Erläuterungen
114) z. B. Entlassung von Grundstücken oder Grundstücksteilen
aMus der Haft für eine dem Mündel zustehende Hypothek, Vorrechts-Einräumungen
u. dal.
115) dem sogen. „"bligatorischen Vertrage“; vgl. Note 94.
116) Es ist zu beachten, daß nur in Ziffer 12 des § 1822 eine gewisse
Zöbe des Wertes für die Notwendigkeit der vormundschaftsgerichtlichen
nehmigung entscheidend ist. In den Fällen der - ern 1 bis 11 und 13
lammt, es nur auf die Art des Geschäfts an, nicht auf die Höhe des
ertes.
1I7) Die Brotefüheung des Vormundes an sih unterl nicht der
Genehmigung des Vormundschaftsgerichts. Der Vormund hat nach eigenem
pflichtmäßigen Ermessen sich darüber zu entscheiden, ob er prozessieren
will. en des im Prozesse etwa geschlossenen „Vergleichs“ gilt jedoch
Ziffer 12 des § 1822. ç
115) vgl. Anhang 118 zu § 1822 (Weitere Fälle, in denen der Vormund
der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts bedarf).
110) . ahang 119 zu § 1822 (Fälle, in denen das Vormundschaftsnw
gericht die illigung oder Genehmigung des Bormundes ersetzen kann).
* 1823 ur „soll nicht“, also nur Ordnungsvorschrift. vgl. Sachregister unter
Hellsa Kisten und Note 48 zu § 1807. — Anhörung des Mündels:
1 ..
121) wohl aber ein schon bestehendes Fortfäühren Über den
selbständigen Betrieb eines Erwerbsgeschäfts“ durch das
Mündel vgl. § 112.
§ 1824 122) z s und 88 1819—1822.
125) Tut der Vormund es doch, so tritt die Rechtsfolge, die sonst nach
§ 110 eintreten würde (siehe dort), nicht ein.
8 1825 1225) „sol!“, also nur Ordnungsvorschrift. vgl. Note 120. Übertretung
dieser Vorschrift macht den Vormundschaftsrichter je nach Umständen
verantwortlich: § 1848.
65 1826 125) „sol l“; vgl. Note 124, auch Note 65 am Ende. Ist der Gegenvormund
„gehört“ worden, und das ormundschaftegericht entscheidet dann
anders als der Gegenvormund vorschlägt (z. B. genehmigt trotz Bedenkens
des Gegenvormundes), so hat dieser ein „Beschwerderecht" nicht.
# 1827 126) „soll“; vgl. Note 124.
127) vgl. § 1822 Ziffer 6, 7, ferner § 113.
128 ug. nhang 118 zu § 1822 unter a.
1
129
8 1828 130) 8 1828 gibt an, in welcher Art die nach 88 1819 ff. erforderliche Genehmigung
des Vormundschaftsgerichts zu erteilen ist, und verlangt Genehmigung
gegenüber dem Vormund. Es genügt also nicht, daß die
Genehmigung dem „Dritten" gegenüber (dem Vertragsgegner) ausgesprochen
wird. Ebensowenig genügt es, wenn der Vormundschaftsrichter
etwa lediglich in den Eerichtsakten den „Vermerk“ macht, daß das und das
Nechtsgeschft genehmigt werde. Sondern die Genehmigung muß dem
„Vormunde gegenüber“ erklärt werden, und zwar entweder
mündlich: dann wird darüber ein Protokoll aufzunehmen sein, oder
schriftlich: dann w die betreffende Genehmigun verklärung („Verfüung“
Belchlu dem Vormunde zuzustellen: S 16 RFG. In beiden
zhärer bekommt der Vormund eine „öffentliche Urkunde ' in die Hand:
i mündlicher Genehmigung mit Protokoll dadurch daß er sich eine „Ausfertigung“
des Protokolls geben läßt, die allen Anforderungen genügt, auch
denen des Grundbuchverkehrs (vgl. GBO. 8 29, abgedruckt Note 13
zu § 873). Es F dann Sache des Vormundes, die „Genehmigungserklärung“
des Vormundschaftsgerichts dem Dritten (dem Vertragsgegener) oder dem
Grundbuchamte vorzulegen, nötigenfalls abschriftlich Geglaurge oder
unbeglaubigt mitzuteilen u. — Gegen Versagung der Genehmigung steht
dem Vormunde das Recht der Beschwerde zu. vgl. Anhang 1 zu § 1773 unter
VII. b, dagegen nicht dem Dritten (dem Vertsagegegnen.
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