Gruppe ist nicht
nur in sich für die statistische Betrachtung verloren, sie vermindert auch, wenigstens in den
Bezirken, in welchen relativ viele Krankheitsfälle in ihr untergebracht sind, nicht unerheblich
den Werth der ganzen übrigen Krankenhausstatistik.
Im Ganzen umfaßte sie 1,/% in Preußen nur 0,,, in Bayern 1/1, dagegen im Königreich
Sachsen, in Baden, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar und Lübeck je zwischen
2 und 3, in Braunschweig, Schwarzburg-Sondershausen, Reuß j. L., Schaumburg-Lippe