Contents : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

d

verliehen.  Zugleich  wurde  er  zum  Gefreiten  *

Nammer  705

—.  Obertank.

Aus  dem  Inntal.  20.  Juli.  Der  Erler
Gutsbeigre,  der  beim  Janad  d,  Dene  von
Vayern  nach  Tirol  erlappt  und  sestgenommen
wurde,  ist  der  reichbegülerte  Rainerbauer,  Spediteur
  in  Erl.  Er  steht  schon  im  70.  Lebensjahr
und  soll  ein  nerprobter“"  Schmuggler  sein.  Sein
werlvolles  Aieh  auf  seiner  in  Bayern  liegenden
Alm  wurde  beschlagnahmt.  Der  Rainerbauer  hat
auch  im  Passionsspiel  mitgewirkt;  er  spielte  die
Judas-Nolle

Niederaudorf,  20.  Juli.  Der  Gasthos-  u.
Gulsbesier  Joseph  Kaind!  dahier  ist  einer  der
ersten  Viekzückter  für  oberbayerisches  Alpensflekwieh
  im  Inntaf.  Er  besitzt  zurzeit  einen
312  Jahre  allen  tadellosen  Zuchtflier,  der  23
Zentner  wiegt.

Dom  Chiemsec,  19.  Juli.  Der  Eispanzer
des  Sees  hatte  heuer  für  mehrere  tausend  Marl
Schaden  angerichtet  und  u.  u.  den  Dampfschiffileg
  in  Goslenshausen  voliends  zertrümmeri.  Nun
iil  er  wieder  hergestellt  und  trug  am  zonntà  #
als  dem  Tage  feierlicker  Einweibung  Flaggenschmuck.
  Leider  verlehrt  bie  leute  noch  kein
Dampfer  nach  und  von  Gollenahausen  trotz
Fahrplan  und  sertigem  Steg.  Die  Chorftau
des  Venediltinerinnensioflers  Frauenwörth  im
ehiemsee,  Wallm:  #Maumamn,  beging  am  17.

Juli  den  25.  Jllag  ihrer  Ordensprofeß  und
ihr  silbernes  7  roseßiutiläum.

Kolbermoor,  19.  Juli.  Bei  den  guten  Witterungsverhältnissen
  nimmt  die  Zahl  der  Cejangenenentweichungen
  derzeit  überhand.  So
sind  in  einer  Nacht  von  unferer  näch#en  Umgebung
  allein  7  Gesangene  entwicken  und  zwar  von
Gitzldorf  4,  von  Großlarolinenjeld,  ron  der
Panger  Fülze  und  vom  Torfwerkl  Feilubach  je
1  Gesangener.  Letzterer  wurde  bereits  wieder
ausgegrifsen  und  seinem  Ardeitsplatze  zugeführt.

Wornsmühl,  19.  Juli.  Drei  Burschen  aus
der  Passauer  Gegend,  die  streunend  die  Gegend
durchzegen,  wurden  im  Zemembrennwerk  bei
einem  Einbruch  in  die  Wohnung  des  Taglohners
  Rechl  überraschi  und  sengenommen.  Wahrscheinlich
  ist  durch  die  Feitnalmme  dieser  Burschen
auch  den  zallreichen  Diebereien  und  Einbruchen
in  der  Gegend  ein  Ziel  gesetzt.

Tegernsce,  19.  Juli.  Koum  sind  14  Tage
her,  daß  der  neue  Reichskanzler  Dr.  Michaelis
mit  seiner  Gattin  Tegernsee  verlassen  hat,  wo
er  zu  mehrmöchentlichem  Erbolmg#nfenthait  im
HOytel  „Bayeriscker  Ob#s“  Wohnung  denommen
hatte.  Alitäglich  begak  er  such  nach  Bad  Wiessee
  zum  Gebrauch  der  dortigen  Bäder.  Nur  wenigen
  war  es  während  seines  hiejigen  Aufenthalles
  beschieden,  den  damaligen  Unteraateletretär
näher  lennen  zu  lernen  und  woüll  niemand  ahnte,
daß  er  es  sein  solite,  der  dazu  berufen  sei,
Deutschland  aus  den  Wirren  der  Zeit  Uinüper--mleiten
  in  gesicherie  Bahnen.

