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H#er Anseigen #
Sonntäg, 12. 449, 12. Märgz 1916
Nurnmer 60
Miesbach, 10. März. Der Krnecht Thaler
des halerbauern Michael Sülllner in
llert
eine vreisährig Stute auf dem nach
Botzenberg. Das Pferd wurde aun5 scheu
und sprang in die Stacheldrahteinzäunung. Der
eer wurde eine Strecke geschleift, während
der Siacheldrah dem Pferd e Halsadern abschnitt,
so daß das wertvolle Tier verblutete.
Stillner hätte das Pferd wenige Tage zuvor
um 2200 Mk. verkaufen können.
Oetssemmeistelle des Rolen Kreuzes
Rathaus, Zimmer Nr
In der nächsten Zeit wird *•tin“. von hier
elne Sendung an die Verwundeten-Bücherei nach
München abgehen. Beim Stöbern der Speicher
und Bücherschränke finden sich sicher in vielen
Haushaltungen in Rosenheim alte Bücher und
Zeitschriften, die in Lazaretten noch gute Dienste
tun würden. Lerikone, Grammatiken für Gefangenenlager,
alles wird dankbarst angenommen.
Wir bitten uns mit Karte mitzuteilen,
mo wir die Bücher abholen lassen dürfen.
a—. .
Rosenheim, 11. März.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Thomas Koch, Hausbesitzer und Zimmermann
in Wehyarn, Landsturm-Pionier in einem Eisenbahn-Bataillon;
Andreas Seidl, Fuhrwerksbesitzerssohn
in Bad Tölz, Soldat im 1. Juf.=Regiment.
Auszeichnungen im Felde. Leutnant
der Res. J. B. Jud im 2. Ers.-Rgt. der 30.
Res. m 3* Postsekretär in Augsburg, ist
mit dem Militäwerdienstkreuz 4. Klasse mit
Schwertern ausgezeichnet worden; das Eiserne
Kreuz hat er sich bereits im letzten Dezember
erworben. Leutnant Jud ist vom 8. April zum
Fliegerbeobachter kommandiert. Der Fuhrknecht
Alfons Estermann der Kunstmühle Heinritzi in
Rosenheim, Landwehrmann bei einer Fuß-Art.=Batterie,
wurde mit dem Militärverdienstkreuz
3. Klasse mit der Krone und mit Schwertern
dusgezeichnet. Der Insanterist Emil Kögelsperger,
Sohn der Schreinermeisterswitwe Kö-—
in Bad Aibling, erhielt das Eiserne
euz. Dem Schäfflermeisterssohn Heinrich
Fortner aus Bad Aibling, Gefreiter im 1. Inf.
Agt., wurde das Militärverdienstkreuz 3. Kaasse
mit Schwertern verlichen. Leutnant Kurt
Sendtner, Inhaber des Eisernen Kreuzes, wurde
kurzlich mit dem Militärverdienstorden ausgezeichnet;
Leutnant Sendtner absolvierte im
Fehre 1914 das Gymnasium Rosenheim und
ist der Sohn des Leutnants c. D. Mar Sendtner
in Rosenheim.
Diözesannachricht. Die kath. Pfarrei
Hart, BA. Traunstein, wurde dem Pfarrer Joh.
Schmitt in Attel, BA. Wasserburg, verliehen.
Verleihung des Ludwigsordens.
Das Ehrenkreuz des Röniglichen Ludwigsordens
wurde dem Geistlichen Rat und Benefiziaten
Otto v. Nayer in Marwang, B. Traunstein,
verliehen.
Die Viktualienhändler in Rosenheim
sind für morgen Sonntag, vormittags
10 Uhr, zu einer Besprechung ins Rathaus
eingeladen. Zur Erörterung kommen die neuen
Vorschriften über die Butter-, Schmalz= und
Eierversorgung.
Wirte und Herberggeber werden auf
die in heutiger Nummer veröffentlichten Vorschriften
über Fremdenpolizei aufmerlsam gemacht.
