Volltext : Rosenheimer Anzeiger. 63. Jahrngang (63)

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verenderungen  am  linlen  Kheinnser,  ganz  nach
Onlonmen  &##eichs.  Ons  nicht  Tereslschenlo,
#A#  Füdemn  er  u  Nasland  ans  Ruder  gelangt  war,
n  o  e  ĩ.  niischen  Erviberungsziele,  oie  lech
.-«  Tuͤrtei  aus  die  Gewinnung  Sy.
n,  Cinspruch  erhoben?  Hat  er  nicht
.  uuutqsheudcc  Manna  seines  naler-Lnonchen
  Gemisens  erllärt,  das  neue  Rußland
u#,  Wenn  er  von  diesen  frandösischen  Kriegsau
  eisubre.  nicht  meht  gewillt  jein,  sich  am
mmse  weiter  zu  beieilinen?  War  die  Reise
n  nech  Mus  sernd  liicht  in  erster  Linie  ein
klrs.  cher  dersuch.  X  ellschenlo  diese  Ge.
sannbedenten  ans  nureden?  ?*
u.  alle  wird  die  Regienung  der  französt  sschen
iol  ni  alleugnen  lönnen.  Sie  wird  weitei,
  we  nu  auch  nur  stillsckweigend,  myneben  müs-.
sen,  das,  ##nd  in  der  Kammorsizung  hinier  ver
sebikeikddsgden  Kuren  heftigen  Angrissen  ausgesett
ß;  Rebot  den  Gichrimvertkag  mit  Rustand
gi#r  Wrigerung  auf  das  Verlangen
W  eaen  minäte,  und  daß  Briand  sich
nisnden  erregten  Debatte  zelber  die
it  vean  U,  icht  gerissen  hal,  indem  er  er-#um
  land  der  Neuokntion  mässe  halmulmand
  des  Zaren  versprochen
oe  unieren  Bollsllasien  Ruhlande
#en.  irmmie  Frantreich  tall  lassen.  Beop##en
  in  serner,  daß  Nonter  in  Nußland  nach
l#ul  vigenen  ugen  ländnis  auf  die  von  den
in  ien  gesirite  Fage,  ob  Elsaß  Lathindernis
  für  den  Frieden
eimerte!  t.  ..onicnk.oixcss  jslc  «,mq.
krlcunkk  «l«c11sqb«u’-Jkaachtu-.rs-
  use  1·«i-·II(1;-«1uwstt  on  mit  franzö-#e
  ust  worden  sei!
#immung  der  Rusfen  wirft  ein  helles
lalde#  #geilündnis  „  auchin-.  die  russi
„  fr  #rer  #ten  Lei  der  Ve.  hano#lung  mit
i#  Kommaneinpel  legien  hie  leinen
leine  russiche  Tlaͤdi.  AMuch  die
jujchen.  He  reres  härte;  a  sich  ihm
ine  Nua.  cht  auf  diesen  deutlichen
Wisderitreden  des  aussischen  Bol
ehne  Machierweiierungspolitit  nat  Ri—.
vu-  imen  ——  die
·  susckunjwtkqstclc
.cipt.)o"1es.tanuds  aui  die
inen  in  ebenfsalld?  große  Gevesichert
  worden  seien.
sischen  durch  die  Nevanchenichi
  ohne  meiteres  einans
  das  linie  Rheinufer
"un  slternen  ECharalier#s  zu  ent.
1  sich  mien  de-  Advolaten.
der  angebiiche  en  nör  nen  Grünoung
hier  #u#u  reden.  Die  Opposition
auch  dieses  Mamover  und
kirnieuden  Wi  brripruches,
nne,  Ini!  Rechl  entgegen:  Doas  iit

ð.
1

  

  
 
   
 
  

  

 
 

 

 

   
 

 
 
 
   
 
 
   
 
     

Grmerleneknert  ist  aus  der  Erwrm
  cine  friedensfreu.  wliche  Re-1
  de  Zeuierlung.  daß  dir  runischen
«  I.  u  thunIlskcsslnnccchntnmlv
·-.x-II  .n  g  und  beiser  aus  P  erustet  ge.

