velehren, den er seinen „Gedanken und Erinnerungeneinverleidt
hat 1°6): Das günstige Ergebnis sei nur ein
relatioes, hänge immer ab von der mehr oder weniger
groben Streitbarkeit des Dapstes und der deutschen Bischöfe
und der mehr oder weniger hochkirchlichen Richtung, welche
im Wechsel der zeit in der katholischen Bevölkerung herrsche.
„Eine feste Grenze der römischen Unsprüche an die paritätischen
Staaten mit evangelischer Dunastie läßt sich
nicht herstellen. Nicht einmal in rein katholischen Staaten.
Der uralte Kampf zwischen Priestern und Königen wird
nicht heut zum Hbschluß gelangen, namentlich nicht in
Deutschland. — Uebrigens gehörte die SFraktion der beiden
Reichensperger schon vor 1870 dauernd der Opposition
gegen die Regierung des evangelischen Königshauses
an. Bei jedem modus vivendi wird Rom eine evangelische
Dunastie und Nirche als eine Unregelmäßigkeit und Krankbeit
betrachten, deren heilung die Kufgabe der Kirche
sei. Die Ueberzeugung, daß dem so ist, nötigt den Staat
noch nicht, seinerseits den Kampf zu suchen und die befensive
der römischen Kirche gegenüber aufzugeben; denn
alle Sriedensschlüsse in dieser Welt sind Hrovisorien.
Bedenklich bleibt die Entzündbarkeit der Polen, die herrschsucht
des dortigen ##dels und der durch die Driester genährte
Kberglaube der untern Volksschichten, weil dem
ungebildeten Manne eingeredet ist, daß deutschch
ebenso wie polnisch-tatholisch identische Begr
leien. — Ein ewiger Sriede mit der römischen Kurie
«sz·«· * Lebensbedingungen ebenso auher-