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bracht, in Briefen und Zeitungsartikeln gegen mich
losgelafsen haben, ist mehr als bedenklich. Mein
Begriff des Möglichen ist erweitert worden. Das
ind nun sog. gebildete und wohlunterrichtete Männer
und Lehrer des Christenvolks! Und ihre Geschichtsunde
ist durchweg inspiriert von der Tendenzdichtung
der Entente.
Wegen der weithin herrschenden Geschichtsdichtung
habe ich mich nochmals mit der Feststellung
des Tatsächlichen plagen müssen. Meine Darlegung
ist sehr aphoristisch. Aber ich habe doch in den Zuammenhang
hineingesehen und deutlich erkannt,
aß einem Historiker der Gegenwart oder der Zukunft
ein riesiges Tatsachenmaterial zur Erhärtung eines
deutschlandf eindlichen (wesentlich von Engand
geschmiedeten und inspirierten) Dreiverbande
zur Verfügung steht. Wenn's ein Historiker eines
eutralen Staates wärc, desto besser. Wird vielleicht
unser Bächtold sich der Aufgabe annehmen? Er
schreibts): „Wer war es, der die politische Mächtekonstellation,
mit der das 19. Jahrhundert geendet,
neuorganisierte? Etwa DOeutschland, um jenen
Widerstreit mit England zu seinen Gunsten auszu—
Unsittlichkeit und Ruchlosigkeit einschätzen), weil wir (nicht
von Bethmann Hollweg sondern von einem Größeren)
gelernt haben, daß vor der großen Not wohl ältere
und heiligere Ordnungen als solch ein Staatsvertrag
weichen müssen. Mattb. 12 1—14 steht doch vermutlich
auch in den französischen Bibeln. Es beißt dort am Schluß: „Da
gingen die Pharisäer hinaus und hielten Nat wider ihn, daß sie
ihn umbrächten.“ Es scheint, daß beute andere Leute die Nolle
übernommen baben, ihn und seine Lehre aus der Welt zu schaffen.
Es wird vermutlich auch diesmal mißlingen.
) „Die nationalpolitische Krisis in der Schweiz S. 66/67.
Bolliger „Weltkrieg und Gottesreich. 6