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Auszug aus der Verlustliste Nr. 29.
6. Infanterie-Regiment Nr. 45, 1. Bataillon, Darkehmen,
2. Kompagnie.
Musketier Branz Bahr-Altenhagen — leicht verwundet.
Infanterie-Regiment Nr. 105, Straßburg, 6. Kompagnie.
Soldat Paul Hermann Frank-Kösternitz — gefallen.
Auszug aus der Verlustliste Nr. 30.
1. Garde-Rgt., Potsdam, 1. Bataillon, 4. Komp. Reserve Fußartillerie-Rgt. Nr. 15, Bromberg, 2. Bataillon,
Gefreiter Hugo Höckendorf-Grupenhagen — leicht verwundet. 7. Batterie.
Königin Elisabeth Garde-Grenadier-Rgt. Nr. 3, Charlottenburg, Gefreiter Reinhold Gieseler-Rartinshagen — tot.
1. Bataillon, 1. Komp. - Pionier-Regt. Nr. 29, Posen, 3. Feldkomp.
Grenadier Karl Peth-Schlawe — schwer verwundet. Pionier Emil Stolpmann-Altenhagen — schwer verwundet.
m- Bitte um Liebesgaben.
Augenblicklich sind bei unseren kämpfenden Truppen folgende Gegenstände besonders und dringend erwünscht:
Wollene Strümpfe, wollene Hemden, wollene Unterjacken, wollene Unterbeinkleider, wollene Leibbinden,
Leinweind (zur Fußbekeidung), Hosenträger, Taschentücher.
Ferner: Zigarren, Zigaretten, Tabak (Pfeifen), guter Rotwein, Konserven, Schokolade, Kakao, Tee,
Kaffee, Bonbons, Bouillonkapseln, Suppenwürfel, Gemüsekonserven, Dauerwurst, geräucherte Fleischwaren,
Trockenmilch, kondensierte Milch, Lebkuchen.
Wir bitten um schnelle und reichliche Gaben an die Sammelstellen der Vaterländischen Frauenvereine. Von
diesen werden sie unverzüglich an die Abnahmestellen bei den stellvertretenden Generalkommandos, von dort aus den
Truppen zugeführt werden.
Die Abnahmestelle des Valterländischen Frauenvereins Schlawe, ist bei Frau Umksgerichtsral
Schübner in Schlawe, Stolper Vorstadt eingerichtet.
Besonders erwünscht und von den Truppen im Felde am meisten begehrt sind Zigarren, Tabak, wollene
Sachen (Strümpfe, Pulswärmer, Unterjacken, Hemden, Unterhosen, gestrickte Handschuhe) und leinene Fußlappen.
Schlawe, den 19. September 1914.
Die Kreisinspektion vom Roten Kreuz. Der Vorstand des Vaterl. Frauenvereins Schlawe.
Scheliha, Med.-Rat Dr. Manke, Frau Schübner,
Landrat. Kreisarzt. Vorsitzende.
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Weiter sind bei der Kreisspar- und Kreis—
kommunalkasse eingegangen:
A. Kriegskrankenpflege: Frau Baronin von Riepenhausen-Crangen
200 M., Frau Amterat Taucher-Palzwitz 500 M., Schiedsmann
Pantel-Schlawe in einem Sühnetermin 5 M., Gemeinde Nitzlin 208,50 M.,
Anna Villmow-Wd. Tychow 2 M., Färbereibesitzer Kunde-Schlawe 20 M.,
Bäckermeister Kunde-Schlawe 10 M., Frau Hildebrandt-Schlawe 3 M.,
Stellmachermeister Lange-Schlawe 10 M., W. Bullerjahn-Schlawe 10 M.,
Gemeinde Balenthin 2. Sammlung 88,50 M, Fräulein Anna Zöbisch-Schlawe
10 M., Gemeinde Neukuddezow 67,25 M., Armierungsarbeiter
aus Panknin und Zitzmin 105 M., Ungenannt aus Altbewersdorf 50 M.,
Rittergutsbesitzer von Bülow-Egsow überweist seine Prämie für Feuerlöschhilfe
mit 39 M.
B. Familienunterstützung: Frau Hildebrandt-Schlawe 1 M,
Sammlung in List's Hotel 6,30 M.
C. Liebesgaben: Postschaffner Küther-Schlawe 10 M., Ungenannt
aus Altschlawe 5 M.
Insgesamt bisher 112301,93 M.
Weitere Spenden werden gern entgegengenommen.
Schlawe, den 21. September 1914.
Der Landrat.
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Schriftleitung: Königliches Landratsamt in Schlawe. —