Obing,  19.  Juli.  Die  Photographensgattin
Strobs  von  Hier  hat  durc  Erhängen  ihrem  Leben
  ein  jäh:?  Ende  bereitet.  Vier  ileine  Kinder
versieren  ihre  Mutter.  Der  Mann,  ein  Ungar,
eht  in  einem  ungariscken  Regiment  an  der
Front.  Erit  vdor  kurzem  war  er  in  Urlanb  bei  den
Seinen.  Sein  Fortgehen  hai.  wie  es  jch  eint.  die
Klau  so  erregl,  daß  sie  ihrem  Leben  ein  Ende
machen  zu  müssen  glaubte.

Bad  Reichenhall,  19.  Juli.  Der  17jährige
Knecht  Johann  Eschnaller  in  Fieberbrunn  wurde
durck  ein  ausschlagendes  Pferd  so  start  auf  den
Unierleib  #eschlagen,  das  der  Tod  in  cinigen
Stunden  eintrat.

Berchtesgaden,  19.  Juli.  Der  17  Jahre
alle  Sohn  Richard  des  Bünchuer:  Kaufmanns
Heinrich  Fränkel,  ein  Schüler  der  7.  Klasse  de-Nealgumnasiums,
  unternamm  am  Montag  mil
einigen  gleichallerigen  Bettern  von  Berchtesgaden
  aus  eine  Tour  auf  den  Hochkalter.  Er
blitt  an  einer  sonst  ungefährlichen  vereisten  Stelle
aus,  siel  auf  den  Linterkopf  und  zgog  sich  einen
Schädelbruch  zu.  Seine  Kameraden,  die  ebenfalls
  zu  Fall  kamen,  ohne  Schaden  zu  nehmen,
leiftelen  sofort  Hilfe,  doch  verschied  der  Verunglückte
  bereito  kurze  Zeit  nach  dem  Slurze.

—.

Rosenheim,  20.  Juli.
Au  szeichnungen  im  Felde.  Der  Gefreite
  Hans  Miller  in  einer  FuH-Art.-Batterie
wurde  mit  dem  Militärverdienstkreuz  3.  Kl.
mit  Fen  ausgezeichnet;  das  Eiserne  Kreuz
2.  Kxr.  wurde  ihm  st  t  sckon  verliehen.  Er  ist
2*5  des  a  ändlers  Haus  Miller  in  Nosenheim.
  Der  Gntrerssohn  Alois  Kallschmied
aus  Nußdorf  a.  J.,  der  in  einem  Art.-Reg.  fteht,
das  Eiserne  Kreu  K#  erhalten.  Der
Kaufmann  Wilhelm  55½4  in  Kolbermoor
wurde  mit  dem  Eisernen  Kreuz  2.  Kl.  ausgezeichnet;
  er  sleht  in  einem  Be  Feld·  Art.  Reg.  Dem
Landwehrmann  Franz  Xaver  Bauer,  Hell  aus
Häinvorf  bei  Niederaschau,  wurde  mit  dem  Eisernen
  Kreuz  2.  Kl.  ausgezeisenet.  Er  erhielt
got  einen  Schuh  in  den  linken  Oberarm,
#  aber  wieder  genesen;  seit  dem  5.  Mobilmag
  steht  er  im  Felde.  Der  seit  Kriegsht
  *5  Felde  stehende  Gastwirtssohn  Sebalion
  Hoßner  aus  Aßling  wurde  mit  dem  Eiser--
  sit  ausgeplchnet  das  Miltär

verdiemss#  3.  Kl.  wurde  ihm  schon  fru

 

 

*8  eR*

—  —
Messungsdienst.  Der  Anwärter  für  den

3  Jeichnungsdientt  Franz  Ebert  von  Deggendorf
wurde  in  elatsmäßiger  Eigenschaft  zum  Zeichnungsassistenten
  bei  dem  Messungsamte  Ebersberg
  befördert.

