Plantisug
Die x-en Raubthiere. Zurmeiser gB. 2, 321 ꝛc., auch:
Plantigradus (s. Ggstz: Digitigradus), 3. B.:
(Animslia) plantigrada, Sohlengänger. isüg, m.,
—en; -en: Pflanzenfauger. — Plän# ulit (nlat.),
m., -en, —6;; -eln): Planospirit. - um (lat.),
n., —; za [8 24, 2, n.]: Ebene#: Auf das P. der
[(Eisen-] Bahn gebracht. Volksz. 16, 20 4 cc.; bes.: P.
inclinztum, geneigte, schiefe Ebne. S. 3, 255;
Wadetn. 4, 1899 2c. — Planũr- ia (gr.), k. [8 24,
1]; -it, f.; 0: Abgang des Urins auf abnormem
Wege.
plapperment, n., —e)s; —#e: plarperndes
Maulwerk r2e.: Lieschen, die mit ihrem P. Alles rund
triegt. v#o#rn Pollm. 104 (vgl.: Er hatte ein Plauder
ment, wie ein Winkelarrokat. rhD. 2, 249 2c.); auch
z. B. —= plarperndes Parlament. Scherr Mir. 2 12 2c.
Flaquz-e# (srz. plät), f.; —s: 1) Blech; dünne
Mctallplatte. — 2) blecherner Leuchter, nam.
solcher Hänge-, Wandleuchter, — vgl. als Umdeutschung:
Bläker, m., z. B. Arnim 116;
Gamidt grs. 2, 23; V. 2, 114 u. (bei Hey) hibridisch:
Plaquer (rlakel, m., —s; —8. —6, m., —;
—#: Plattierung, z. B.: P. d'argent l-shangl. Silber-;
d'or, Gold-Plattierung 2c., s. Karmarsch M.
1, 157. Tseren, ir.: mit einer dünnen Platte
eines bessern Stoffs belegen, überziehn (vgl. plattieren,
furnieren 2c.).
Plaschtschennitza (rufs.), f.; 0: Karfreitag.
Ho#bl Pet. 2, 189 (eig.: Plaschtschaniza, Tuch, worauf
die Grablegung Christi abgebilret ist). —
Dlasma (gr.), n., —6#; -ta IX 24, 3, n., -tis]:
1) Gebilde, Bildwerk 2c. — 2) So findet man, daß
das Blut aus einer farblosen, durchsichtigen Flüsfigkeit, der
Blutflüssigk. (P.) u. einer unzähligen Menge v. .. Blutkörrerchen
besteh t. Zurdach Anthr. 30. — 3) P.:lauch= u. grasgrun
gefärbter Cbalceron Is. d. ). Ohen 1, 141; Prech,
4, 541 c. — Pläst-kma (gr.), n., —#;ta: Der
Haarkeim, pülpa sive p. pili. 96# An. 666, richtiger:
blastema. es, m., uv.; uv.: Bilrner. Böniger
Sab. 231. icismus, m., uv.; 0: Bilrungs-,
Gestaltungstrieb. icität, f.; O: Bildsamkeit, —
körperl., z. B.: Magrer Then, welcher wenig P.
besitzt. Karmatsch M. 2, 90 S2c. — u. geistig, z. B.: Ihr
lder Russen! Mangel an Srontaneität u. ihre große
häbigk. der P. u. Aneignung. Herzen Mem. 2, 167.
eiritieren, tr.: in plañischer Weise zur Anschauung
bringen, z. B. von einem Schaufpieler: Herr Reusche
rlasticitierte (sit venia verbo) den Berliner Zademack so
rraftisch wahr. Bert. Montagsz. 8, 22 2c. -ik, f-;
Cen): 1) Gestaltung, Bildung, z. B.: Ven der P.
tes Bodens. Globus 7, 122a; Vorlesung uber die
Boren= P. Afrika's, oner Barth 12 2c., s. auch
Morio-, Physio-P. 2c. — 2) bildende Kunst, Bildnerei,
die körperl. Darstellung als schöne Kunst.
Vurdach Anthr. 447 ., nam. — Bilrhauerkunst.
s. 31, 301 f. -iker, m., —; uv.: 1) bildender
Künstler, Bilrhauer. 303; 322; Derl ] gliche dem
V., der Bilrer gehaun in rie Luft. Platrn 2, 392. —
2) bei Alteren auch: Einer, der trügenre od.
