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Höhe Halt gemacht und die Leute in der Compagnie einrangirt,
worauf noch während des Gefechtes die Quarré-Formation eingelbt
wurde, da man Cavallerie-Angriffe erwartete. Diese reichten
jedoch nicht soweit, da sie schon auf dem rechten Flügel auf das
Glänzendste zurückgeworfen worden waren und zwar durch die
Quarreés unter den Befehlen des Oberst-Lieutenant des Barres
und des Hauptmanns von Rosenberg vom 11. Regiment.
Hier ist eines Umstandes zu erwähnen, welcher wohl der
Beachtung werth ist. Das ganze Gefecht ist mit Compagnie=Colonnen
geführt worden, ist also hauptsächlich ein Schützengefecht
gewesen. Hierdurch wird es erklärlich, daß einige Soldaten
von ihren Truppentheilen abgekommen sind und sich anderen
angeschlossen haben. Es kam hierbei recht zu Tage, welcher
Geist der Zusammengehörigkeit und der Kameradschaft die preußische
Armee durchwebt. Rheinländer und Schlesier unterstützten sich
gegenseitig wacker, der Eine erkannte in dem Andern gern den
bessern Schützen an und um dem Ganzen zu dienen, reichte er
diesem sein Gewehr und lud ihm das abgeschossene, damit der
bessere Schütze keine Zeit mit Laden verliere. Gegenseitig erquickte
man sich mit Wasser; die Verwundeten fanden in den
Soldaten aller Provinzen eifrige Helfer.
Es wird in jedem Kampfe geschehen, daß sich Soldaten,
von ihren Compagnien getrennt, andern anschließen. So ist
es auch gekommen, daß das Quarré des Oberst-Lieutenant
des Barres ein Conglomerat von Soldaten aller Bataillone, die
im Gefecht gestanden hatten, war. Vom 1. Bataillone des Regiments
Nr. 25 haben 27 Mann in demselben gestanden. Dies
Quarré hat die Attaque der ausgezeichneten hannöverschen Cavallerie
zurückgeschlagen. Der Hergang war folgender:
Der Commandeur der feindlichen Kürassiere forderte von
dem Oberst-Lieutenant des Barres den Degen. Dieser erwiederte
jedoch, daß er ihn nicht entbehren könne. Die Ruhe des
Führers übertrug sich auf sein Quarré. Die feindlichen Reiter
sprengten zur Attaque heran, auf ihrem Wege erhielten sie drei