Full text : Rosenheimer Anzeiger. 61. Jahrngang (61)

Zamatag,  15.  Mai  1913
H...X45

 

Mseeines  vom  Kris.

Der  Kaiser  an  den  deutschen  Genct  altabschef.

WTB,.Berlin,  13.  Mai.  Der  Kai#er  hat
an  den  Generalstabschef  v.  Falkenhayn  folgen  de
Kabineltsorder  gerichtet:  Mit  scharsem,  klarern
Blick  und  in  richtiger  Erwägung  der  Lage,  haben
  Sie  die  Stelle  erkannt,  an  der  das  rufsische
Heer  am  verwundbarsten  war  und  hier  die  daraus
  zu  folgenden  Vorschläge  zur  Herbeiführung
eines  großen  Erfolges  gemacht.  Der  jetzige  herrliche
  Sieg  gibt  Mir  wiederum  Gelegenheit,
Ihnen  Meinen  und  des  ganzen  Vaterlandes
Dank  auszusprechen  für  Ihre  hingebende  Arbeit,
  die  Sie  in  stiller  und  selbstloser  Art  in
Meinen  und  des  Vaterlandes  Dienst  siellen.  Unter
  denen,  die  es  dem  deutschen  Heere  ermöglicht
haben,  einer  Welt  von  Feinden  die  Stirne  zu
bieten  und  große  Erfolge  über  sie  zu  erringen.
stehen  Sie  als  Chef  des  Gencralstabes  des
Feldheeres  mit  in  erster  Linie.  Als  Zeichen
Meiner  Dankdarkeit  verleihe  Ich  Ihnen  Meinen

hohen  Orden  vom  Schwarzen  Adler.
Eine  Absetzung  Joffres?
Lugano,  13.  Mai.  JItalienische  Blätter
verzeichnen  das  Gerücht,  daß  Jofire  durch  den
französischen  General  Foch  ersetzt  werden  soll,
da  Joffre  sich  für  eine  neue  Ofsensive  unfähig
erwies.  (3.)
Japans  Kriegsgeschäft.
Kopenhagen,  13.  Mai.  Die  Newyorler
  „Evening  Post“  berichtet  über  die  Lieferungen
  Japans  an  seine  Bundesgenossen:  Japan
sendet  freilich  keine  Truppen,  aber  es  sendeh
Vorräte.  Japan  hat  schon  für  mehr  als  100  000
Vens  Bestellungen  übernommen.  Tausende  von
Deutschen  fallen  von  japanischen  Geschossen  aus
jaranischen  Waffen.  Japan  ist  beschäftigt,  wei
Millionen  Paar  Stiefel  für  die  russische  Armee
zu  liefern.  Während  der  letzten  wenigen  Wochen
find  Tausende  von  Tonnen  Weizen,  Hafer,  Boh-England

  und  Frankreich  abgegangen,  ferner
große  Mengen  von  Leder.  Die  Wollwebereickt
Japans  sind  auf  Monate  hinaus  beschäftigt,
zwei  Millionen  YDards  Khali  für  Rußland  zu
fertigen,  und  auch  England  hat  bestellt.  Die
nnerschöpflichen  Kupfermienen  Japans  liefern
den  Verbündeten.  Ende  April  sind  in  einer
Woche  12  000  Tonnen  aus  Chile  eingeführte
Nitrate  nach  Rußland  durch  Japan  geliefert
worden.  Die  Bezahlung  der  Lieferungen  ist
genügend,  um  Japan  vollauf  für  den  Verlust
an  Einkünften  infolge  der  verminderten  Einfuhr
zu  entschädigen.  (Z.)..  Japan  hat  sich  also
bei  seiner  Kriegfübrung  hauptsächlich  auf  das
Geschäft  verlegt.  Gewisse  Neutrale  tun  das
Gleiche  wie  dieser  unser  Gegner,  woraus  man
ersehen  mag,  was  für  ein  Unterschied  zwischen
gewissen  neutralen  und  kriegführenden  Mächten
ist!

x  n  .“
Bem  wesellchen  Kriensschunmist.
Die  Beschiehung  Dünkirchens.

Paric,  13.  Mai.  Das  „Journal“  meldet:
Durch  die  neue  Beschießung  Dünkirchens  wurde
nur  Unbedeutender  Sachschaden  angerichtet.  Dagegen
  wurde  die  Stadt  Bergues  ernstlich  getroffen.
  7  Granaten  fielen  in  die  Stadt.  Et.
wa  10  Häuser  wurden  schwer  beschädigt.  Eine
Granate  platzte  mitten  auf  dem  Marktplatze  und
tölete  und  verwundete  zahlreiche  Personen.
Ueber  beiden  Städten  erschienen  förtwährend
deutsche  Flugzeuge.  (Z.)

St.  Deuis  im  Luftbombardement.

Lyon,  13.  Mai.  Den  hiesigen  Blättern  zusolge
  wurden  durch  die  Bomben,  die  ein  deutsches
  Flugzeug  auf  Saint  Denis  worf,  bedeutend
  mehr  Personen  getroffen,  als  ursprünglich
  bekannt  wurde.  Alle  fünf  abgeworfenen
Bomben  platzten,  eine  davon  anscheinend  in  der
Nähe  eines  Truppenlagers  oder  einer  Kaserne.
  Dadurch  wurden  drei  Zuaven  und  ein
Territorialsoldat  verletzt,  welche  im  Militärspi
tal  von  St.  Denis  verpflegt  werden.  In  einem
anderen  Spitale  liegen  noch  ein  Zuavenleutnant
  und  ein  Zuave.  Letiterer  soll  tödlich  getroffen
  sein.  (3.)  «

Die  englischen  Verluste.

