256 Photogenisch
eine Art Mineralöl (s. d.). Karmarsch 2, 766; 831 r2e.;
Ph.-Lampe 2c. ogenisch, a.: durch Licht erzeugt:
Ph-es Bild, Photogramm. oglpphie, f.; eyn:
photographischer Stahldruck. Jogrämm, n., (e)s;
—e: ein photographisches Bild (s. Photographie,
vgl. Telegramm): Daß wir in diesen Schilrerungen
nicht immer Ph-e haben. DMus. 16, 1, 450. -ogram
melrik, f.; —(ehn: Selne Methode der photographlschen
Planaufnahme (Ph.). Uatß. 21, 210; Die Anwendung
der Ph. im Kriege [zu photographischen
Terrainanfnahmen r2c.I. 22, 278. ograph, m.,
—en, —#; S-en: Verfertiger v. Lichtbildern (Lichtbilrner).
-ographié, k.; —eyn: die Kunst der Lichtbildnerei
(vgl. Daguerrotypie; Talbotypie 2ce.) — u.:
dadurch erzeugtes Bild (seltner: Photogramm, s. d.):
Aus einer geschickten Anwenrung bekannter Processe sind
die Wunder-Ph-u. die in Cigarrenspitzen erscheinenden
Bilder hervorgegangen. Ualß. 20, 441. ographĩẽren,
tr.: ein Lichtbild vom Obj. machen (vgl.
daguerrothpieren). Globus 12, 93b; Eine altdeuntsche
Madonna abphotograrhiert. Nat.3. 21,195 :c. -ographisch,
a.: zur Photographie gehörig, darauf bezügl.,
dadurch erzeugt ꝛe. ographist, m., Sen,
(—#); —en: Photograph. ographomeèter, m.,
n., —6;; uv.: Apparat zum Messen der Lichtempfindlichkeit
photographischer Präparate ꝛe. Dazu:
Photographometreis, f.: Anwendung des
Phes; Asch, a.: darauf bezügl. 2c. -ographotapié,
f.; —en: Eine vom Photographen Heirenhaus
gemachte Erfindung.. Diese Erfinrung, die Ph., konkurriert
im Wesentl. mit der Photollthographie u. der
Hellographie. Nat3. 20, 195. -ohdmpfis, f. [58 24,
3, Uuv. ): Bréchung des Lichts, Strahlenbrechung
(Photorreris, s. Refraktlon). okhämplisch, a.; refraktiv.
-olithographis, f.; —(ehn: die Ubertragung
v. Lichtbildern auf Stein — wie Photoxylographie
auf Holz — zum Abdruck u. — die so
erzengten Abdrücke, Bilder (s. Hellolithographie).
Grenzb. 25, 2, 165; Der photographische Weg . . u.
zwar mittels der Ph., Photoxylographie u. der
Albertothpie. Nal . 22, 258; 20, 441; 21, 239 cc.
Dazu (s. Lithegraph 1): Eine photolithographierte
(durch Ph. hergestellte] Karte v. Palästina.
47 „c.; Den photolithogräphischen Ubertragungsproceß.
123; In photolithographischer Nachbildung.
22, 311 2c. -olõg, m., -en, (—6); -en:
ein Physiker, der sich mit Untersuchungen über das
Licht beschäftigt. Dazu: Ph## f.; ph-isch, a.