In die Fremdenbücher sind ab 1. April
neben Name, Stand, Wohnort, Tag der Ankunft
und der Abreise des Fremden, auch der
Familienstand (ledig, verheiratet usw.), Geburtstag
und Ort, sowie Staatsangehörigleit
6. B. Bayer, Sachse, Schweizer) einzutragen.
Die Wirte können bis auf weiteres die bisherigen
Fremdenbücher benützen, haben aber die
Spalten den neuen Bestimmungen gemäß abzuände
K####sanleihen und Sparkassen.
Einen bedeutsamen Beschluß hat das Gemeische:
kollegium von Bamberg gefaßt. Es hat folgenden
Antrag an den Magistrat einstimmig zum
Beschluß erhoben: Die städtische Sparkasse
Bamberg gibt Kriegsanleihe-Sparbücher von
5—100 Mark aus. Die auf diese Bücher einzuzahlenden
Beträge müssen bis 20. März bei
der städtischen Sparkasse angemeldet werden und
bis zum 3. August 1916 eingezahlt werden.
Die einbezahlten Beträge werden mit 5% ver-
zinst und sind bis zu einem vom Magistrat zu
bestimmenden Zeitpunkt gesperrt, d. h. sie können
bis zu diesem Zeitpunkt nicht zurückgezogen werr
den. Die Sparkasse verwendet die Beträge de
Kriegsanleihe-Sparbücher zur Zeichnung der 7
Kriegsanleihe, deren Stücke im Besitze der Sparkasse
verbleiben. — Dieser Beschluß verdient
Nachahmung.
Krcliche Nachrichen.
Gottesdienst in Fürstätt. Morgen
Sonntag wird in Fürstätt Gontesdien. abgehalten.
Er beginnt um 128 Uhr.
Kirchenmusik während der Fastenzeit.
In der heutigen Fastenzeit wird der
biesige Stadtpfarrkirchenchor verschiedene Neuaufführungen
bringen, bei denen auch alte
Meister zu Wort kommen. Einstweilen ist folgendes
vorgesehen: Am 1. Fastensonntag „Missa
brevis“ von Palästrina ( 1594), 45 stimmiger
Chor a Capella; am Nachmittag „Miserere“
für Chor und kleines Orchester von Herrn Pfarrer
König in Rosenheim. Vom gleichen Komponisten
mird in der ersten (am 16. März) und
letzten Oelbergandacht ein heuer vertonter Oelbergsgesang
für Baritonsolo, Chor und Orgel
aufgeführt, mozu Herr Stadtlaplan Jäger den
Tert verfaßte. Am zweiten Fastensonntag „Missa
Quand io pens“ von Orlando di Lasso
(1532 1594) für 4—5 sflimmigen Chor a Carella.
Am dritten Fastensonntag „Missa V’horarassa“
von dem Franziskanerpomponisten Viadona
(1564 1627) für vierstimmigen Chor
a Capella. Am Passionssonntag „Rheinbergermesse“
für 4 stimmigen Chor a Capella. Am
Palmsonntag voraussichtlich wieder die „Missa
brevis“ ron Palästrina- am Palmsonntag
akends gelangt ein neues Werk zur Aufführung:
Leidensgesänge“ von Goller für Soli, Chor
und Orchester, Dichtung von dem bekannten
Sänger geistlicher Lieder aus dem Kapuzinerorden
P. Gaudentius Koch. Dichtung wie Vertonung
dieses Werkes sind sehr ansoprechend.
Von dem gleichen Komponisten wird heuer bei
der Auferslehungsfeier ein vierstimmiger deutscher
Auferstehungschor mit vierstimmiger Blechbegleitung
aufgeführt werden. Als Grabmusik
am Karfreitag wurde die große Karfreitagslantate
von Robert Führer für Soli, Chor und
großes Orchester gewählt:; Textlücher sind schon
jetzt in der Benseggerschen Buchhandlung um
10 Pig. erhältlich. Haider, Chorregent.
Der Weltkrieg.
Die Keiegsloge.
WrS. Großes Hauptquartier, den.
11 März., vormittags. Amtlich. 7n
Westlicher Kriegsschauplatz.
