Contents : Der Mündliche Vortrag. Zweiter Teil. Die richtige Betonung und die Rhythmik der deutschen Sprache. (2)

70  Die  Pronomina.

ich  bin  gesättigt.  —  Dieser  stille  und  feierliche  Kummer,  das  Rätsel  dieses
ganzen  Hofs  —.  —  Prinz,  dieses  Mißtrauen,  Sie  verkennen  mich.  —  In
dieser  Umarmung  heilt  mein  krankes  Herz.  —  Wem  dank  ich  diese  Uberraschung?
  —  Verzeih'dem  Freudetrunknen,  erhab’ne  Vorsicht,  diese  Lästerung!
  —  Vergebung,  wenn  ich  dies  stürmische  Entzücken  mit  Bestürzung
nur  erwidere.  —  Ich  habe  auf  dieser  großen  weiten  Erde  niemand.  —
Ostille,  Prinz,  von  diesen  kindischen  Geschichten.  —  Nein,  diese  Schonung
will  ich  nicht.  —  Dieser  Weg  führt  zum  Wahnsinn.  —  Von  dieser  schönen
Gegend  trenm  ich  mich  nicht  gern.  —  Ich  hatte  mir  der  Freude  viel  von
jenem  Aufenthalt  versprochen.  —  Zurück  von  diesem  Schrank!  —  Der
Gärtner  hat  bestochen  werden  sollen  mit  diesem  Schmuck.  —  Die  (diese)
Sprache  redet  Englands  Feind.  —  Wer  sieht  es  diesen  kahlen  Wänden  an,
daß  eine  Königin  hier  wohnt?  —  Für  sie  geopfert  fiel  das  beste  Haupt
auf  dieser  Insel  unterm  Henkerbeil.  Und  schreckte  dieses  jammervolle  Beispiel
  Andere  zurück?  —  Ich  werde  kaum  in  Gefahr  sein,  mich  durch
den  Mißbrauch  derselben  zu  versündigen.  —  Über  diejenigen  Ideen,  welche
die  herrschenden  sind,  find  nur  die  Philosophen  entzweit.  —  Die  ganze
Magie  derselben  beruht  aufihrem  Geheimnis.  —  Nachvielem  Umherirren
kamen  sie  auf  denselben  Punkt  zurück,  von  dem  sie  ausgegangen  waren.  —
Diese  Stimme  scheint  eben  keineswegs  zum  Vorteil  der  Kunst  auszufallen,
derjenigen  wenigstens  nicht,  auf  welche  allein  meine  Untersuchungen  gerichtet
  sein  werden.  —  Ihntraf  dasselbe  Schicksal.  —  Dieselben  Menschen,
die  oft  sich  vor  ihm  bückten,  verhöhnten  ihn.  —  Er  fiel  unter  demselben
Vorurteile,  das  schon  viele  große  Männer  zu  Falle  gebracht.  —  Eben
das  macht  den  Menschen  zum  Menschen,  daß  er  bei  dem  nicht  stille  steht,
was  die  bloße  Nakur  aus  ihm  machte.  —  Er  verläßt  mit  demselben  Rechte,
womit  er  Mensch  ist,  die  Herrschaft  einer  blinden  Notwendigkeit.  —  Mit
demselben  Rechte  könnte  ich  dich  hinrichten  lassen.  —  Derjenige  Mensch,
der  sich  den  Geboten  der  Sittlichkeit  nicht  unterwirft,  muß  die  Folgen  seines
Lasters  tragen.  —  Mit  andrer  Achtung  als  diejenige  ist,  die  der  Künstler
gegen  seine  Materie  vergiebt,  muß  —  —  Denselben  Grundsätzen  zufolge
könntest  du  ein  Verbrechen  rechtfertigen.  —  Das  eben  ist  der  Fluch  der
bösen  That,  daß  sie  fortzeugend  Böses  muß  gebären.  —  Der  Mensch  ist
noch  nicht  vollkommen,  der  die  vollendete  Herrschaft  über  seine  Begierden
nicht  besitzt.  —  Er  that  dasselbe,  was  sein  Vater  oft  gethan.  —  An
demselben  Tage  erfocht  der  Prinz  den  großen  Sieg.  —  Es  war  dasselbe
Haus  noch  wie  vor  zwanzig  Jahren.  —  Diejenigen  wurden  eingelassen,
die  eine  besondere  Erlaubnis  erwirkt  hatten.  —  Dasjenige  kann  uns  zum
Lobe  gereichen,  was  wir  ohne  Hoffnung  auf  Belohnung  gethan  haben.  —
Dasselbe  geschieht  zu  allen  Zeiten.  —  Nur  das  kann  dich  vor  Verantwortung
  schützen,  was  du  auf  besondern  Befehl  gethan  hast.  —  Nur  die
Tugend  verdient  Anerkennung,  welche  ohne  alle  Beimischung  von  Selbst-