Full text : Militär-Handlexikon.

Militär-Sanitätswesen.

Sanitätsdetachements  verwandi  werden.
Die  Sanitdis-Dgachements  —  3  für  08
A.E.  —  haben  den  Zweck,  die  Verwundeten
von  den  Schlachtfeldorn  zu  don  Verba  ndstzen
  zu  bringen  r  Eindiesor
  Verbandsplätzo  allos  Er

portwagen  Sa  ragen  versehen.
Dasselbe  hat  cine  solche  Einrichtung,  dass
es  in  zwol  n  Sektionen  verfolgen

  den  T  8
on  ihre  Befehle  über  Verwendung  und
ng  direkt  vom  Div.-Komm.  In  der

sowohl  die  oa

Asslstenzärzte  absolviren,  zum  militärärstlichen
  Offizier-  Korps.  De  de9-Iben
  ist  d  rate  Gencralstab:  cl

cher  zugleich  auch  Chef  des  Militär-Sanitätskomitd
  lat.  Letzteres,  oin  wissenschaftu


Mitglie  en
der  Chef  des  mi.  ärztlichen  Offizierkorps
rt  AMedikamenten-Inspek-  |
glied  der  Centralkommiasion

  zur  Leitung  der  freiwilligen
npflege.  Zzwol  Generalslabasterium.

  Die  Obere!  rz

Sanitätschefs  bei  den  Territorilalkommanden
und  liegt  Ihnen  als  eoichen  die  Leitung  des
Sanltätswesens  Im  rritorisibezirk  ob,
oder  alo  sind  ale  Chofüärzte  den  Garmieone-Spitälern
  vorgestellt,  welch  letztoro
entweder  einon  Oberstabsarz!  einen

7

rztlic
lichen  Vorgesetzten,  In  mil.-dienstlicher
Beziehung  den  Truppen-  etc.  Kommandos,
welchen  eio  zugetheilt  aind.  Demgemäse
eind  auch  dio  Ail.-Acrzto  einer  d

ü  oneralstabsarzt  die  Oberleitung
  des  gesammten  Banitälswesen  der
rmeo  im  Felde  rird
b  dem  Armeo-Oborkommando  zugetheilt,.

  Bei  jeder  mobilen  Armee  wl
ein  Armee-Chefarzt,  ein  Generalarzt,  eine
  Sanltäts-Angelegen-Aug.

  Niemann,  Milltär-Handlexikon.

&

'a

619

uz  wird  ein  Oberstabsarzt  ale  Samitäte-Fwrz

  zugethellt,  welchem  die  Errichtung,
haltung  und  Beaufsichtigung  der  San
tätsanstalten  ‚z  iter  Linie,  sowie  die

ausser  dem  Sanitätswesen  der  zur  Div.  gehörenden
  Truppen  a
ung  der  Verbandsplätze,  die  Zuthellung  der
Aorzte  zu  diesen,  die  Verwendung  der
Annbulanzen  und  führen  dio  o  et
auf  den  Verbandsplätze  tabsa
den  ferner  als  Chofärzte  aen  Foldepitälern
zugetheilt,  während  die  Truppen  mit  Regients-,
  Ober-  und  Assieienzärzten  verschen
  werden.

abso

Garulsons-  oder  T:  ıppenspltal,  die
zwelte  Hülfte  einem  Truppentheil  ab,

wi  nd  die  Studirenden  der  Mediciu  als
nul.-Ärstliche  hren  einjährig  frelwilllgen
  den  Spitälern  ableieten

und  zu  dem  mil.-ärztlichen  Hlülfspersonal
zählen.  Bolde,  sowohl  die  Auslstenzärzie,
wie  dio  Eleven,  müssen  wälıre  ihrer
Dienstzeit.  einen  Lehrkurs  in  einom  Spital
durchmachen  und  eich  an  Schlues  uror
Dienstzeit  einer  Prüfu!
Resultat  über  die  F  Fähleneik.  zum  a.  Arzt
ea  Reservontandos  entscheldot.  den
Fall  eines  Kriege:
1U.-  01.8  3
dageträger  ausgebildet,  welche
wundeten  auf  dem  Schlachtfolde  aufsuchen

n.  andagenträger
Bandage-  und  Medikamenten-Tornister.  Im
Krioge  wie  iın  Frieden  dient  zur  Pflege  der
Vorwundeten  und  Kranken  In  A).-Sanltälsanntallen
  die  Sanitälstruppe,  welche

e  dem  Santtätstruppen-Konmando  n.  den
Sanitüle  Abtheilungen  besteht.  teres  let
ein  Hülfsorgan  8  Ic]  gemiuiste-Ausbildung

  und  Au  ung  zu  wac
hat,  ie  Sanltäts-Abthellungen  bestehen
üonschaften  und

Wärterdienst.  Im  Frieden  sind  die  Sani-40