Metadata : Deutschlands auswärtige Politik 1888-1914.

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ANosen  helmet  Anzelger

Freitas,  23.  März  10712

 

dergemachk  haben.  Auch  nördlich  von  Wor?-eich
  werden  begomene  Agrar-Unruhen  auf
GWl  Grundlage  gemeldet.  e  Reihe

iern  m  Gutingge  soll  be
Gpuverneur  fot-*
  8  5  3  n  M  auch-homorenden

  Banen  zu  marschteren.  Die  Soldaten
verweigerten  den  Gehorfam  und  machten  sechs
von  ihren  Offfzkeren  meder.  Der  Gouvereur
selbKt  ist  schwer  verwundet.
Eine  „Freihrits“-Anleihe.

Petersburg,  21.  März.  Es  verlautet,  die
Ausgabe#einer  großen  Freiheits-Anleihe.
Die  „Freiheit"  nimmt  damit  einen  sehr  guten
  Anfang.

Die  wankende  Disziplin.

Stockholm,  21.  März.  Nach  den  letzten
aus  Vetersburg  hier  eingetroffenen  Nachrichten
  nimmt  das  Niederschießen  der  Ofsiziere  der
russischen  Armee  einen  immer  bedenllicheren
Umfang  an.  Besonders  in  den  Petersturger
Rekrutenregimentern  terrorisieren  de  Soldalen
ihre  Offiziere.  Die  Disziplin  In  der  Mehrzahl
der  Garderegimenter  habe  gänzlich  aufgehört.
Die  Soldaten  verweigerten  den  Dienst  und  erklärten,
  daß  ja  das  Streikrecht  für  das  Militär
proklamiert  worden  sei.  Der  Kommandeur  des
Leibgarderegiments  Moskau,  Oberst  Katenin,
wurde  von  Aufrührern  erschossen.

Die  neue  Regierung.

Washington,  21.  März.  (Renter.)  Aus
sehr  guter  Quelle  verlautet,  daß  das  Staatsdepartement
  Instruktionen  für  den  Bolschafter  in
WPetersburg  abfaste,  in  denen  die  neue  Regierung
  von  den  Vereiniglen  Staaten  anerkannt
wird.  —  Wie  Frankreich  und  England  muh  sich
selbsrorrstandlich  auch  Wilson  beeilen,  um  nicht
zu  spät  zu  kommen.

 

Die  Bewegungen  m  Westen
Düie  größte  Meisterleistung.

Berlin,  21.  März.  Die  Londoner
„Truth“  schreibt:  Der  deutsche  Rückzug  an
der  Anere  erscheint  als  die  größte  Meisterleistung,
  die  der  deutsche  Generalltab  in  diesem
Krieg  vollbrachte.  Was  immer  auch  unser
Hauptquartier  darüber  denken  mag,  eines  steht
fest,  die  Militärkritiker  sind  offenbar  gänzlich
verdutzt  darüber.  Es  ist  uns  noch  gar  nicht  so
recht  klar,  ob  wir  überhaupt  bei  der  ganzen
Sache  etwas  gewonnen  haben.  Augenblicllich
rsach  uns  der  Gedank  ein  wenig  Unbehader
  Feind  dieses  Mandver  von  Jeit
¾  arger-  wiederholen  kann,  nachdem  wer  ungeheure
  Kräfste  an  die  Jerhämmerung  seiner  Stellungen
  gewandt  haben,  denn  der  Deutsche  ha
noch  einen  weiten  Weg  vor  sich,  ehe  er  an  seine
Grenzen  kommt,  und  wenn  er  die  Sache  immer
so  kunstwoll  und  Flchich  macht,  dann  muh  unser
Fortschritt  im  Nachdrücken  sehr  langsam  vor
sich  gehen.  So  wird  es  einigermaben  schwierig
sein,  noch  im  Laufe  diesos  Jahres  die  Entscheidung

  beizuführen,  die  wir  nach  allem,  was
uns  gesagt  worden  ist,  an  der  Wstont  erwarten
  sollten.

.  Der  franz.  Bericht.

