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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Monograph

Persistent identifier:
hey_slawische_siedelungen_sachsen_1893
Title:
Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
Author:
Hey, Gustav
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Wilhelm Baensch
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1893
Scope:
343 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Allgemeines.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Geschichtliche Einleitung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Full text

pipeln, pipelig — ow. piplic, piplec bästeln, Tändliches machen, auch 
in der Nase bohren, tsch. piplati tändeln, trödeln, zögern, worin 
wühlen. 
pimpeln, pimpelig -ow. pimplic, pimplec sehr zärtlich thun, zimper- 
lich, allzu weichlich sein, kränkeln? 
kretschen, kratscheln — ow. kraéic schreiten. 
Außerdem nennen uns gelegentlich Urkunden oder Chroniken 
den einen oder anderen Ausdruck wendischen Ursprungs, der sonst 
im Volke üblich war, nunmehr aber aus dem Gebrauche ver- 
schwunden ist. Dahin gehört, um wenigstens ein Beispiel anzu- 
führen, jener Ruf des Ortsboten, welcher noch in neuerer Zeit in 
einigen Dörfern der Meißner Gegend zur Gemeindeversammlung 
lud: botscherremo, d. i. ow. pôjce hromadu = kommt zusammen! 
Sind diese sprachlichen Uberbleibsel verhältnismäßig dürftig und 
entbehren sie, fast nur den niederen Volksschichten eigen, des Bürger- 
rechtes in der Schriftsprache, so ist bei weitem umfangreicher und 
ansehnlicher das wendische Sprachgut, welches sich unter unseren 
Familiennamen erhalten hat. Indes das urkundliche Vorkommen und 
die gegenwärtig noch in Gebrauch befindliche Masse solcher ursprüng- 
lich wendischen Personennamen näher zu untersuchen, würde hier zu 
weit führen und bleibt besser einer besonderen Abhandlung vorbehalten. 
Somit gelangen wir denn zu dem, was wir uns zur Haupt- 
aufgabe gestellt haben, zur Vorführung und sprachlichen Erklärung 
der Tausende von slavischen Ortsnamen, welche sich als festester 
Niederschlag aus der Vorzeit auf unserem Boden erhalten haben, 
und verfehlen nicht, sowohl die Benennungen von Ortschaften, 
welche in wiederholt eingetretenen Kriegszeiten vernichtet worden 
sind, und deren Fluren als Wüstungen oder wüste Marken bezeichnet 
werden, als auch wenigstens einen Teil der äußerst zahlreichen 
Bezeichnungen nicht bewohnter Feld= und Waldstücke, der sogenannten 
Flurnamen, sowie endlich die Fluß= und Bachnamen ebenfalls in 
das Bereich unserer Untersuchung zu ziehen. 
  
Ouellen und Hilfsmittel. 
Codex diplomaticus Saxoniae regiae. I. Hauptabteilung Bd. 1. 2. 
II. Hauptabteilung Bd. 1—9. 11—14. Leipzig 1864—1891. 
Abkürzung: CS. 
Köhler, Codex diplomaticus Lusatiae superioris. I. Görlitz 1856. 
Sachsens Kirchen-Galerie Bd. 1—12. Dresden. KG.
	        

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