Sächsische Regimenter stürmten mit ganz geringen
Verlusten die srark ausgeb#aute Stellung,
in den Waldstucken südwestlich und südlich von
M-ille-aux-Bois, 20 Kilometer nordwestlich von
Reims in einer Breite von ctwa 1400 Meter
Tiese bis etwa 1 Kilometer. An
und in einer
unverwundeten Gesangenen jiclen 12 Ossiziere
und 725 Mann in unsere Hand, an Beute eine
Revolrerkanone, 5 Maschinengewehre und 13
Minenwerfer.
Auf dem westlichen Maas-Ufer wurden die
letzten von den Franzosen noch im Raben= und
Cumieres-Walde behaupteten Nester auggeräumt.
Feindliche Gegenstöße, die gegen den
Südrand dieser Wälder und die deutschen Stellungen
weiter westlich versucht wurden, ersticten
in unserem Abwehrfeuer.
Auf dem Ost-Ufer kam es zu sehr lebhafter
Artillerietätigkeit, besonders in der Gegend
nordöstlich von Bras, westlich vom Dorf, um
die Feste Baux und an mehreren Stellen der
Woev#vre-Ebene. Entscheidende Infanterie-Kämpfe
gab es nicht, nur wurde in der Nacht
ein vereinzelter französischer Uebersallsversuch
auf Dorf Blanzee blutig abgewiesen.
Durch einen Volltreffer unserer Abwehrgeschütze
getroffen, stürzte ein französisches Flugzeug
zwischen den beiderseitigen Linien füdwest-
Bekanntmachung.
Betreff: Sicherstellung des Heubedarfs der Heeresverwaltung.
Die für den Heubedarf der Heeresverwaltung erforderlichen
Mengen an Wiesenheu haben nach einem zufolge Minifestgesetzten
Verleilungsmaßstab
nunmehr die einzelnen Verwaltungsbezirke aufzubringen.
Hiebei wird festgestellt, welche Vorräte zur Erhaltung
des eigenen Viehstands nicht unbedingt erforderlich und daferialentschließung
vom 4. März c.
mit beschlagnahmt sind.
Die stello. Generalkommandos haben in dieser Angelegenheit
die nachstehende Bekanntmachung erlassen.
NRosenheim, den 10. März 1916.
Stadtmagikfkrat.
—
12
« ".·.
vom Heutigen als entbehrlich
Augenblicke der Feststellung
hlagahm,
2. Diese Heumengen sind
haben durch Bereitstellung der
Bekanntmachung.
über die Sicherstellung des Heubedarfs der Heeresverwaltung.
Zur Sicherstellung des Heubedarfs der Heczesverwaltung
erlassen die stellv. Generalkommandos I., 2.,
korps im Hinblick auf die Bekanntmachung des K. Staatsministeriums
des Innern vom Heutigen auf Grund des Artikel
4 Nr. 2 Kriegszustandsgesetzes folgende Anordnung:
1. Die Heuvorräte, die durch die Erhebung auf Grund
der Bekanntmachung des K. Staatsministeriums des Innern
stelle fofort an die Heubezugsstelle zu liefern. Die Gemeinden
Beförderungsmittel für die rechtzeitige Anlieferung zu sorgen
lich von Chateau-Salins Prennend ab. Die Insassen
sind tot und mit den Trümmern des
Flugzeuges von uns geborgen.
Oestlicher regeschauple.
tu—“92
Nichts Neues. Oberste Heeresleitung.
Vor Verdun.
ürich, 11. März. Senator Humbert erneuert
im „Journal“ den Ausdruck der Ueberzeugung,
daß gegenwärtig vor Verdun das
Wohl und Wehe der Nation entschieden werde.
Die der Auslandspresse übermittelten französischen
offiziellen Kommentare übergehen das
Hauptergebnis der Kämpfe um Vaur mit
Stillschweigen und schließen mit dem Zugeständnis,
daß zur Verteidigung der Festungswerke
alle dort verfügbaren Kräfte aufgeboten
wurden. Anerkennung gebühre der Todesverachtung
der anstürmenden deutschen Bataillone.
Aus der offiziellen Darstellung geht
hervor, daß die französische Verteidigung noch
keinerlei Unterstüctzung von Süden erhalten hat.