Parie,  20.  März.  Abends.  Von  der  Somme
  bis  zur  Ais#n#  nutzten  unsere  Truppen  die
neuen  Erfolge  nachhaltig  aus  und  schritten  zur
Besetzung  der  wiedereroberten  Jone  nördlich
der  Somme.  Unsere  Faralkre  stieß  bis  in  die
Niouryum-Gegend  vor,  7  Kilometer  von  St.
Quentin,  wo  sie  deutsche  Neiter-Patroullen  vermieb.
  Nordösilich  Thauny  besetzte  unsere  Infankerie
  Tergnier  und  überschritt  im  Laufe  oes

es  den  Kanal  bei  Quentin.  Ueberall  auf
unserem  Vormarsch  konnten  wir  Beweise  planmäßigen.

  Vanbaliemus  feststellen.  Die  vom
en

  

Fns  un  9  )  Funen  sino  win

risch  mei  t

d  n  ͤ  ½  —  8*
s  Couich  diit

rizrt  selen  Bo  ber  Näumung  Noyo###  fuhrder

  Feind  gewaltsam  50  junge  Mädchen,  15.

bis  25jährig,  fort.

Der  englische  Bericht.
London,  20.  März.  Trotz  des  weniger  günstigen
  Wetters  machen  wir  heute  wieder  erhebliche
  Fortschritte,  14  weilere  Dörfer  wurden
vom  Feinde  gefäubert.  Untere  Truppen  haben
jetzt  im  allgemeinen  die  bn  S#  Estre#s--urn.
  e  HSuila  Velu  Et.  Leger  Mix

chritte

 

Algemeines  vom  sitleg.
Was  hilft  Hindenßh#rg  zum  Sieg?
Berlin,  21.  März.  In  der  Berliner  Handelskammer

  führte  der  Präsident  des  N
bantdirektoriums,  Exzellenz  Dr.  Havenstein,  unter
  anderem  folgendes  aus:  Die  kommenden
Wochen  werden  entscheiden  über  die  Zulumst
unseres  Vaterlandes,  vielleicht  auch  über  die
Zukunft  Europas  und  der  Welt.  Darum  ist
keine  der  früheren  Kriegsanleihen  so  wechtig  gewesen,
  wie  gerade  diese.  Nur  durch  den  Sieg
werden  wir  den  Frieden  bekommen,  der  uns
das  bringt,  was  wir  brauchen,  um  die  Lasten
des  Krieges  zu  tragen:  aiee  datte  ss
schädigung.  Töricht  ist  berede,  daß  da
Reich  durch  eine  Sil  in  der  ochaben
bei  Sparkassen  und  Banken  zwangweise  Kiine
Mittel  erhöhen  werde.  Es  kann  micht  die
davon  sein,  daß  vor  dem  Jahre  1924  eine  Verkürzung
  des  Zinsgenusses  aus  der  Kriegsan  ·
leihe  in  irgend  einer  Form  erfolgen  wird.
Methsteht  fest.

Berlin,  21.  Mörz.  In  Metz  ist  am  vergangenen
  Donnerstag  eine  #riegsauestellung  eröffnet
  worden.  Der  Gouverneur,  General  der  IZnsanterie
  von  Oren,  hielt  iei  eine  Ansprache,
der  wir  nach  der  „Nordd.  g.  Itg.“  folgende
Ab-  entnehmen:  Das  m  der  Leiter

der  Ausstellung  ist  un  4  höher  anzuschlagen.
wenn  wir  bedenken,  Mehe  eine  „vom  Feinde
bedrohte  Festung“  !n,  A#tausdrus
lautet,  d.  h.,  dah  sie  nur  20  venemen  vom  Feinde
  entfernt  liegt,  täglich  den  Kanonendonner
von  der  Front  hört,  also  mitten  im  Operationsgebiet
  liegt  und  daher  all  den  hemmenden  Stözungen
  ausgesetzt  ist,  die  diese  Lage  im  Verkehr