Hier  zritt  mit  aller  Deut-N
  bot  sehr  zu  perfß  saneie  zin
sende  Wunsch,  d#s  ruisüch  e
Ftanlreict  un:  gerechtsertig.
nr  zu  lußen.  Der  Wunuck  ist
gen,  aber  nicht  so,  wie  Nib-t

 

 

:„:  *  /½.

    
 
 
 

cgierun  at  fürwahr  allen
Kammerverhandkungen  vom
.  vr  riner  vor;  ch.  ofenen  Turen  ab.
·-«  jetzi  aus  Lich  Kozo·
Bou

II.  Dem  de

 

in  de
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!  1  v  un
Ci.  ##g  ic  n
lt  bil  en  em.  ullungen
En  dem  ½K  unel  b#r  (Gehei  ülhungen  des  franrn
  Fallamente  Ginsclkeiten  und  Licht,  die
oas  weit  liner  sich  laßen  düriten,  was
3  Frantreich  Uieher  der  Wewissen.
Auil  der  lemmiten  fram  %  szischen  laaleleitung

*  üurr  len  gineigt  mur.  ###  Neicholanner  Fich

*i  -  no-  riche  —  acht  ic  da  der  ort
die  Schm:#  kagen  und  aß

nere  Geine  der  Trang  nach

 

zug  der  Reich  »lanzler

 

 

 

 

 

11  n  2c  franzyfische  Necgierung  die  Auf.
ferung.  seine  Mitteilungen  über  den
l#us  der  (Gbelemsiliungen  al  Ueugnen,  wen  sie
eiagen  dars.  Die  ganze  W#ll  wird  auf  die

liunmwor!  lauschen.

Salskische  Nankschan.
er  Reiäôlanzler  in  München.

Ter  BReichlungler  ill  am  Tomntagabend  in
Munchen  eingetrassen.  Er  #t  vom  esandten
Fren.  v.  Siumm  und  von  seinem  Adjulamen
beglertel.  Der  preußische  Gesanole  und  mehrere
andere  Onen  erwarteten  ihn  am  Bahnhafs.
Dr.  Muichaclis  hat  im  Regina-Palast-Hotel
Welnung  genommen.

Slaatlicher  Malzwucher?

Im  Prozeß  des  wegen  Malsschieberei  verurteillen
  Landtagsabgeordneten  Meußdörfser  hat
ein  Zeuge,  der  Syndi#us  Dr.  Koppe  des  Deutschen
  Brauerbundes,  ausgesagt:  „Die  Bieroerteilungsstelle
  in  München  verlangie  bei  einem
Ernlaufspreis  von  70  Mark  im  VNerkauf  110
Mark  für  den  Doppelzentner  Malz,  wobei  der
Ueberschuß  der  Staatskasse  zufiel.“  Dazu  be- 



T

 

seuheimer  Anzeiger

Inn  den  Kämpfen  in  Galizien.

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77½  7  2

A  *ni*

2.

vor

Stellung  nach  der  Ollensive  Brussilows  1910
Stellung  nach  der  Ollensise  Brussilows  1917
Deutsch-Oesterreichische  Ollensirxe  1917

 

 

merlt  der  „Vayer.  Kur.“:  „Das  isi  eine  nöchst
merlwirdigr  Sache;  danack  wäre  auch  amtiich
Kriegswucher  getrieben  worden!  Man  erinnert

 

 

  

 

 

ich,  daß  schon  vor  eini  igen  Monaten  Dr.  Heim
diese  litzliche  Sache  angeschnitten  hat;  dar  lde
neralkommando  antwortiete  darauf  m.t  einem
Dememi.  Eine  Ermiderung.  die  uus  von  Dr.
H#im  zur  Veröffennichung  zuging,  ionnten  mir
nichl  abdrucken  aus  Gründen,  die  in  den  Feesse
verästnissen  des  Krieg#iuflandes  liede?"*v  Auf
alle  Fälle  bedarf  die  Auge.  »genbeii  de  r  «’:::s

ltutnng
Die  Kosten  der  anß  erschaft.