Gestorben:
Nosenheim.

Koͤchin  Babelte  Lagger  aus

Die  Ausnützung  der  Innwasserir
  äüste  wird  unter  neuer  Leitung  neu  beariei-.
tet.  IZugenieur  H#linger  schreibt  darüber  in  #-ner
  Abhandumg:  „Wo  stehen  w#r  mit  unseren
Mosierlräften?“:  „Am  weitesten  war  zueliellr#
  da#  Innwerlk  gediehen.  Dessen  Ausnutzung

aber  war  für  eine  enlschieden  311  lieine  Wasermenge
  und  autz  sonil  nicht  wirtschaftlich  geplonl.
  Alle  Vorflellungen,  Vortriige,  Schriftiatze

una  Presseäut  zerungen  lonnten  die  mangebende.

b.  rheriso  en  Behörden  davon  nicht  überzeugesn.
Dem  Imn  sollien  nur  160  m.  Wasser  emnem.
mundn,  wh  end  250  bs  300  murtechef
Iio,  sind.  Um  die  erforderliche  Kraft  jür  da-s
#lloniniumwerl  zu  ge  winnen,  mufte  man  d#
Miuminumwerl  z  Töging  vorsehen  und  damit
cin:  unterhalo  gelegene  leistungsfähige  Kräf:
des  umgeb.  eles  in  unwirtsck  aftlicher  Weise  verie.
  den.  In  letzter  Stunde  aber  hal  sich  das
Reick  s#schatzamt  der  Sache  anginommen  und  die
Ww#undgedaulen  einer  beiseren  Innausnutung.
sowie  die  wirtschaftliche  und  soziale  Bedeutung
der  Versegung  grofeer  neuer  Betriebsanlagen
in  ansnahmeijähig:  Stadtgebiete  ersaft.  Wa
G'nn  in  halbjäbriger  Arbeit  nicht  möcli
war.  11n  in  Berlin  in  kurzer  Zeit  erledigt  ges
sen  So  ist  zu  hoffen.  daß  die  Jmwasserlrake
in  wirtschaftscher  Weise  und  ur  werschnitten  aus
Aenußt  werden.  Das  Projekt  der  Innau#nutzun
u  rd  nun  unter  einem  neuen  Leiter  volliländig
len  bearbeitet.  Die  bisher  geleistate  Arb2it  und
5.4  aber  hätte  erspart  werden  lönnen,  wenn  bei
masgebenden  Behörden  von  Anjang  an  en  einsichliger
  Verfländnis  gewalstet  hältic.“  m  iUn
schlun  daran  erhebt  Hollinger  solgende  BeschwerclSchwer
  lael  auf  und  und  bremsi  un  un
Tulwicklung  die  Gepflegenbeit,  Autlause:
uticke  ing  neuer  w##rtschaftiicher  urn
besondere  auf  dem  Gek##e  der  Wei
zußunn  und  der  Ansiedlung  solder  —
en,  die  ji  aui  Wasierlia  te  ilützen.  ber  an-5465
  Es  int  in  letzter  Zeil  nac  gewiesen  mer
den.  das  diese  Ausländerei  in  Bayern  de-  GEr.
schllehund  grok  er  Wasserkräfte  noch  füt  die
Kiicgswirtjg  aji  schon  verhindern  lonnte  und  da
diese  Angiänder  unter  dem  Deimamel  jutctmannischer
  Einwendungen  die  besten  und  wir.
schaftilchten  Projelte  herabzusetzen  und  zu  verschlepren
  und  die  fördernde  Arbeit  kerimischer
Ktänle  Zu  vernicktten  wisien.  Und  diese  an#elmmei.
Arveiten,  die  uniere  wirtichafttihe  Gu-Wlälung.
  man  möt##te  san  annelnen  im  Sinndes
  Ausjandes  erschweren,  werden  noch  mit  denlschem
  Gelde  bep##hlt.  Es  ist  wiererholt  nachgewiesen,
  dar  solcte  Ausländer  falich  begulachtet
haben.  Zur  Begutachtung  des  Innwerles  aber
e  n  überhaupt  nur  Auständen  Gugezogen  und
ʒeimische  Sachveritändige  gar  nicht  achört.  Di:
koe  Techut  und  Wizjen#  chaft  hat  im  Feie  den
und  im  Kriege  so  Gewajtiges  geleisten,  dar
ilem  unbeslechlichen  Ilrteil  cuch  die  deutsch:
Wasserlraft  umeritellt  werden  konie.“