n  Menschen  und  Waren  mit  sich  bringt.  Sie
zeen  ja  alle,  daß  kteinliche  Gemüter  hieraus
schon  die  schlimmisten  Folgerungen  ge  zogen  habhen
  und  daß  erst  kürzlich.  wieder  im  Siceh  sich
das  Gerücht  hartnäckig  festgesetzt  hat,  Metz  fei
sckon  dem  Schicksal  von  Verdun  verfallen,  ganz
orrlassen,  halb  zerschossen.  Nun,  die  heutige  Eröffnungsfeier
  wird  diese  Mär  hyffenklich  befeitigen.
  Sie  wird  auch  Jeugnis  ablegen  von  der
unvergleichlichen  Tapferkeit  und  Standhaf  igkeit
unseres  Heeres,  das  selbst  der  so  nahe  am
Feind  liegenden  Stadt  ermöglich",  sich  einer  so
friedlichen  Kulturaufgabe,  wie  eine  so  umfangreiche
  Ausstellung  es  ist,  hinzugeben.  Unferen
Feldgrauen  im  Schützengraben  gebührt  dafür

unser  Dank.

Der  Kawpl  z#  Sec.

Die  Versenkung  des
Danton-Schiffes.
Berlin,  21.  März.  Mit  der  Vernichtung  des
der  Dantonl-Klasse.  erhöhten  sich  die
Verluste  unserer  Feinde  an  Kriegsschifsen  aus-V.

  W  1

 

Die  Botfchaft.

Von  C.  Dressel.
(Nachdruck  verboten)

Auch  Sie  müssen  elnrücken,  Heinrich?  No#2

Hralle  veer.  müßte  nicht  mit  in  diesen  fürch.

hen  Lei-  a?  Jung  oder  alt,  der  Kaiser  kann

önr  Vreuchem  Solchen  stattlichen  Menschen,  wie

0  etst  recht.  Wann  geht'e  denn  sort  und

wohln?  Ost  oder  West?“

.-Schon  morgen  habe  ich  mich  in  Olden-=burg.

  zu  stellen.  Weiter  weiß  ich  nichts.  Räheren

Bestimmungsort  erfahren  wir  annschaften

voterst  Uberhaupt  nicht.  Wird  alles  streng  ge.
heurngrhalt

 

„Ja,  4  soll  alles  anders  sein  wie  früher.
So  nen  -.  sah  die  Welt  wohl  überbaupt
  noch  nich
rau  Brun  z1  schüttelte  den  Kopf,  Nhr
damn  aber  wohlgemut  jort:  „Das  Hallt.
nicht.  Ich  muß  sehen,  mich  ohne  Sie
ber  Scheu  -  —  B  /  l  4.
it  dem  häst  ist  sowie
ren  viel  P.  Das  versehen  Marlene  u
enz  eut.  Geln.  Jur  No  aeden  —  Nochbar
"  I
Beten  qersanns  der  in  dem
E—  i  der  Witwe,  das  auch
rr  l  —#  aft  verdunden  war,  seit
abren  4  Vewenorren  e
*  hhn  wendete  sich
Hfolsn  o  Eulic  entl  *
de'-t.  8*  figen  i'“  noch.  355
.
sie  dem  Gehenden  die  Hand  n
ate  jelit  mit  seltener  Herauchleit:  Sie  werden

 

Tm̃iẽ  Fa  unn  *
mrechug  gusammen  eingearbeer  Alles,  was
recht  isl,  ich  war  gut  mit  Ihnen  gefahren.  Daß
Hof  und  Geschäft  nach  dem  Tode  meines  Mannes
Scht.  zurusoingen.  verdanke  ich  zum  guren  Tel
Ihn  will  ich  gern  zugeben.  Und

„Nem  mren.  u  Prunke“,
r  er  khr.  rasch  2  ich  t  den

müsse  a
Es  ist  doch  natürlich,  wenn  1##
Dzin  in  dieser  schweren  Zeit
ahrenen  Mannes  gefallen
Das  sonte

zich.
tehende  Frau  mir
den  Rat  eines  e
ue.  wo  ich  ihn  leicht  haden  kunn.

nlemand  E*  #uen
iß  2  gibt  noch  immer  relch-#
  u  schaffen,  8  breensen.  Und  Klaous  kann
wWnn.  120h  eine  Hilfe  sein.“
auf  meinen  arnen  lahmen  Wen
lichenues  nicht  zu  rechnen,  fseine  völlige
undung  ja  über  huft  leider  1r  Und
l-  Jauch,  noch  ein  halbes  Kind.-=Ein
  Schen  Welte  d  Heinnich
Wendits  *  Mans-  den  sah  er  seiner

