Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1811. (6)

1559

a)  In  dem  Erträgnisse  der  Widdumsgründe
  und  Zehenten,  im  Geldanschlage  ohn'
gefaͤhr  .  ..  14oosi.—kr.

b)anenStolgebühren182-23-Hiervon

  hat  der  Pfarrer  den  Unterhalt
seiner  Priesterschaft,  und  die  Kosten  auf  Oekonomie
  zu  bestreiten.

Auf  dieser  Pfarrei  müssen  auch  neben  den
Steuern  jährlich  altere  Baufristen  von  go  fl.
bezahle,  und  neuere  zu  dem  jüngsten  Pfarrhofbau
  aufgenommene  Kapttalien  mit  ohngefähr
  ros  fl.  verzinset  werden.  —

Wegen  Verbesserung  der  Einkünfte  und
Minderung  der  Lasten  dieser  Pfarrei  ist  bereiro
geeignete  Einleitung  getroffen  worden.

Bewerber  um  dieselbe  haben  sich  in  Zeit
3  Wochen,  nach  deren  Verlauf  kein  Gesuch
mehr  berücksichtiger  wird,  bei  den  ihnen  vorgesezten
  Kreis:  Kommissariaten  vorschriftmaßig
zu  melden.  München  den  4.  Oktober  1871.
Königliches  General-Kommissariat
des  Isar-Kreises.

Frelherr  von  Schleich.
Rainprechter.

Verzeichniß
der  an  der  königlichen  Ludwig-Marimllians-Universität
  zu  Landshut  im  Wintersemester  1911
zu  haltenden  Vorlesungen.

 

Die  Vorlesungen  beginnen  den  2.  November,
I.  Allgemeine  Wissenschaften.

Allgemeine  Wissenschaftskunde,  verbunden  mit
einer  Einleitung  zum  Studiren,  trägt  vor
Professor  Siebenkees,  nach  Eschenburg

  (dritte  Ausg.)  wöchentlich  fünfmal,  von

19  —  11  Uhr.

 

—  —  ——

1560

A.  Phllosophle..
fF.  Logik  und  Metaphyßk.

Professor  Köppen,  nach  seinem  Leiefaden
(Eandshur  1809.)  wöchentlich  fünfmal  von
11  —  13  Uhr.

3-  Allgemelne  praktische  Philosophle,  und  deren
Anwendung  als  Rechtsphilosophie  insbesondere.

Professor  Unterholzner,  nach  Herbart,
und  was  die  Rechrsphilosophie  berrift,  nach
eigenem  Plane,  täglich  von  4  bis  s  Uhr.
3.  Pspchologische  Anrhropologle,  nebst  einer  Uebersicht

  der  Haupememente  der  Philosophie.

Professer  Salat,  nach  Wenzel's
Grundzügen  elner  pragmatischen  Anthropologie
(Goͤttingen  1807)  und  elgenen  Zusszen,  täglich
  von  8—  9  Uhr.

Anmerkung.  Hiermit  wird  derselbe  ein  Conversakorlum

  in  noch  zu  bestimmenden  Stunden,  verbinden.

4.  Erzlehungslehre.

Professor  Saller,  nach  seinem  Handbuche
über  Ecziehung  für  Erzieher  (zweite  Auflage
1808.),  in  den  lezten  drei  Tagen  der  Woche,
von  7  —  8  Uhr.

B.  Mathematik  und  Naturlehre.
1.  Arithmetik.

Professor  Magold,  nach  eigenem  Lehrbuche,

  taͤglich  von  3  —  4  Uhr.
2.  Hbbere  Mathemattk.

Professor  Magold,  nach  eigenem  Lehrbuche,
  täglich  von  3  —  9  Uhr.

3.  Hbhere  Mechanik,  kauf  Verlangen.

Hrofessor  Magold,  nach  eigenem  behrbuche.


4.  Combinationslehre,  und  Theorie  der  Funkrionen,
  comblnatorlsch  behandelt.

Professor  Stahl,  die  Combinationslehre
nach  seiner  Einleitung  in  das  Seudium