Full text : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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bornen  noch  in  Mecklenburg  angesessenen  Familie
  sächsischer  Abkunft.

3.  In  Wetzlar:  Zwei  Reichskammergerichts-Procuratoren.


4.  In  Berlin:  Oberhofmeister  A.  von  Lützon,
Env.  extr.  und  ein  Agent.

5.  In  Hamburg:  Leg.  Rath  Pauli.

6.  In  Bremen:  ein  Agent.

7.  In  Lübeck:  desgl.

8.  In  Kopenhagen:  ein  Consul,  Hiorthoy.

9.  Im  Haag:  Kammerherr  de  Bosset,  Env.
cxtr.

10.  In  Bordeaur:  ein  Handelsagent.

Die  Hauptbewegung,  die  in  die  Zeiten  der  französischen
  Revolution  fiel,  war  der  große  Streit  über
das  Indigenat,  welches  der  mecklenburgische  Adel
damals  faktisch  durchzusetzen  suchte.  Im  Anfang,  während
  der  durchaus  adelsfeindlichen  Periode  unmittelbar
nach  der  Einnahme  der  Bastille  in  Paris,  wo  die  nicht
adeligen  Ritter  in  Mecklenburg  sich  bitter  darüber  beschwerten,
  daß,  wenn  es  gälte  den  Geldbeuel  zu  ziehen,
  alle  zur  Nitterschaft  gehören  sollten,  wenn  es  aber
zum  Sprechen,  zum  Delibertren  und  zur  Tafel  gehe,
nur  der  Adel,  und  wo  Schlözer  geradezu  1791  in
den  Staatsanzeiger  hatte  drucken  lassen:  „der  mecklenburgische
  eingeborne  Adel  sei  eine  aristokratische
Winkelverbindung“  —  damals  trat  auch  Friedrich
  Franz  sehr  nachdrücklich  „den  Eingebornen“