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haben die gesanten der erbern frei und reichsstett denselben
beden puncten nachgedacht und ettlich beschwernus und mifsbreuch
der gaistlichkeit halbe, wie artickelsweis hernoch folgt, in verzeichnus
bracht, doch unbegeben andrer beschwernus, die vergangen
23. jars zu gehaltem reichstag zu Nurnberg bebstlicher Heilikait
orator zugestelt; auch wes die erbarn stett sonsten mere von den
gaistlichen beschwert und iczo umb kurz willen zu melden underlossen:
derhalben si zu verhutung kunftigs unraths aufrur und emporung
im hailigen reich enderung und abwendung zu thun hoch
von notten achten.
Zum ersten sind die armenleut in stetten mit den bettelmonchen
und terminirern ubermessig beschwert, also dafs oftemals
in einer statt zwei drei oder vierlai bettelmonich sein, damit den
haus-armenleuten, die sich mit irer harten arbait generet, erlich
und in gemeiner statt mitliden wol gehalten, auch weiber haben,
mit kindern uberfaln und alters oder krankhait halb mit arbeiten
nimer neren kunnen, ir geburlich almusen und hilf entzohen und
anderswohin gewendet wirt, auch vill an dieselben und andre
monich nnd frauhen closter erbt, das nımmer wider davon kumbt.
Item dieweil von etlichen solcher bettelorden vil sachen auch
zu zeiten unnoturftiglich gen Rom gezogen, damit etwa die
ordinari pfarrer und laien beschwert werden, das nit on merglich gelt
zuget; zudem das si auf das cardinalat ires generals, auch sonsten
vilfeltigen hohen und dapfern costen aufgewent haben und zum
dail noch aufwenden, und sich dan 'dieselben monich über die jungfrauhen
celoster ırens ordens, darin ein grosse zall der fursten
graffen freien adels und burger kinder sind, alles gewalts underziehen
und gebruchen: stet zu besorgen (ist auch an etlichen
orten glaublich erschollen), dafs sie denselben jungfrauhen chlostern
aus obgemelten und andern ursachen vil gelez abnemen und entfüren,
auch inen bei ewiger gefengnis verbieten, ir anliegen und
not niemant anderm dann inen zu offenbarn — zu geschwigen andrer
laster, so dieselben monch bei solchen jungfrau celostern uben und
triben.
Demnach wirt fur gut angesehen, dieselben bettelmonch,
auch andre monch und closterfrauen absterben zu lassen, denjenen,
die nit in den clostern bleiben wolten, leibgeding zu geben und
die ubermals in einen casten eins gemein almusen armer lut zu
wenden; was auch von denselben gutern bishere durch andre hoch
und nieder stands zu iren handen bracht und genomen were, dals