—

  

de:
sorer
zint  Ven

 
 
     

 

 

 

 

  
 

 
 
 

D  ie  (Glo  deudtebstähle  mehren  sick.
Dieser  Lage  wurden  in  Höhenmoos  die  Glocken
abrenommen  und  auf  dem  Friedhofe  zum  Akbolen
  bereitgestellt.  Ueber  Nactt  iin  nun  die
gloßte,  16  Jeniner  sd,  were  Gsade  verschwu::den.
Das  K.  Bezr  rt#2m  sah  sich  bereite  veranlaßt,
eargen  diese  unbedachten  Beiseiteschaffungen  Stellung
  zu  nehmen.

Das  Magdasenenfest  in  der  Biber
trifft  heuer  auf  kommenden  Sonntag.  Es  wird
unter  Beachtung  der  Kriegsverhältnisse  in  der
herlömmichen  Weise  begangen  werden.

Bursitzwechsel.  Das  bei  Vogtareuth  liegende
  Oelonomicanwesen  des  Schmiedes  uno
Handelsmannes  Johann  Fortner  in  Stephanslirchen
  ging  durch  Kauf  in  den  Besitz  des  H  trn
Hubeit  Tallberger  in  Aiblingerau  über.  Helner
wurde  dar  Oekonomie-Anwesen  des  Herrn  Jos.
Kesiendorfer  an  der  Kolbermooter  Slaatsße
  von  Frau  Gertraud  Eare#  in  Ried  bei
Fischbach  käuflich  erworben.  Die
mittlung  führte  das  Immobilien-  Geschäft  A.
Sigl  in  Rosenheim,  Farberstraße  La.

Gefn  ndenu.  Ein  Tuch  wurde  gefunden.  Abzuholen
  im  magistratisch.  Geschäftszimmer  Nr.  2.

Unterbindung  des  Aufkaufs  von

leinbrauereien.

In  der  letzten  Zeit  hat  der  Auflauf  voll
Kleinbrauereien  durch  die  Großbetriebe  in
Bayern  so  überhand  genommen,  dab  es  höchste
Zeit  zum  Einschreiten  war.  thatten  in
Banern  im  Jahre  1916  in  zunden  Ziffern
ausgedrückt  über  1000  gewerbliche  und  über
2000  gewerblich--  lommune  Brauereien.  Diese
Brauereien  sind  zusammengenommen  im  Laufe
des  Jahres  1916  um  nich!  weniger  als  ein  Sechstel
  zurücgegangen,  mit  anderen  Worten,  rund
500  Brauereibetriebe  sind  im  Kriegsjahre  1916
in  Bayern  von  der  Bildfläche  verschwunden.  Das
durste  nicht  mehr  so  weiter  gehen,  denn  man
darf  nicht  vergessen,  wie  viele  Hunderte  von
Eristenzen  und  Krleingewerbetrefbende  von
einer  solchen  Brauerei  auf  dem  Lande  direlt
undindirekt  ernährt  und  erhalten  merden,  Auch