Prinzipalin  in  die  Augen,  als  er  nun  gen
  der  4n  „Morsene,“  mit  Pren  Neun-2
  wil  und  tann.  uͤm
a  die
nicht  ohne  ir  t  in  t
Muttierhand,  ####

d  stark
Eph.  *W**r  *  ist  ja  8
"er-  WN1  nim  vrster
#S

3
S————a.

schließlich  Silstreuzer  und  Hilfeh.  ifsena  auf  t  tunb

850  000  Tonnen

  

Hr#at  «  itiien  ,
iiigtbii  Saat  —  »

zu  Anfang  des  *r  ...  »
Portugiesische  Fischdampfer

versenkt.

*  Lissabon,  21.  März.  Nach  einer  amnlichen

Mitteilung  griffen  an  u.  versenkten  zwei  deutsche

U-Voote  die  vier  Fischdampfer  „Rita  Segunda“,

  „Flor  de  Auril“,  „Semmora  del  Rosario“

  und  „Restaurador“.

—#.
Talien.
Italienische  Befürchtungen

vor  einer  Offensive.

Zürich,  21.  März.  Im  „Corrtere  della  Sera“
  erörtert  Generck  ossi  in  einem  viel  de.
achteten  Aufsatz  die  Möglichteit  einer  österreichisch
  ungarischen  Offensive  gegen  Ital  en,  wobei
er  betom,  in  Italien  glaube  man,  daß  die  angetũn
  digte  „Straferpedition  gegen  Italien“
ernst  gemeint  fei.  Rossi  meint  aus  dem  Kommandowechsel
  des  Foarschall=  Frhrn.  Konrad
  von  Hoetzendorf  schlietzen  zu  kömen,  daß
der  Plan  einer  Off  Mioe  in  106n  Lombardei
auf  Brescia  53  ##  werden  soll.  Auch  Be-·
neral  Corsi  hält  „Tekduna“  eine  große
Offensive  ##gen  L  für  bevorstehend;  er
betont  die  glotwrdigter  einer  gemeinschaftli.
chen  strategischen  Reserve,  die  im  Falle  eines
Lngriffs  nach  der  italienischen  Lteni  geworsen
werden  köme.

Der  Ziuch  Chinas  mil  Leutschland

Tas  Kanonenboot  „Tsingtaou“.

Berlin,  21.  März.  Das  Reutersche  Burean
  verbreitet  die  Nachricht,  daß  das  deutsche
Flußkanonenboot  „Tli  ngtau“  vor  Canton  auf
d  ohampoa,  dem  Fluß,  wo  es  feit  seiner
Ausrüstung  bei  Ausbruch  des  Krieges  lag,  von
der  an  Bord  verbliebenen  Wachtbesatzung  in
die  Luft  gesorengt  und  versenkt  wurde.  Die
Nackricht  klingt  wich  runwoarcheimi,  Wenn
auch  über  ch  der  Beziehungen  zu
Deutschland  seitens  born  esr  Regierung
en  immer  keine  zuverlässigen  Nachrichten  vorliegen,
  so  ist  doch  mit  dieser  Möglichkeit  seit
längerer  Zeit  stündlich  zu  rechnen.  Ebenso  wie
bei  der  akuten  Krife  mit  den  Vereinigten  Staaten
  die  Vernichtung  unseres  in  Honolulu  in.
ternierten  Kanonenbootes  „Geier“  ein  Gedot
politischer  Voraussicht  war,  so  wäre  es  gerechtferwenn
  sich  jetzt  der  stellv.  Nomintchtdem  der

gt  au  zu  Vernichlung  des  Fahrzeuges
.  Andernfalls  wütde,  falls  China  üuncke
  der  Entente  auf  die  Seite  unserer
  Feinde  tritt,  dieses  als  wertwosles  Mittel
zur  Bekämpfung  der  deutschen  Interesse  i  in  China
  ausgeliefert  worden  sein.  Der  Name  des
Kanonenbootes  ruft  die  Erinnerung  an  seinen
letzten  helbemmütigen  “  *  “  —
tänleutnant  von  Möller,  wach,  de  r  noch  Abrstung
  seines  nach  Batavia  ging  und
von  dort  mit  fün  osn  Reseroisten  auf  ei;
nem  alten  Segelschooner,  von  ihm  =  *
enannt,  jene  ewig  eo  die=  Od#sse  über  den
Fuosem  Hzea  nach  Arabien  unternahm.  Die
„Tingtau“  und  ihr  Kommandant  sind  nun
beide  zur  Ruhe  ttet.  Beide  haben  ihre

