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eben noch in den Ideen Wellingtons, der sich nun einmal, wie manche
preußischen Tories, eine Armee nicht anders, als durch die neunschwänzige
Katze zusammengeschmiedet denken konnte. — Unsere „keinesweges
vorzüglichen“ Offiziere erwerben sich ihre Stellung nur durch Kenntniß
und Befähigung, nicht durch Familie oder Kauf, und werden den englischen
wohl höchstens nur in Einem, „dem Hochmuth“, nachstehen, gewiß aber
im Kriege einst besser für ihre Soldaten sorgen, als es das reiche England
im Krimkriege that, wo es die Seinigen im Winter verkommen ließ. Außerdem
möge die Times in Betreff der Dienstzeit sich an die Schnelldressur
auf Helgoland erinnern, wo zumeist Deutsche in so kurzer Zeit dazu befähigt
gemacht wurden, die Ehre und Existenz Old Englands in allen
Welttheilen aufrecht erhalten zu helsen. — Hätten wir in Preußen neben
unserm Heere eine Miliz, sie würde immer noch etwas ganz anderes sein,
als eine amerikanische oder englische, so schön die letztere auch ajustirt
ist. — In einem Lande, wo Geld alles, der Mensch nur durch Geld
etwas ist, wird sich niemals ein kriegerischer Geist einbürgern, und ein
solches Land thäte wohl, bei Heereseinrichtungen zunächst an die seinigen
zu denken. —
Traurig sähe es jedoch auch in Preußen aus, wenn dereinst ein
preußisches Bataillon einem Bataillon jener Mächte feindlich gegenüber
stände, und es gewönne Vertrauen zu sich selbst aus nichts Besserem, als
aus der Zahl der in ihm befindlichen Leute, welche drei Jahre in der
Armee gedient haben. Freilich, wo man das stehende Heer mit seinen
Milchbärten als den Kern betrachtet, an welchen sich die derben, stämmigen
Reservisten und Wehrmänner anschließen sollen, sogar den kräftigsten
Theil ausschließen will; wo man erwartet, daß ein solcher Kern erst
von neuem den kriegerischen Sinn auf die zugetretene Reserve und
Landwehr übertragen soll, muß man sich schon dergleichen Berechnungen
gefallen lassen.
Bei der in den neueren Schlachten so sehr hervortretenden Oekonomie
der Streitkräfte kommt es weit mehr noch, als sonst, nicht bloß auf das
Schießen, sondern auch auf das Treffen an. Dazu bedarf der einzelne
Infanterist der Befähigung, auf den verschiedenen Distanzen, auch in der
unbequemsten Stellung, bei jedem Winde und Wetter, in jedem Terrain,
bei verschiedener Größe, Farbe und Beweglichkeit des Ziels, seine
Waffe richtig zu gebrauchen. Ihm diese Befähigung zu geben, erfordert
allerdings große Mühe und Sorgfalt, und in dieser Beziehung wäre zu
wünschen, daß er statt in drei Jahren 300, lieber in zwei Jahren 400
und mehr Patronen verschösse, und zwar nicht handwerksmäßig, sondern
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