 

sonst  darf  die  wirtschaftliche  Bedentung  der
Kleinbrauereien  auf  dem  Lande  nicht  unterschar  1
werden.  Die  drei  itellvertretenden  Genetation.-mandos
  erlassen  nun  eine  Verfügug.  Die  bilimm:„
  daß  in  Zutunst  der  Erwerber  einer
Vrauerei  das  mil  dieser  aufgelauften  Braner##
verbundene  Malzkontingent  um  mil  (Penehmiaung
  der  Bierverteilungsstelle  auemnen  varf.
Mil  anderen  Worten:  Der  Grobbauer  dais
wohl  die  Kleinbrauerei  aufkanfen,  aber  er  lar
mil  dem  Kauf  nicht  zugleich  die  Genähr,  daß  er
deas  Braurecht  der  Brauerei  ausn#uen  dars.  Die
Lierverteilungsstelle  wird  die  Erlaubn's  zur
Auonn#ung  des  Braurechles  einer  aufgelauft  #
Praucrei  nur  in  ganz  besondere  gelagerten  Fallen
  erleilen,  wohl  nur  dann,  mein  die  EStilllegung
  des  Betriebe  fur  die  Vraucrei  wirtschaft.
lich  gerechfertigt  ist  und  wenn  die  Aue  nützung
de?  Braurechtes  im  Interesse  der  von  der  Gegend
  belrofsenen  Verbraucher  i-zt  wenn.  danz

allaemein  aesprochen  durch  die  Nichlausmunnng
der  (Gegend  schwerer  wirtschaftiicher  Schaden  erwachsen
  würde.  Für  diese  militsrische  Unterbindung
  des  Auflaufes  von  Kleinbrauereic
war  noch  ein  weiterer  Grund  ma#gehend,  der
auf  landwirtschaftlichem  Gebiele  u  suchen  iit.
Mit  solchen  Kleinbrauereien  is  zumeist  umfang

reicher  Grundbesinz  verhunden.  zudem  sind  die

MBraucreien  für  die  Milchmirkschaf  durch  Abgabe
  von  Futtermitteln  von  groem  Wert#.

 

Mnstk  und  Thealer.
Wobltätialcitskonzert.  Wie  sckon
erwähnt.  jindet  am  22.  Juli  ein  oßes  Wohlläligteitslonzert
  slatt.  Drei  Künüz#er,  der  golibegnadete
  Geiger  Aler  Petschnikoff.  der  virtuose
Pianist  Proseisor  Scmidt-Lindner  und  unser
heimischer  Opernsänder  Jojeph  Degler,  sind  die
eranstalter.  Voliiändig  zneigennützig  wie
d  on  einmal  vor  We  Jahren  wiclauch  dit  #nn
dns  Kumiiser-Dreicilirn  ür  nuniere  baterlän
disce  Wobitust  leit.  lleler.  die  Nelaus  taller  1
V  onder  -zu  erin  aul.  dionn,  il  n
brnn  sic  gemenen  aud  in  Mantchen
elhrung.  Es  bieibten  tr  uur  bei  diu  Wünsche,
den  Konzer  naat  am  55.  Jui  vallbejet  zu  jehen,

c  ovill  außerdem  auck.,  der  Erir  eschungeste  ile  an
EEIIIIIII  Mittel  aanähren  zur

      
 

     

Beiunisung  von  Zigarren.  Getraien  uno.  f
lufere  hier  durchtomene  tben.  zapferen  Millämpier.
  Ein,  Teldgroueg  5„  Vergel  Golt“

 

*Die  Prasllaren

*  r  nii  21  Und  Schundi-  oinhunr  wer2  en  u.  G.

lam##ermustt  ige  Kerlen  zu  Gehör  bringen,

dend  *8  Degler  u.  a.  —  letzter
Mackc

 

     

ang““  aur  Zninperdini  ie
Kun  Teliydent-  vnd  daranene

  singen  wird.  Der  btaue  uwoturfan
ieser  eine  erite  Sielle  in  umerein  masikalischen

einnehmenden  Veramastmg  hat  bereits
begonnen.