 

 

Mlicht  bis  zum  Aeubersten  erfüllt.  Dee  Namen
der  beiden  werden  in  der  Erinnerung  der  dentlien
  Volkes  —  fortleben·

—*“1  ’“  —.

„Das  wollen  wir  lieber  Wendt.  Ob
Sie  dann  aber  noch  Lust  haben  werden,  von
neuem  bei  mir  Einzutrkten,  steht  auf  einem
anderen  Blatt.  dieser  Zeit  jagen  sich  ja
isse.  er  weiß,  am  Ende  bleiben
S—-.
wir  haben

n  Antwerpen  stecken
Se  64
no  olcher  großen  Plätze  jebt  in  der
DHond.  Solch  enbchüe  unger  *  ch,  wl
Sie,  ua#  schrr  mal  E  Den  Bualch  wue

drauf  an,  Frau#  Brunkr.  Ich  bin
ein  8  Heide,  und  mein  Herz  bleibt
dier.  Das  Dorf  könnte  mir  gerade  die  rechte
2  rm  "s½s  und  darumn  der  schönste,  llebste
a

i
und

ie  lachte.  Das  tlan  bdrt
#  8  es  log  9  mntio  sherli
ven  blche  M.  i##  enhselgeilt.
  6  *  Kostoln  sss  2
4
ben!n!  r*-  besorgen.  A

1  en  anbders,  wenn  Sie
noch  nen  Mund  gum  Reden  haben.“
„Konn  auch  sein,  ich  slede  dann  in  Sibl- 


  

    
 

 

 

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in  die  Hände  fallen,  ob  sie  in

nter  ihr  zusammen

etrieben,  ob  sie  in  S##  asernen  ober

*  Lazaretten  untergebracht  ——  kuast  über

all  wartet  ihrer  die  gleiche  Schurkerei.  Ein  be

redtes  Beispiel  sind  die  Zustände  in  dem  frühe

ga  Lazarett  von  St.  Yrieix,  über  das  ein  jetzt

Schweiz  internierter  deutscher  Soldat
Flgerdes  i*x*

Er  wurde  am  7.  Sept.  1914  durch  Kopfschußt
verwundet  und  geriet  zwei  Tage  darauf  zu
sammen  mit  dem  Feldlazerett  in  franz.  e
sangenschaft.  Nachdem  er  und  seine  Leidensge
Hn  mehrere  Tage  im  Feuer  er  dentlceh
chütze  gelegen  hatten,  wurden  sie  nach  rürtk
Hers  abgeschoben.  Unter  dem  Geschrei  und  den
ibhandlungen  des  Pöbels  auf  den  einzelnen
Stationen,  gelangten  sie,  ohne  Verpflegun!
zu  erhalten,  und  ihrer  sämtlichen  Habe  be
raubt,  nach  zweitägiger  Fahrt  nach  St.  Drierr.
Eine  leerstehende  Kaserne  war  das  Lazarel:.
Die  meisten  Stuben  hatlen  weder  Tische  nock
Bänle,  sondemn  wiesen  nur  die  nackten  vier  Wän.
de  auf.  Als  aa  diente  verfaultes  Stroh
ohne  Decke.  Die  Erndhrung  war  mehr  dein:
mangelhaft.  Zwar  gak  es  etmas  Brot  u.  dünne
Brotsu  uppe;  diese  Nahrung  reichte  aber  in  kei
eise“  aus,  sodaß  viele  Leyte  körperlick  zu
mmenbracken.  Für  Wflege  und  Wartung  war
ebenso  wenig  gesorgt,  selbst  Verwundese  mi
Beinschüssen  mubten  die  auf  dem  Hofe  befind
Lte  Latrine  benuyen.  Sie  schoben  sich  dahin
allen  Vieren  vorwärts,  da  sie  weder  Slöckb0n
  Krücken  hatten.

