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des Letztern, bleibt's immer mehr Sache der Gelehrten; der
Erste bringt seinen Spott immer selbst vor konigliche Ohren.
Bei so vielen nachtheiligen Umsitänden, welche alle zum
Schaden des Pabstrhums zusammentreffen, stützt es sich kaum
noch auf einige seiner alten Grundlagen. Eine der vorzüglichsten
ist, daß die ganze Erziehung noch immer in
den Händen des Clerus bleibt, und meistens auf eine
Art besorgt wird, die dem sechzehnten, nicht aber dem achtzehnren
Jahrhunderte angemessen ist, daß besonders die Universitäten
so wenig aufgeklärt sind, vielmehr meistens den Weg
gehen, auf den sie von den Jesuiten geleitet wurden. Der große
Haufe wehrre sich in Bapern mit dem unerschrockensien Muthe dagegen,
als man die Wolfische Lehrart auf Universitäten einführen
wollte. Wie, wenn die methodus mathematica von Lurher angesteckt
wire? Die Sorbonne zu Paris ist, wie man aus ihren
Decisionen siehr, viel absurder orthodor, als manche deursche katholische
Universitär. Zu Portugal hat man beim Sturz der
Jesuiken in öffentlichen Schriften bewiesen, wie sehr durch sie
Schulen und Universiräten ruinirt, und alle wahre Gelehrsamkeit
durch Scholasticismus verdrängt wurde. Wenn der jetzige
Reformationsgeist, der in manchen deutsch-katholischen Ländern
aufzuwachen scheint, sich weiter ausbreiten sollte, wenn
besonders in Frankreich der Ton der öffentlichen Erziehung
etwas besser gestimmt würde, so wären dem Pabstthum nun
seine ersten Srätzen entrissen. Viele Monarchen scheinen aber
das Vorurheil zu haben, es sey nicht gut, das Nachdenken,
besonders des großen Haufens, in irgend einer Sache rege zu
machen, daß der Kopf, der jetzt nur noch über Religion disputirt,
bald auch politische Gegenstände zu seinem Dispät
wählen werde, und daß, wenn das Volk einmal die heiligen
Bande abzuwerfen versucht habe, die minder heiligen gewiß
nicht lange mehr geheiligt und dauerhaft seyn dürften. Zur
Verstärkung dieses Vorurtheils trägt alsdann noch sehr viel bei,