»
kcu

sapUlücSInädspLnernteinSAtten,
  gelangt  am  Sonntag  den  22.  Juli  nachmillage
  3  Uhr  und  abende  :  burch  dn2

   

Landsbuter  Operciten-Gilsemile  (Direition  Dr.
Gonstav  Quedenseld:)  zur  wiedertolten  Ausinhrung.
  Das  „Glücssmäd"“  wurde  am  Freitag
vor  acht  Tagen  bei  der  Ermauffüh#ung  hier  hochn
beifällig  ausgenommen,  sodaß  sch  die  Direllion
  zu  einer  Wiederblung  veranlaßt  fühlte.
Um  den  auswärtigen  Theaterfreunden  auch  Gelegenheit
  zu  bieten  das  „Glucmadl“  zu  sehen
und  zu  hören,  wird  die  Operelte  auch  Nachmillags
  3  Uhr  autsgeführ!.  Wir  wünschen  dem
Umernehmen  zwei  vollbesetzte  Hässer.  Der  Karleuvorverkauf
  befindet  sich  im  Hotel  „Deulscher
Kaiser'.  In  die  Auiführung  leilen  sich  eritllassige
  Kräfte.

Riechliche  Nachrichten.

Krtoster  Reisag.  Iu  elthergebrachter
Weise  wird  in  der  Klioft  erlirche  zu  Reisach  das
Slapulierfef  am  na#en  Somag  wieder  ge- 



seiert.  Von  morgend  U  Uhr  ab  ünd  hl.  Aemmer.
um  1.9  Ulr  int  Feitgottesdiem  mit  Prozession

im  Greien.  Die  Rachmitatzund  nchn  begimt
scron  um  1.2  Uhr,  so  dab  die  auswärtigen  Beslud#er
  bequem  mit  dem  3.Uhr  zuge  wieder  jori
fahren  läönnen.  Moge  auck  beuer  trotz  der  vielen
Schwierigleiten  dieses  Feit  säne  groin  Auziehungokraft
  bewahren!

Der  We  De  ttries
——  —

WIB.  Großes  Sauptquartier,
20.  Juli.
Front  des  Geueralseldmarschalls
Kronprinzen  Rupprecht  v.  Bauyern.

In  Flandern  erreichte  nach  regnerischem  Vormistag,

  der  vorübergebend  ein  Nachlassen  der
Kampftäigkeit  zur  Kolge  hatte,  die  Artillerie
schlacht  von  mitlags  an  wieder  außerordemtiiche
Hestigleit.  Feindliche  Norioße  bei  Lombarßyde
und  westlich  von  Messines  scheiterten.  An  der
Arlois-Front#  lebhasie  Feuerätigleit  zwischen
La-Bassee  Kanal  und  Leus,  besonders  lüdöst- 



ben

Samstas,  27.  Juli  1917

lick  von  Loos.  Bei  Gavprelles  nachts  vorstobrende
  enel'sche  Balaillone  murden  zurütgeworien
  Aud  bei  Monchy  guisen  nach  hefiiger
eneilwelke  die  Cuglander  erneul  un,  ohne  weiteie
  Ertolge  zu  erzielen.  Suwestlich  von  St.
Ouemmn  erlitlen  die  Franzosen  bei  dreimaligem
n#er#eblicken  Angriff  gegen  die  von  un?  gewonnenen
  GOraben  blutige  Nerlte.
Front  Deutschker  Kronprinz.

Viordwesilich  von  Stab#ne  nahmen  marlija.e
  und  Garterrunnen  nich  furzer  ilarter  Feuerworlung
  Teise  der  iranz.  Stellungen  auf  dem
Wiiterbero.  Der  Feind  eitete  erbitterten  Widerü#and
  und  hauue  ic  mere  Veriunic.  Ueber  375
Mann  sind  gejangen,  zuhirriche  Grabenwaffen
ale  Beute  eingebracht  worden.  Ers  abendr  selen
  Genenamiriffe  der  Frünz'sen  ein.  Sie  fuhrlen
  zu  id  weren  nack#uischen  Kamupsen,  bei  denen
ciinige  der  bot  n  glmmn  Graben  wieder
  amgegeden  murden.

Be  der  anderen  Armeen.
reroruopt  de?  Hrzg  All
berte  auter  emigen  fur  und  guitig  verlausenen
###gield  cle  ne  beiaerrn  Creignilse.