Somagnetismus, m., uv.; 0: durch Einwirkung
des Lichts erregter Magnetismus (s. d.). ometeör,
n., -(e)s; -e: leuchtendes Meteor. omter, m.,
n., —; uv: Werkzeug zur Messung der Lichtintensität:
Ein Ph., das mit astronomischen Fernröhren in
Verbindung gesetzt werden kann. DMus. 17, 1, 473
(Astro-Ph.); #mäler Ph. 1, 503 ꝛe. Dazu: Photometrié,
f.; Photométrische Untersuchungen von
Dr. 34.#. BöUner; Photometrische Gründe. i#mow 448;
458 2c. Jophöb, a.: lichtscheu, — in Bezug aufs
körperl. Auge u. übrtr. aufs geistige. Dazu:
Ph—-e, m., —n; —n: ein Lichtscheuer; Ph-le, 1.:
die Lichtschen; ph-lsch, a.:ph. ; Ph—ophthalmie,
Dhrase
f.: eine mit Phk-ie verbundne Ophthalmie;
Ph—-ophthälmus, m. [824, 21: ein ph-es Auge
u.: Jemand mit solchem. oplastik, f.; 0: die
Benutzung der Photographie zur Erzeugung von
plastischen Bildwerken, Skulpturen (Photoskulptur):
Ph. .. Von einem Kopfe od. ganzen Körper werden durch
— in bestimmten Abständen rundum aufgestellte — photographische
Apparate zu glelcher Zelt eine Anzahl (10; 20)
Kontourbilder abgenommen. Die Umrisse dleser silhouettenartig
ausgeschnittenen Bilder legt man sorann genau in der
Reihenfolge der Aufnahme u. in gleichen Winkelabständen
an einen weißen Thonklumpen, drückt sie in denselben ein
u. entfernt die Zwischenlagen der Thonschicht u. das plastische
Porträt steht in den Hauptzügen da. Grenzb. 25,
4, 394. Jopfik, f.; —(e)n: subjektive Lichterscheinungen
von krankhaft afficierten Augen (s. Maraugie).
-orrhẽxis, f. [824, 3, uv.): Photokampsfis.
oskiaterih, f.; (en): Lehre v. Licht u. Schatten.
osköp, n.,„ —(e)s; —e: Photometer. Dazu:
Ph-##, ph-isch, a. -oskulptũr, f.; -en:
Photoplastik (s. d.) u.: das danach geformte Gebilde:
Ph., eine Erfindung des Parisers Willème.
Uai. 20, 443; Eine Ph. 499 2c. Tosphäre, (.;
—n: Die Oberfläche der Sonne. .. Eine sie umgebende
Ph. CLichthülle“), das Analogon unsrer Atmosrbäre
(Dunsthulle). ädler 12 3 2c. (s. Protuberanz). Jotschnik,
f.; (-en): Erleuchtungskunst. Dazu: Ph-er,
m.: Erleuchtungskünstler; phototechnisch, a.: darauf
bezügl. -ot#p, u., —e)s; Se: Lichtbild (rgl.
Daguerrotyp). otppie, f.: —ehn: 1) vralt. st.
Photographie. Heyst. — 2) Ph., die Vervielfältigung
der Lichtbilder durch den Druck. Karmarsch 2, 596 —
u.: die dadurch erzeugten Bilder: Ph-n. .. Im
Wesentlichen besteht das Verfahren Marcchal's darin,
daß v. dem Relkefbild, welches man durch das bekannte
Gelatin-Chrom-Verfahren (s. Kohle-Proceß) erhält, mit
Druckerschwärze unter der Presse Abzüge gemacht werden.
Nai. 20, 240. Toxplograph's, f.; -(e)n: s.
Photolithograrhie. Dazu: Photoxylogräpbpteren;
„isch. -ozinkograph'#e, f.; -(e)n: ((.
Photochalkographie) Uberlragung v. Lichtbildern auf
eine Zinkplatte zum Abdruck — u.: der so erzeugte
Abdruck. Dazu: Photozinkogräph-è#en,
tr.; isch, a. 2c. — Dhöxinus (nlat.), m. [824,
2): Ellritze (ein Fisch). — Phör-os (gr.), m.,
ub.; zoi; Zus, m. [8 24, 21: Jemand mit spitzer
Kopfform, Spitzkopf.
Phrä, m., —#; —: 1) s. Pharao. — 2) s.
Talapoin. — Dhragmit-es (gr.), f. 1824, 3, -is]:
Teichrohr (Arundo ph.). — Dhrässe (gr.), k.;
— ; —n-: (s. Se.) Redewendung, Redensart (s. d.
S%.), oft mit dem Nbnbegriff des Leeren, nicht ernst
Gemelnten r2c. (selten — Ausspruch 2c., z. B.:
Welche IPflanze] jedoch nicht in solchem Zustande angetroffen
wurde, daß die Aufstellung elner diagnostischen
Ph. mögl. gewesen wäre. pöppig Ch. 1, 81 rtc.).
Zstzgu z. B.: Die französ. Gesellschafts--Ph.
uberall, wo es der konservativen Bequemlichk. gefällt, in
die deutsche Rede mischend. Hillebrand Nat. Lit. 3, 379;
Die stereotypn gewordene Reporter-Pb. wiederholt.
Uat###. 21, 263; Schul-Ph-n. freylag Bild. 2, 5;