Der  eingine  fronz.  Arzt  verband  nur  die  El.
Ausen  r,  Frührte  aber  die  anderen  deuft
schen  Soldaten  nicht  an.  Nach  drei  Tagen  h.
men  zwar  fünf  gefangene  deutsche  Aerzie  unm
fünf  deutsche  Schwesslern  an,  die  sosort  mit  al
len  Kräften  zugriffen.  Da  aber  weder  Verban#
zeug  noch  Desinfektionsmittel  zu  haben  waren.
konnten  sie  m#n  wenig  für  die  Linderung  der  au
gemeinen  Not  tun.  Um  wenigstens  den  S
verwundeten  die  Qualen  zu  lindern,  stellten  die
Leichtverwundeten  ihre  Verbände  zur  Verfügung.
  Bei  vielen  zeigten  sich  schon  Maden
in  den  Wunden;  die  starte  Vereiterung  der  me.
sten  Wunden  verbreitete  im  ganzen  Hause  einen
pestilenzartigen  Geruch.  Schließlich  halfen  sil
Aerzte  und  Gefangene  damit,  daß  sie  auf  ihb
rem  Zimmer  üuber  einer  Peiroleumlampe  Was
ser  heiß  machten,  und  damit  Wunden  u.  Ver
bände  notdürftig  reinigten.

Alle  Gefangenen  mit  Wundfieber  oder  Wund
starrkrampf  lamen  in  eine  besondere  Stube  miit
vergittertem  Fenster,  die  streng  verschlossen  gehalten
  wurde;  hier  überließ  man  die  Kranken
ihrem  traurigen  Schicksal.  Nur  ab  und  zu
wurde  etwas  Nahrung  in  dieses  Gefängnis  ge
schoben.  Der  Mangel  jeder  Pflege  verschum
merte  die  Leiden  der  Unglüdlichen  rasch,  sodaß
keiner  lebend  aus  dieser  Hölle  herauskam.  Jn

lb  12  Tagen  starben  47  Mann,  später  sol
len  noch  weitere  hundert  Mann  gestorben  sein,
die  fast  sämtlich  bei  einigermaßen  guter  Pflege
hälten  am  Leben  bleiben  können.

Zu  dieser  Schilderung  der  grauenvollen  Lei
den  unserer  unglücklichen  Verwundeten  einen
Kommentar  hinzuzufügen,  erübrigt  sich;  die
Tatsachen  sprechen  für  sich  selbst  laut  und  ver
nehmlich  Dem  energischen  Druck  der  deutschen
Negierung  gelang  es,  die  Aufhebung  dieser
Marterstätte  durchzusetzen.  Die  Gefangenen
sind  Anfang  März  1915  in  ein  anderes  Lager
nach  Mas-Elei  übergeführt  wor  worden.  Die  fran.

—

 

der
Mar
der

 

 

     
  

seoonz#r:n  1.

te  chlechtszu  den  Leheiijpinnen

materiellen  Fian.  Sie  jiel  wie  ein  Stein-A
  in-  ein  Gi#sgefpinst.  Und  wen  Marlene
it  wollte.  traf  es  sich  wunleodll

  dab  d  —  Anstoßes  nun
in  den  Rrleg  7  ondert  wurde,  anssatt  biern
ihre  6(0  Zerstören.
urich  wußte  wohl,  was  er  .%
—  —  und  dem  sonltinen
lhebenswurdigen  Vergauen  cer  GPrau  zu  denken
batte.

„Es  ist
sich,  „und

 

neine  Henkersmahlhde,“  sagte  er
des  Pente  R.rzliche  Gelue  bloß
Heuchelei.  Fcau  Brunke  i#t  innerlich  froh,  mich
8  aus  gute  Manier  loszuwerden.  Hätte  fur
er  inik  den  sipoß  4ebrae  es  würde
rEr  haben,

ele  ihres  gul.

en
7  die
öffentliche

#tt  siel  *  2  *  der  Frau  ins
Hewicht,  weit  sie  gen  bon  ihr  ab-*
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