Oestlicher  Kriegsschanplasn
Front  des  Generalfeldmarschalls
Prinz  Leoplo  von  Bayern.

Ann  1.  Juli  bal  bie  ku#iscke  Regierung  einen

—  runsischen  Heeres  zur  Tisensibe  zefuhrt.

hei  der  Heenon
  Wuürtiem.

auck
::d

 
  
 

Sei  des
die  nack  sparlichen  Anfangrerfelner  unter  unge-Vertulen
  6#.319  im.

 

lien.  Slocken  km.  Der  rusf.
Guileschhach  Frieden  in  i##½
allen  Teilen  umerer  Front  in  Annäherungeveriuc.en
  Ausdtud  veaar  wieder  umien't  in

die  Entente  geopfetlgorden.

EII  rnm

  

and
Ermiderung  degisser  der  Nurs:n
rrurere  Trunven  cen  begenanz

  Führung  deriirlicen
  Olen-  rachen  den#tiche
Eumeristor  huch  Wirlundeboiler  Fouervorber6D-Aerr.-und.
  Artiller#
Sillung:  misschen  Ser
ver  und  iilietzen  über  drei  narte

Slidrea29  on  durch.

 

 
 
 

5l  Imiinen.  Unier  nerten:
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n#t  ln

ix*-.

Becinne  und
Amso  ug  ##nd.  vdestern  nachmillage
Tauiend  Geiangene  gemerdet.

Der  Feind  hatic  jawere  ösatige
ic  in

 
 
  
 
  

S—  .
Hin-ran-Hang-on
is  dir-i  Her  '-  



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;-iic--Cr1·ii·'::ii.

 

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tiii  quiIi  agen  wor-Rpica

  en  der?
runiche  nori
den.

Front  des

    

ver#ur

Generalobersten
Erherzog  Jseph.
zerbalhen  nr  Jeuer  G.  1
In  Ver  der  pitlich  de:  Ber#s
i-  Rom-Hi  situi-ist)dicl")cucti—lp

Nordl

den

 

HSeeresgruppe  des  General-Feldmarschall-
  v.  Mackense  #
und  an  der
Mazedoniichen  Front
E  I
MuLeQiierslqnattierWS
Ludendorff

Eetzte  Zelenramme.

Annahme

a  «
irsiiliiiicisp  EhnTniil
rung  in  dritter  Lesung  den  Kriegenrede
Milliarden  gegen  die  Stimmen  der  unabb#ngigen
  Soitaldemokraten  endgiltig.  Der  Reichsiag
verlagte  sich  auf  den  20.  September,  noligensalle
  fruher.

Ddie  Rede  des

Berlin,  20.  Juli.  Der  „Vormärts“  fagi
zur  Kanzlerrede:  Der  neue  Neichslanzier  bat
die  Macht  der  Tatsachen  anerlanm  und  die  Friedens#emel
  des  Reichslager.  angenommer.  Man
hat  von  ihm  den  Eindruck  eines  Mannes,  der
r*r*pr  seinen  Weg  such!t.  Er  wird  es  nicht  leicht
habe:
re  „Germania“  sagt:  Dr.  Michaelis  strilte
sic,  ri  Erachtens  genau  auf  den  Punkt
auf  dem  Bethmann-  Hollweg  endele.  Er  lentte
den  Kurs  auf  eine  mittlere  Linie,  die  weiler
links  liegt,  als  es  feüher  im  Reichstag  Brauch
war.  Er  gehl  aber  keinen  Schritt  zu  weit  über
das  hinaus,  was  sein  Vorgänger  Zuzusagen  bereit
  war.

Das  „Berl.  Tagbl.“  schreibt:  Die  mit  Spannung
  erwartete  Sitzung  brachte  einen  durchschlagenden

  Erfolg  der  Polilik  der  Mehrheit  und

 

Jor  Krico#e#e  v.  .
d  o%
Votteon“


Berlin  —Jutli.  E—

  

seiner  heininen

Reich!

anzler  §.

 

der  gemeinsamen  Friedensresolmion.