n. 24—81. (Dr. 4, 62. 58, 56. 59-62. 66). 243
29. (Dr. 4,61).
Huhinc?) tradidit sancto Bonifacio predia in his locis, id est,
in Buteneshusen?) et Phalbach 9°) quicquid in agris, pratie, silvis,
domibus et familiis possidebat. |
5 30. (Dr. 4, 62).
Leiderat tradidit sancto Bonifacio bona sua in® Breithaha ®)
quieguid proprietatis ibi habuit.
31. (Dr. 4, 66).
Engilhart tradidit sancto Bonifacio in pago Jagesgowe) omnes Far. 151.
10 proprietates suas cum familiis et rebus,
a) Phalbah mit c über der Linie vor h. 1) in sieht über der Zeile. c) Vol. m. 24.
suchen. Aber in dieser Form ist der Ortsname schwerlich richtig gegeben.
Vielleicht ist zu lesen Suntherincheim oder genauer Suntherinoenheim, was
Sinderincheim = Sindringen OA. Öhringen sein könnte, aber sonst wird bei
diesen Namen immer das i in der Stammsilbe festgehalten. Das t in der alien
Handschrift ist so nieder, dass ein flüchtiger Leser statt ut leicht m lesen konnte;
h kann ebenso mit b verwechselt werden. Ebenso fehlt 0, um mi en oder in
verwechselt zu werden, nur ein Grundstrich., Zur Form vgl. Wulfencheim,
Wachalincheim = Wulfingen, Wächlingen im Cod. Laur. Oder ist zu lesen
Sumbrincheim = Simmringen OA. Mergentheim, das 1243 Summringen heisst,
WU. 4,47 f. Das b wäre dann euphonisch (vgl. Ambrachgowe). Da unmiltelbar
Orte aus der Nähe von Sindringen folgen, scheint die erstere Annahme
sich mehr zu empfehlen.
ı) Wohl derselbe wie Huochinc, der mit seiner Gattin Erchensvint Trad.
Laur. n. 463 erwähnt wird, und an den der abgegangene Ort Huchingsbuch,
der südlich von Hall zu suchen ist, erinnert. Zeitschr. d. hist. Ver. f. württ.
Franken 9,114. Der Ort Ucchinga (Trad. Laur. 461) wird nach seinem Geschlecht
genannt sein. Er hängt wohl mit dem auch im Breitachgau begüterten
Savalo (3. c. 461) zusammen. Der Ort Huchingsbuch lässt den Zusammenhang
swischen dem Besits in der Remsgegend und dem in der Brettachgegend
leichter verstehen. — *) Büttelhausen, abg. bei Eichach OA. Öhringen, vgl.
Trad. Laur. n. 376, 378. — °) Pfahlbach OA. Öhringen, ebd. n. 376. —
*) Nach Dronke, Trad. Fuld. S. 212, Marktbreit im Gollachgau, doch seizi er
selbst ein Fragezeichen. Wahrscheinlicher ist Brettach OA. Neckarsulm oder
Weinsberg gemeint oder Kleinbretiheim O4. Gerabronn, das früher Brettach
hiess. Für letzteres spricht, was n. 24 gesagt ist. Breithaha könnte Eberhard
auch im Sinn von Breitachthal gemeint haben, so dass der bis jetzt urkundlich
nicht belegte, aber durch die Bonifatiuskirche angezeigte Besits von Fulda ın
Michelbach a. d. H. hier angedeutet sein könnte. — °®) Der Ort ist nicht gewannt.
Auf Fuldaer Besitz weist die Bonifatiuskirche in Braunsbach OA. Künzelsau,
allein dieser Ort gehörte in den Kochergau. Ein Verwechselung der
beiden Gaue ist freilich bei Eberhard nicht ausgeschlossen.