#nanlh  des  Wech#eis  im  Reichbianzletamt
ist  es  nicht  uninteressant  zu  erfahren,  wesche  Un
losten  dem  Reiche  für  seinen  höchiten  Beamten
und  dessen  H  ff#sarbeiter  erwachsen,  im  Laa#en
rund  325  000  Mark.  Davene  uhäln  der  Niich
banzlser  selbst  36  000  Marl  Ghali  und  6
Marl  Aufwandoentschädigung,  #u##edem  sreie
Wohnung  in  dem  belannten  K.  ʒlerpale  und

  

  

  

freie  Gerätegus###tung.  der  SZpitze  der
Reichskangiei  stelt  ein  Un  Fat  #serz2tär  nin
20000  Mark  und  feier  v  n  it  wohnung.  Datu
kommen  zwei  vaerteagende  Räre,  ein  ftändiger

Hilfsarbeiter,  ein  Büravorfleier  mit  e#wa  6
Bürobeamten,  e#n  Hiuswart  und  ähnliche  Un
terbeamte.  Älle  Beamten  einschl  des  Reichs
lanzlers  erhalten  insgesamt  Bezüte  don  rurd
240  000  Mark.  Zur  Unterhallung  des  7
des  dazu  gehörigen  schönen  Gartens,  -
schmüdung  der  Die
Vumen  und  zur  .
gegenstände  sind  größere
rund  45  060  Merl  au:  geworfen  3
401100  Marl  g  en  au  Geschäft.  stevur  nisse,r
Reisekosien  u'tb.

m——

Mannheim  70.  u.  U#  c.  uit  ner  die
in  Mannl#n  vorgetommenen  Erfrankunden  an
Ruhr  zu  beseitigen,  steill  der  amtl.  3t9il
latsbericht  feit,  daß  die  Jazt  der  Todesfälie
21  beträgl.  Ein  Reiseverbat  ill  bie  jetzt  nicht  in
Ermägung  9g###an  worden.

Berlin,  20.  Juli.  Wie  belannt,  werden  wir
in  der  Folc#i##  r  Schuhwerl  hauptsächlich
mit  Holsterlene.n  zragen  müsse  n.  Man  sollte  nun
annehmen,  d  ##  n.  dlese  Weife  auch  eine  Herabsetzung
  der  P.:  ie  ebzuit  werden  müstte;  denn
wischen  dem  Le#r-  cyreis  und  dem  Halzpreis
ist  doch  ein  wesen#iner  Unierschied.  Wie  von
sachmännischer  Zeile  mitgetein  ##rd,  dürften
die  Holzsohlenftiefel  lam  billi.  werden  als
die  mit  Leoersohlen.  Es  sind  voi  en  Händlern
  bereits  Preise  von  36  und  37  Marl  für
ein  Paar  Hos#ssohlenstiesel  bezahlt  worden,  u.
zwar  an  den  Fabr  kanten.  Diese  hohben  Preize
werden  allgemein  als  unberechtigt  angesehen;
man  hofsft,  daß  von  mafgebender  Seile  eine
schärfere  Preisnachprüfung  bei  den  Fabrikanten
vorgenommen  werden  wird.  Asso  berichten  Verliner
  Blätter.

Nlndener  Rnaul  enuon
München.  29.  Juli.  Der  Inl.  Fasanenmeister
Michael  Hi#ß  in  1#  ibheim  wurde  im  Staatswalde
  nächst  der  Fusanerie  Schleißheim  durch
einen  noch  unbelannten  Wilderer  schwer  verleßt.
  Heiß  vernahm  Schüsse,  bepen  er  nachging.

Einwohnn.  .  mit  #
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Dabei  iließ  er  auf  einen  Mann,  oen  er  auficiderte,
  das  Gewel.r  niederzulegen.  Ter  Wilderer
  autwortet  mil  cinem  Schrotschuß,  der
den  Fasanenmeliler  am  Kopf  und  Obertlörper
n  laf-  Al##  der  Fusanenmeister  sall,  daß  der  Milauf
  ihn  aniegle.  feuerie  auch  er  einen
lichuf  gegen  den  Wilderer  ad,  der  wmahrniici
  in  der  Magengegend  ge  ltrossen  wurde.
*  ionnte  sich  insolge  selner  schweren  Verwium
im  d.  u  Wi  vbderer  nicht  weiter  tummern,
4  daß  berter  emlam.  Die  Schrore  waren  dem
asanenmeiter  in  das  Gesicht,  in  ven  Ober
iörper  und  in  die  Hände  gedrungen.  Die  Augen
jind  gesälhrrdel.

