Volltext : Kriegshetze und Völkermorden. I. Teil (2)

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Gebieten  und  in  allen  Ländern.  Völker,  Staaten,  Glauben,  Kultur  und  Wirt—
schaft  glaubt  er  umgestalten  zu  können.

Die  Vereinigten  Staaten  Nordamerikas,  Frankreich,  Rußland,  Italien,  die
Türkei  und  Portugal  meint  er  schon  sicher  in  die  Weltrepublik  eingegliedert  zu
haben.  Die  nordischen  Staaten  und  Holland,  so  glaubt  er,  harren  des  Winkes.
Von  den  Nachfolgestaaten  Oesterreichs  und  den  Balkanstaaten,  so  denkt  er,  sei
Widerstand  nicht  zu  befürchten,  und  dem  Wirken  Primo  de  Riveras  in  Spanien
könne  er  vertrauensvoll  zusehen.

Im  fernen  Osten  fühlt  er  das  Widerstreben  Japans  und  Chinas,  in  Europa
von  Engländern  und  Deutschen,  obschon  er  deren  Staaten  in  der  Hand  zu  haben
glaubt.  Diese  Widerstände  glaubt  er  mit  seinen  alten  Mitteln  Kriegshetze  und
Völkermorden  auf  der  einen,  pacifistischen  Gebärden  auf  der  anderen  Seite
Herr  zu  werden.  Er  fühlt  sich  doppelt  sicher,  weil  er  die  Politik,  die
Wirtschaft,  das  Glaubens=  und  Kulturleben,  die  Presse  und  die  Wissenschaft
der  Völker  zu  beherrschen  und  allem  Widerstand  zunächst  den  Weg  an  die  Oeffentlichkeit
  verlegt  zu  haben  glaubt.

Hinter  diesem  Glauben  der  „unsichtbaren  Väter“,  hinter  dieser  jüdischen,
imperialistischen  Tollkühnheit  und  törichtem  Aberwitz  lauert  die  „Moire“  —  die
jüdische  Angst  vor  der  Rache  der  in  Jahrhunderten  gemordeten  und  hingeschlachteten
  Millionen,  vor  der  Rache  der  15  Millionen  Toten  des  Weltkrieges  und  der
20  Millionen  in  Rußland  zu  Tode  Gepeinigten,  vor  der  Rache  der  ihres  Lebensunterhalts
  Beraubten  und  Enteigneten,  lauert  die  Angst  vor  dem  Erwachen  der
Völker,  lauert  die  Angst  vor  dem  Lebenswillen  der  Deutschen!