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dann können wir ihn zu Hause lassen; haben wir ihn aber
zur Verfügung, haben wir die Waffen für ihn — und das
ist ja durchaus nothwendig; ich erinnere mich der von
England 1813 für unsere Landwehr gelieferten Karabiner,
mit denen ich noch als Jäger ausexerzirt worden bin; das
war kein Kriegsgewehr. Das können wir ja nicht plötlich
anschaffen; haben wir aber die Waffen dafür, so bildet dieses
neue Gesetz eine Verstärkung der Friedensbürgschaften und
eine Verstärkung der Friedensliga, die gerade so stark ist, als
wenn eine vierte Großmacht mit 700 000 Mann Truppen —
was ja früher die höchste Stärke war, die es gab — dem
Bunde beigetreten wäre. (Bravol)
Diese gewaltige Verstärkung wird, wie ich glaube, auch
beruhigend auf unsere eigenen Landsleute wirken und wird
die Nervofität unserer öffentlichen Meinung, unserer Börse
und unserer Presse einigermaßen ermäßigen. Ich hoffe, sie
werden Linderung fühlen (Heiterkeit), wenn sie sich das klar
machen, daß nach dieser Verstärkung und von dem Augenblick
an, wo das Gesetz unterzeichnet und publizirt ist, die Leute da
sind; die Bewaffnung wäre nothdürftig auch jetzt vorhanden;
aber wir müssen sie besser anschaffen, denn wenn wir eine
Armee von Triariern bilden, von dem besten Menschenmaterial,
das wir überhaupt in unserem Volke haben, von den Familienvätern
über 30 Jahre, dann müssen wir auch für sie die besten
Waffen haben, die es überhaupt gibt, (Bravol) wir müssen
sie nicht mit dem in den Kampf schicken, was wir für unsere
jungen Linientruppen nicht für gut genug halten, (sehr gutl)
sondern der feste Mann, der Familienvater, diese Hünengestalten,
deren wir uns noch erinnern können aus der Zeit,
wo sie die Brücke von Versailles besetzt hatten, müssen auch
das beste Gewehr an der Schulter haben, die vollste Bewaffnung
und die ausgiebigste Kleidung zum Schutz gegen
Witterung und alle äußeren Vorkommnisse. (Lebhaftes Bravo.)
Da dürfen wir nicht sparen. Aber ich hoffe, es wird unsere
Mitbürger beruhigen, wenn sie sich nun wirklich den Fall
denken, an den ich nicht glaube, daß wir von zwei Seiten
gleichzeitig überfallen würden — die Möglichkeit ist ja, wie
ich Ihnen vorhin an dem vierzigjährigen Zeitraum entwickelt
habe, für alle möglichen Koalitionen doch immer vorhanden —;
wenn das eintritt, so können wir an jeder unserer Grenzen
eine Million guter Soldaten in Defensive haben. Wir
können dabei Reserven von einer halben Million und höher,
auch von einer ganzen Million, im Hinterlande behalten und
nach Bedürfniß vorschieben. Man hat mir gesagt: das
wird nur die Folge haben, daß die anderen auch noch
höher steigen. Das können sie nicht. (Bravo! — Heiterkeit.)
Die Ziffer haben sie längst erreicht. Wir haben die Ziffer