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vgl. hoch), Kuh, Lehen (belehnen), Lohe, Mühe, Reh (vgl. Ricke), Reiher,
Reihen (Reigen), Schlehe, Schuh, Schwäher (vgl. Schwager), Stroh, Truhe,
Vieh, Wehe, Weihe, Weiher, Zehe; allmählich (vgl. gemächlich), ehe, froh,
frühe, jähe (vgl. jach), nahe (vgl. nach), rauh (vgl. Rauchwerk), roh, zähe,
zehn (für zehen).
Aum. Stammsilben, die auf h ausgehen, behalten es selbstverständlich
auch vor Nachsilben, z. B. (er) drehte, (sic) ruhten, fröhlich, schmählich; nur vor
der Nachsilbe -heit sällt es aus, z. B. Hoheit, Rauheit, Roheit.
Doppelte Schreibung des Selbstlantes. 8 19.
Man schreibt den Selbstlaut doppelt. uur noch in folgenden
Wörtern:
Aal, Aar (Adler), Aas, Daar, Daar, paar, Saal, Saat,
Staat; aber Säle, Därchen, Härchen.
Beere, Beet, Geest, Deer, verhecren, UAlee, Krakeel, Cee,
leer, leeren, Aleer, Reede (Ankerplatz), scheel, Schnee, See, Seele,
Speer, Teer;
Boot, Woor (Sumpfland), Moos.
Man unterscheidet demnach: her (Dierher), Heer (Kriegsvolk) § 20.
und hehr (heilig); die Formen von holen (herbeirufen) und hohl
(ausgehöhlt); lehren (unterrichten) und leeren (leer machen); Mal
(Zeichen, Denkmal, einmal, zweimal usw.) und Mahl (Gastmahl,
Mahlzeit, Abendmahl); malen (mit dem Pinsel) und mahlen
(auf der Mühle); Märe (Märchen) und Mähre (Pferd); mehr
und Meer; Rede nud Reede (Ankerplatz); Sole (Salzwasser) und
Sohle (am Fuß); wer, Wehr (Landwehr, Mühlenwehr usw.)
und Wer= in Wergeld, Werwolf; ferner das Ar (Flächenmaß)
und der Aar (Adler), der Aal und die Ahle, der Mohr und
das Moor, der Ur und die Uhr, der Wal und die Wahl, auch
Wal in Walstatt, Walhalla, Walküre.
V. Über die Anfangsbuchstaben.
Mit großem Anfangsbuchstaben schreibt man: —
1. Das erste Wort eines Satzganzen, also
a) das erste Wort eines Abschnittes (in Gedichten gewöhnlich
auch einer Verszeile);
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