Kagetische  Zochrichten

Frcising,  20.  Juli.  Wie  die  „Allg.  Br.zerund
  Hoosen:eitung“  Mmitieitt.  in  der  Direitor
Richard  Ajhion  der  ig!  Staats  braucrei  Weihen.
ilephan  am  15.  ZJuli  von  seiner  Stelle  zurüigelieten.
  Er  Uat  sich  im  Ottober  1916  zu  verbelenem
  Maiehande  bereiligt  und  pwird  ich  vor
dem  #llc  änd  g  eu  Gberichi  demnänet  zu  vera  niwor.
L  MNiten  hat  ans  die  Lieferungen  ei.
ner  fturer  vereinbarten  Manmenge  unzer  Cuthgegennalme
  einer  Abstandsumme  verzichtet,  ahne
daß  die  Kassenverwastung  noch  die  Atade  mie
direltion  von  der  Schiebung  wmußte.  Die  Aade.
miedirelion  lal  ern  am  10.  ds.  Mts.  von  der
Angelegendeit  eriahren  und  dem  Staatsministerium
  sofort  Bericht  erilattet.  Dieses  hat  den
Alademiediretter  Gen.  Hofrat  Dr.  Vogel  mit
der  einstweiligen  Weilerjührung  der  Geschäfte
der  Zlanisbraucrei  betraut.

*  i.  W.,  29.  Juli.  In  der  Nacht  zum
Imii  wurden  die  Bewohner  de?  Gebirge-*#
  durch  den  Hilferuf  der  Glocken  aus  dem
Schlase  gewmeckt.  Das  Sägewerk  Hans  Maier
üand  in  Fiammen  und  wurde  vollständig  eingeaschert.
  Auch  das  Holz  l.at  schwer  gelitten.

BKrerrs  Sbericn.

Tegernsec,  29.  Juli  In  Tegerusee  gibt  es
eine  Masse  Fremde.  1440  mohnen  in  privat,
331  in  den  Gauhäusern.  Im  Vorjahr  war  zu
der  gleichen  Zeit  die
(Gaithösen  um  über  1500  h  mm„

Bas  Reichenhall,  29.  §  Fabril.
unternelmen  einer  Aktienge  Bultaa  in  Mül.
heim  „Ruhr),  das  auf  dem  Platz  der  disherigen
Wirt'chaft  zur  Almbachllamm  erstehen  wird,
stellt  tünitliche  Edelsteine  her,  wie  Saphire,  *
bine,  Amekluste  usw.,  die  nicht  allein  als  Schmuc.
slucke,  sondern  auch  zu  Prczisionsinstrumenten
Verwendung  finden.  Mit  dem  Bau  des  Millionennnternehmeno
  das  ourch  eine  geplante
Waiserlraftantage  1500)  Pferdestärken  gewinnt,
wird  demnächsl  begonnen.

Baé  Reichenhall,  29.  Juli-  In  der  Röhmschen
  Aurgerbrauerei,  i#l  gestern  Großfeuer  ausgebrochen.
  Der  Dachstuhl  des  „Suohaus-Neu.
baues,  war  in  Brand  geraten.  Die  Vorputzerei
im  zweiten  Stock  wurde  mit  dem  Silo-Raum
ntðj  tenteils  zerslört.  Dagegen  konnten  die  Malzvoträle
  und  das  alle
deHn.  Der  Schaden  beträgt  etwa  50000  Ml.

Verchtesgaden,  29.  Juli.  Im  Berchtesgadener
  Landl  scheinen  unsere  lieben  Sommerfrischler
  die  Hamilerei  allzu  üppig  getrieben  haben,
denn  das  Bezirksamt  hat  verfu  daß  die  T  Feit.