Der Eisenhagel bei Verdun.
Genf, 11. März. Ueber den Verlauf der
Verduner Schlacht berichtet der Lyoner „Nouvellis!“:
Die Schlacht muß als das größhte
Anillerieduell des Krieges bezeichnet werden.
Einzelne Abschnitte der französischen Front erhielten
Hundertlausende Geschosse innerhalb 24
Stunden. Die Wälder waren bis zur Wurzel
algemäht. Das Flüßchen Forges war verschuunden
und bildete nur noch lleine Teiche.
27 Meter des Dammes der Höhe 213 waren
abgehoben worden. Nach furchtbarer Beschiebung
drangen die Deutschen am Montagnachmittag
in das Dorf Forges ein und rückten
trotz wiederholter Gegenangriffe der Franzosen
weiter vor. Sie erklommen die Höhe 265. Bei
Anbruch der Nacht behaupteten die Franzosen
noch die höher gelegenen Kämme der Cote de
I['Oie. Am Dienstagnachmittag nahmen die
Deutschen noch ein viel stärkeres Artilleriefeuer.
Die Kanonen waren aber nicht mehr auf die
Cote de IOie, das Zentrum des Angriffes, gerichtet,
sondern sie spien ihre Zerstörung über
den westlichen Teil der Angriffsfront; die von
Bethincourt zur Cofe de l'Oie aussteigenden
französischen Gräben wurden durch den andau-Tages
gelang es den Deutschen, im Schutze noch
stehender Bäume sich im Rabenwalde einzunisten,
wodurch die französischen Stellungen bei
Cumieres gefährdet wurden. (3.)
Die Einberufung der Verheira#
rateten in Engla
Rotterdam, 11. März. er „Rotlerdamsche
Courant“ meldet aus London: Im
ganzen Lande werden Protestversammlungen gegen
die Einberufung der Verheirateten abgehalten.
Gestern fand eine VBersammlung von
700 verheirateten Männern in Southport in
Lancashire flatt, in der gegen den Bruch des
von der Regierung gegebenen Versprechens
Widerstand angekündigt wurde und Lord Derby
aufgesordert wird, zurückzutreten. Der „Manchester
Luardian “schreibt in einem Leitartikel,
daß die verheirateten Männer sich jetzt in einen
sehr zweifelhaften Ruf bringen, und der Londoner
Korrespondent dieses Blattes erfährt, daß
das Kriegoamt sich durch diese Bewegung nicht
einschüchtern lasse, sondern mit der Einberufung
der Verheirateten fortfahre.
Die Krise in Paris.
Bern, 11. März. Aus direkten Nachrichten
erfährt der Korrespondent der „Frankfurter
Zeitung“", daß in Paris in der Tat eine tiesgehende
schwere politisch-militärische Krise sich
Geiäe#r. hat. Es handelt sich nicht nur um
Personenfragen, sondern um eine grundsägliche
zseinandegaehng zwischen Zivil= und Militärgewalt.
(3.)
3. Bayer. Armeehoben.
festgestellt werden, sind mit dem
für die Heeresverwaltung beauf
Abruf der Heuverteilungserforderlichen
Arbeitskräfte und 2. Bayer.
ernden Eisenhagel eingeebnet. Gegen Ende des
Genf, 11. März. Bwischen dem Kriegsminister
Gallieni und dem Heeresausschuß ver
Kammer droht es bei der Anwendung
Dalbiezgesetzes zu einem Konflikt zu “Es*—si
Die von Gallieni angeordnete neuerliche ärztliche
Untersuchung caller Mannschaften zur nochmaligen
Prüfung über ihre Verwendungsfähigleit
an der Front widerspricht der Anschauung
des Heeresausschusses, der einen Antrag annahm,
durch den Gallieni ersucht wird, sich
den Anegdpingen des Dakbicz-Gesetzes anzupassen.
(
Torpediert.
Paris, 11. März. Der „Matin“ meldet
aus Boulogne: Dor lengissche Dampfer Hermartica
wurde 1 Kilometer nordwestlich vom
Hafen torpediert. 40 Mann der Befatzung
wurden gerettet, 4 Personen sind umgekommen.
