oberst v. Einem, bei 5. Armee General der Infanterle v. Lochow, an dessen
Stelle Ende Dezember 1916 General der Artillerie v. Gallwitz trat, bei
Armee-Abteilung C General der Infanterke v. Strantz, dem im Januar 1917
General der Infanterie v. Boehn nachfolgte, und als letzterer im Ulärs
Oberbefehlshaber der 7. Armee wurde, Generalleutnant Fuchs; bei Armee-Abteilung
A General der Infanterie d'#Elsa, an dessen Stelle bald General
der Infanterie v. Mudra trat, bei Armee-Abteilung B General der Infanterie
v. Gündell., Außerdem gehörten zu meiner Seeresgruppe die Festungen
Diedenhofen, Metz und Straßburg, die den Armee-Abteilungen C, A und B
unterstellt wurden.
Im Gegensatz zum Stab des Armee-Oberkommandos war der Seeresgruppenstab
klein. In ihm wurde immer auf Beschränbung des Dersonenkreises
gehalten und besonderer Wert auf möglichsten Belbehalt der erprobten
Mitarbeiter gelegt. Diesem Grundsatz ist die reibungelose Zu—
sammenarbeit und das nie getrübte wechselseitige Vertrauen zwischen allen
Mitarbeitern meines Oberbommandos zu danken.
Zum Chef dee Generalstabe der Zeeresgruppe war Ende November
19 auf meinen Antrag Oberst Graf von der Schulenburg, bisher Thef
der 6. Armee, ernannt worden. Er hatte mir, wie schon erwähnt, als
erster Generalstabsoffizier bereits während des zweiten Teiles der Verdun-Offensive
zur Seite gestanden. Außer dem Thef gehörten dem Oberkommando
noch oler Generalstabsoffiziere an, ferner zwei Adjutanten,
zwei Ordonnanzoffiziere und eine Anzahl Offiziere der Sonderwaffen.
Später mußte die Zahl der Offiziere des Oberbommandos zeitweise, entsprechend
dem Anwachsen der Aufgaben, vergrößert werden.
Eine neue DOienst= und Geschäftseinteilung regelte Arbeitsgebiet, Tätigkeit
und Stellung jedes Bearbeiters. Die Winteilung konnte fast unverändert
bis zum Schlusse des Feldzuges beibehalten werden. Ganz besonderer
Wert wurde darauf gelegt, daß die Offiziere des Oberkommandos, namentlich
die Generalstabsoffiziere, enge Fühlung mit der Front und allen
unterstellten Führern und Truppen durch persönliche #rkundungen und
Besuche hielten. Dementsprechend war das Seeresgruppengebiet, vor allem
die Stellungen, auf die Offiziere verteilt. Ich persönlich habe auch als
Oberbefehlshaber der Zeeresgruppe es als meine oberste Oflicht betrachtet,
die Kommandobehörden, Truppen und BRampfgebiete so oft als möglich
aufzusuchen. Die großen Entfernungen, bedingt durch die Ausdehnung
177 259