 

 
  
 
 

 

 

  
 

 

gt,
laijen  fũt  frembe  Kurgaste  guf  zranzig  Kramm

Zahl  der  Fremden  in  den

rauhaus  gerettet  wer- 



Dienstag,  31.  Juli  1912
pro  Woche  herabgesetzt  und  die  Eiermarken  ganz
eingezogen  werden.  Auch  die  Milchkarte  wird  aus
ein  vierkel-  oder  ein  achtel  Liter  täglich  rehuziert.
In  allen  Gaftstätten.  Fremdenbeimen  usw.  darf
Muck  zum  Kaffee,  Tee,  Kakao  usw.  nur  meh'
zum  ersten  Frühstück  gegeben  werden.  In  Privathäusern
  können  Fremde  nicht  mehr  bebereergt
merden;  allen  Fremden  (einschlieblich  der  in
Beichlesgaden  wohnenden)  wird  der  Ausfem  Uaalt
nur  vier  Wochen  gestamet.  Hier  ist  e:  in  den
letzten  Tagen  vorgekommen,  daß  ein  Fremder
den  unerhörten  Preis  von  28  Ml.  für  ein  Pfuno
Butier  bezahlte.  Da  wundert  man  sich  dann,

 

wenn  nichts  hereinkommt.  r2c4  1  1
Kolsinehrichlen6
Nosenheim,  #.0.  Juli.

Auf  dem  Felde  der  Ehre  ge  ecllen:
David  Ning,  Taglöhner  and  Rosenheim,  Soldat
in  einem  Res.-Jus.  Regt.

Schuldieusl.  Neu  ernannt:  die  Volle
schnlamte  kbewerter  zu  Hlsslehrern:  Jos.  demmelmayer
  in  Truchllaching,  BN.  Traunilein,

Zubert  Gila  in  Högling.  BA.  Aiblingq.  d32
Volleschulamtsbewerlerin  Thereie  Zunderer  i#
Tanflucchen.  Bl.  Mühidorf,  der  Bolls
amtsbewerber  Franz  Dopser  unter  Belasfung  al-Hllsolelrer
  in  Hirneberg,  BA.  Rosenheim,  alr-Hlfselelrer
  in  Zetzendors.  Bü.  Plafsenhofen.
Geüorben:  Vstündnerin  Maria  Laber,
maier;  Tagöllner  Joseph  Goldbrunner.
Neuregelung  des  Gasverbrauches.
Die  letztl.in  beschlossene  Einschränlung  des  Gav#brauches
  auf  die  Häl#sledes  Rerauch  im
Jahre  1  1916  hat  in  aften  Kreifen  slarien  Wider
mmuch  Lervorgerusen  mit  der  Folge,  d.  der
Stadhmagturat  jent  einen  neuen  Beichlun  über
die  Gaveinichränlung  herkeifühele.  Dari#ch  darf
jetzt  2ieder  Gasabnehmer,  welcher  in  einem  Munat
  des  Vorjahres  eine  Gasmenge  von  h#ch
itens  10  Kubilmeter  verbraucht  hat,  ab  i.
August  d.  J

 