Gaukelgebilre schaft, — mit der umdeutenden
Form: Blastücker. suther 5, 225b, dazu: Blastuck-Platanar
281
erel. Kirchenrest. 5; eisch. 10 2c. isch, a.: der
Plastik (s. d. 1; 2) angehörend, gemäß, dienend
c., — schöpferisch; bildend; bildsam; in körperlicher
Rundung bervertretend (im Ggstz zu den
Erzeugnissen der Malerei auf einer bloßen Fläche),
danach auch übrir.: P-’# Massen, bildsame, die sich
in bestimmte Formen kneten od. gestalten lassen,
z. B.: P-er (od. Törfer-) Thon 2c.; P-e Lumrhe
(l. d.), Oreration (s. d. 2) 1c.; P.e od. p. hervortretende
Darstellung 2c.; Glanbe, Liebe, Hoffnung fühlten
einst in ruhiger, geselliger Stunde einen p-#en Trieb in
ihrer Natur, sie befleißigten sich zusammen u. schufen ein
liebliches Gebilde, eine Pandora im höberen Sinne, die
Geruld. S. 3, 243; 31, 304 ff.; P.e Anatomie.
321 ff. lp-e Nachbilrdung anatomischer Präparatel;
19, 28 (vgl. Prerlastiker): Durch rie p-#e Natur organisch
erzeugt. /Schligel GR. 204; 158 te.; auch
Ggstz: Das Un-Pee, Unbesummte der Mufik. Schũcking
Vrschl. W. 1, 134 2c. Jogräph, m., -en, (—);
en: Schriftfälscher. Dazu: Plie, k.; Sen:
Schriftfälschung; r—isch, a.: darauf bezügl., ihr
angehörig rcc. - olög, m., —en, (—#); —en: Lügner.
Dazu: Plic, k.; risch, a. — Plästron
(frz.), m., n., —s; —#: 1) etwas als Schus vor
die Brust Genommnes: a) Brusthharnisch. — b)
(Fechtk.) Schutlerer zum Auffangen der Hiebe
(s. 2). — c) Bohr= od. Schutzbrett der den Rollenbohrer
handhabenden Handwerker. — 2) (s. 1b)
übrtr. — Stichblatt: Welche . dem Herrscher u.
dem Hore zum P. dienten u. sich dagegen auch als wackere
Klopffechter Etwas berausnebmen rurften. S. 32. 196;
[Dem frommen Mann ist der Teufell ein P., asketisch
zu rapieren. 12, 107, wogegen er seine Rapierhiebe
führt 2c.
Plat (frz. rlä): 1) a.: platt (weibl. plate,
rlät). — 2)m., —; —: Platte, Schüssel, Schale.
a (fran.), f.; 0: Silber, — z. B.: Rio de la P.
(„Silberstrom“), Name eines großen Flufses in
Südamerika 2c. u. bes.: Real (s. d. 2b) de p.
(Silberreal), im Ggis zu Real de vellon (Kupferreal).
— Platagôni--on (gr.), n., —5; zen, a:
s. Pbrllerrhboremantie. — Dlatäle-a (lat.), f.; zen
[8 24, 11: Löffelreiher, auch: Der Vogel Vlätea,
nach Andern Pelikan 2c. Ramier F. 1, 214. — Dlal-an
(gr.), m., —(e)s; -e: veraltend — Plarane: Den
Schutz eines Ps oder andern weitschattenden Baumes.
Chondler Kl. As. 23. -anär (span.), m., —e);
, -es: Bananenpslanzung: Wo sonft reich tragende
Pe standen. GEirstäcker NReis. 2, 331; P-es. 333
(vgl.: Alle Plan tanares u. Zuckerfelrer. 319); Die
P-e. WW. 3, 110; Ein P. 200; Die Eingebornen
lin Ecuaror] . legten sich einen P. [Drckf.: Plataner)
an, ein kleines Stuck Feld, das sie mit Bananen berflanzten.
111, vgl.: Unreife Bananen, sog. Plaranos
zu rösten. 169 u.: Platäno ist der span. Name
für Banane; Plantanäl ist eine Bananenrflanzung.
Der Engländer hat für Banane das Wort plantain
lrläntin); es ist aber unstaitbaft, .. im Deurtschen zu
sagen: Platäne od. gar, wie ungeschickte Ubersetzer
manchmal thun, Plantäne zu schreiben. Slobus 4,
307b; Diese Pflanze.. Pisang. .. Obschon sie in