Engl. Machenschaften in Griechenland.
Athen, 11. März. Peinliches Aufsehen erregt
hier die Aufdeckung von Machenschaften
der Ententediplomaten gegen die Regierung.
Die Negierung erhielt durch die Polizei von
Volo ein Schreiben, aus dem hervorgeht, daß
die Entente durch ihre Agenten auf den vor
Volo liegenden Inseln Sliathos und Skopelos
absichtlich Benzin in Fässern verstecken ließ, um
so den Anschein zu erwecken, daß Griechenland
den deutschen und österreichischen U-. Booten
Vorschub leiste, in dem es sie mit Benzin und
Oel versorge. Die griechische Regierung hat
eine photographische Wiedergabe eines. diese
Angelegenheit betrefsenden, an einen en Nischen
Agenten seitens der Ententediplomatie gerichteten
Briefes angekündigt, aus dem hervorgeht,
daß es zweifellos von der Entente beabsichtigt
ist, die griechische Regierung der Vorschubleistung
zu bezichtigen, um auf diese Weise einen Vorwand
zum Einschreiten gegen die deutschen und
österreichischen Konsulate auf Volo zu bekommen.
(3.)
Die Amerikaner in Meriko.
Washington, 11. März. (Reuter.) Die
amerikanischen Truppen erhielten den Becehl,
die Grenze Merikos zu überschreiten, um die
Räuberbanden Villas zu bestrafen.
Tolenllste.
Rosenheim. Johann Schmidmeier, led. Taglöhner.
Frau Maria Kasterlitz, Schneidersgattin.
Mathäus Eberl, Zimmermann.
Wasserburg. Edmund Fenzl, Glasermeister,
30 Jahre.
Für die Angehörigen der —
sind bei der Stadtlämmerei weiter emgegangen:
Uebertrag: 75061,20 Mi.
Ungenannt 10— („
Eintrittsgeld z. Konzert am 15.
Januar 2.— „
Reinertrag des Schüler-Wohltãtigleitsfonzertes
527.35 „
116. Kirchensammlung 16.— „
117. Kirchensammlung 20.— „
Reinertrag des Vortragsabends
am 22. Februar 349.55 „
Gemerbebank Nofenheim 50.— „
I18. Kirchensammlung 17.— „
Ungenannt 50.— „
Monatsbeiträge 60.— „
Aoggenauer 20.— „
A. D. gewonnene Weite 1.— „
Salinenamt monatl Beitrag 30.— „
119. Kirchensammlung 25.— „
Fr. Kl. f. abgel. Kupfer 1.20
Summa: 76 240.
Für die Angehörigen. Unterstützung sind weiter
bei unserer Inseratenverwallung eingegangen
Uebertrag: 4 356.40 Mk.
Schadenersatz 1.— „
Th. Sax
1.—
4356.40 Mk.
Summa:
Für das „Rote Kreuz“ sind serner bei uns
eingegangen:
Uebertrag: 4083 66 M-Strasgelder
f. Vergeßlichkeit G. R.
Summa: " #.
Wetterbercht für Sonntag, den 12. Mäxz.
Wechselnde Bewölkung, zeitweise Niederschläge.
Der Kommandierende General
gez. von Pflaum.
——————8—
und allen in dieser Hinsicht ergehenden Weisungen der Heubezugsstelle
Folge zu leisten.
3. Die Bezahlung erfolgt nach den Bestimmungen der
Bekanntmachung über den Verkehr mit Heu vom 18. Februar
1916 durch die Heubezugsstelle an die Gemeinden, die ihrerseils
die Einzelbeträge rechtzeitig an die Beteiligten abzuführen
4. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende, Anordnungen
werden mit Gefangnis bis zu
mildernder Umstände mit Haft oder mit Geldstrafe bis zu 150
Mark bestraft.
München, Würzburg, Nürnberg, den 4. Mätz 1916.
einem Jahre,
beim Vorliegen
Der Kommandierende General
1. Bayer. Armeekorps
von der nn.
Der Kommandierende General
Armeekorps: Bayer. Armeekorps:
gez. von Könitz.