J.  in  einem  Monat  ebenfalls  nicht
mehr  als  10  Kubilmeter  verbrauchen.  Wer  mehr
verdraucht  hat,  darf  in  dem  entiprechnden  M)
nat  dieses  Jabres  10  Kubümeier  und  n###i
die  Hbfte  des  Mehrverbrauche  lier  19  Ku
bümeter  im  gieichen  Menal  des?  orzjaleres  ver
krache:  sodaf.  als.)  derienige,  der  #.  B.  im
eptemrer  16110.  10  Kuril  blucter  verbrauchte  in
Eipremver  d.  J.  10  und  15.  also  in:  nesamte
Kuhtimeter  verbauMen  dacf  Die  graßen  rn
jrdaucher  sind  afso  aum  nach  der  neuen  Negein
bester  dar  ran  mie  die  lleinen.  Immerl.in#  #-dien
  bbese  Aende  rung  den  Vor#ug  egenüler
dem  letzten  Beschus-  Vei  wiederlrr  kieder
schreitung  der  Höchtmenge  erfolgt  Gassperre.
Andererseite  wurde  der  TPreis  für  den  Menrverbrauch
  uber  die  Hö  umenge  auf  das  Don
Pelle  itart  dem  Vierjachen  des  normalen  Prei
ses,  wie  im  lezten  Beschlach  des  Stadlmagistrais
felgelet  war,  angesetzt.  Gasheisöfen  ue#:-  cden
gespe  trt,  ur  Sperrung  der  (Gacbkadeösen  Unn
man  sich  indeiien  nicht  auischwingen  können,  dod
bleibi  jür  sie  die  eben  beiprochene  Warkldenmenge
  in  Geltung.  Dagene.  wurde  mil  dn
jetzigen  Eimtammenseeiem  auf  den  Garlechk
richlungen  mieder  aufgeraum:  fur  die  Zul
sind  wei  Flamnien  zulassig.  Die  jeinerde  .
Hezogenen  zuei  iten  Breuner  werden  ajo  au
gegeben.  Das  in  zu  begrußen,  denn  das  Gin
siammensyflem  a  n  chl  geringeren,  sondern  *
höheren  Gusverbrauch  im  Gefolge
Außerdem  waren  Umgehungen  leicht  mögilä.

Slädt.  Hulsensrüchtever  auf.  Molgen
  und  ubermorgen,  Dienelag  und  -
sind  dic  ernen  beiden  Veriaufslage.  Die  nächster
und  zugleich  letzten  Vertaufelage  sintt  in  der
lommenden  Woche  am  Monlag  und  Diensla
Er  wurde  schon  öflermale  darauf  bingewiesen
dab  den  Bezugoberechtigten  die  Ware  auf  ail.
Falle  gesichert  i#l,  ob  sie  nun  am  erinen  oder  un
einem  der  übrigen  Verkansstage  geholt  wird
Dessenungcachtet  lonnte  man  gerade  in  der  volgangenen
  Verlaufsperiode  die  Beobach:  un
machen,  daß  das  Publisum  sich  in  unbegreiflichnt
Weise  an  den  beiden  eriten  Verkaufslagen
Massen  an  die  Verlaufsnelle  herandrängie  um
sich  dadurch  ein  geordneter  Betrieb  nur  ichurt
aufrecht  erhallen  ließ.  So  z.  B.  kamen  voden
  verausgabten  16  000  Karten  an  den  beideersten
  Tagen  rund  12000  zur  Einlösung  um
an  den  letzten  Tagen  die  restigen  4000.  Es  it
außerdem  doch  ganz  zwecklos,  wenn  sich  Leut
bereite  1  2  Stunden  und  noch  länger  vor  de
fellgesetzten  Verkaufszeit  anstellen!  Sie  belom
men  auch  nicht  mehr  und  nichte  anderes  als  die
jenigen,  welche  am  lehlen  Verlaufstage  ihr)
Karten  einlösen.  Außerdem  wäre  es  wünschene#-wert
  und  würde  viel  zur  raschen  Abfertigunz
beitragen,  wenn  nur  erwachsene  Personen  de
Einkauf  besorgen  würden  und  nicht  Kinder  vos
nicht  einmal  schulpflichtigem  Alter,  die  oftmol
noch  dazu  nicht  das  nötige  Geld  d##d#
Ausweislkarten  bei  sich  haben.  Wenn  des
Stockungen  eintreten,  so  liegt  dies  nicht  an
Verkaufssteile,  sondern  bei  einem  Teil
!  äufer.  Bekanntlich  erhält  man  für  die  Kaf

1  Pfund;  hievon  !:  Pfund  Graupen.
Durchschnittopreis  der  Ware  berechnet  sich  d
40  Pfg.  für  das  Pfund.  Ersucht  wird,
Geld  abgezählt  bereil  m  hallen.

Lebeneomittelversorg
Mengen  frischer  Bohnen  sind  für  den  Kom
nal-Verband  Nosenheim-Stadt  eingetroffen
guch  K#erden  für  Dienstag  größere  Llefer#

 

 
 

 

 

 

     

 

 

—

 

 

 

 

     
 
  
 
 
  
   

 

ung.  Größe