Haag,  13.  Mai.  Aus  den  englischen  Verlustlisten
  geht  hervor,  daß  die  Engländer  in
den  letzten  10  Tagen  1168  Offiziere  verloren
haben.  (3.)

Neuyork,  12.  Mai.  Die  „Neuyorler  Times“
  schreibt:  Die  britischen  Verluste  bei  Neuve
Chapelle  würden  dem  weiteren  Publikum  niemals
  genau  bekannt  werden.  Offiziere  in  Aldershot
  sagten,  sie  betrügen  zwischen  20  000  und
25000  an  Toten  und  Verwundeten.  Davon
sollen  infolge  der  Nachlässigkeit  10  000  durch  die
eigene  Artillerie  außer  Gefecht  gescht  worden
sein.  Drei  Generale  seien  deshalb  nach  England
  zurückberufen.  (3.)

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1  Die  vernichteten  engl.  Dampofer.

London,  13.  Mai.  Im  Unterhause  sagte
Parlamentssekretär  Macnamare  auf  eine  Antrage
  nach  der  Zaht  der  während  des  Krie- 



H  ier  gi  -
nen  und  Erbsen  aus  japanischen  Häfen  nach  Große  Hauptauartier  gibt  belannt:

ges  vom  Feinde  versenkten  Handelsschiffe  und
Trawlers  usw.  Die  .  beträgt  201  1  die
Anzahl  der  dabei  verlorenen  Leben  1556.  (J.)

Ein  englischer  Dampfer  versenkt.

London,  13.  Mai.  Der  3500  Tonnen
groste  Damf„Queen  Wilhelmina“  aus  Sunderlund
  wurde  bei  Amble  (Northumberland)
von  demselben  Unterseeboot  angegriffen,  welches
  am  8.  Mai  den  Dampfer  „Don“  versenlte.
  Insolge  der  Beschießung  durch  das  Unterleeboot
  ging  die  Mannschaft  in  die  Boote,
wogciuf  der  Dampfer  durch  ein  Torpedo  versenlt
  wurde.  (.).)

Diee  Engländer  wollen  die  „Emden“
7  heben.

Amsterdam,  13.  Mai.  Aus  Melbourne
naeldet  Reuter:  Der  australische  Minister  für
Landesverteidigung  fordert  Kostenanschläge  für
die  Bergung  des  deutschen  Kreuzers  „Emden“

e  in.  (3.)
Die  Balkanstanten.

Griechenlands  Neutralität.

Athen,  13  Mai.  Von  maßgebender  Seite
wird  mitgeteilt,  daß  zwischen  dem  Dreiverband
und  der  griechischen  Regierung  kein  Uebereinkommen
  bezüglich  des  Heraustretens  Griechenlands
  aus  der  Neutralität  zugunsten  dieser
gruppe  erzielt  worden  ist,  da  diese  Mächtegruppe
  nicht  die  erwünschten  Garantien  zu
geben  imstande  war.  Aus  dieser  Tatsache  ergibt
sich  das  fernere  Beibehalten  der  Neutralität
Eriechenlands.

die  Tutlel  in  Beitteles

Ein  englisches  Panzerschiff  vernichtet.


WIB.  Konstantinopel,  13.  Mai.  Das
An  der
Dardanellenfront  ereignete  sich  zu  Lande  nichis
Wichtiges.  Vormittags  griff  ein  Teil  unserer
Flotte  ein  englisches  Panzerschiff  an,  das  sich
in  der  Nähe  des  Hafens  von  Morto  beim  Eingang
  der  Dardanellen  befand.  Das  Panzerschiff
  wurde  an  drei  Stellen  von  Geschossen  getroffen:
  an  der  Brüucke  des  Kommandanten,  in
der  Mitte  und  achtern.  Es  sank  sofort.  Auf
den  übrigen  Kriegsschauplätzen  ereignete  sich
nichts  Wesentliches.

Dasenglischelnten##n#t-  .  Sollasp-  vernichtet.

(Ertrablatt  vom  14.  Moi,  morgens  8  Uhr.)

Rom,  153.  Mal.  Churchill  teilie  im  Unterhause
  mit,  daß  das  LInlenldhlL#  „Gollatb“
in  den  Dardaneilen  dorpedtert  wurde.

dabel  in  der  verlun  von  400  Menschenleben
  zu  bekürchten.

Schwierige  Lage  der  Landungetruppen.


Zürich,  13.  Mai.  Nach  den  neuesten  Meldungen
  ist  die  Lage  der  Verbündeten  auf  Gallipoli
  wenig  erfreulich.  Bei  Kaba  epe  stehen
nur  noch  20  000  Mann,  die  nicht  einmal  für
die  Verteidigung  gegen  die  Türken  auereichend
sind.  Auch  bei  Kum  Kaleh  ist  die  Lage  unerfreulich.
  (3.)

Ein  französisches  Geschwader.

Athen,  13.  April.  Ein  französisches  Geschwader
  unter  Admiral  Baillouz  traf  nach
einer  Meldung  aus  Mytilene  zur  Verstärkung
der  Alliierten  bei  Tenedos  ein.  (3.)

Die  Russen  am  Bosporus.

WITB.  Konstantinopel,  12.  Mai.  Das
Große  Hauptquartier  teilt  mit:  An  din#  Dardanellen
  unternahm  der  Feind  vom  Meere  aus
keinen  Angriffsversuch  mehr.  Da  die  feindlichen
Angriffe  zu  Lande  gestern  unter  großen  Verlusten
  zufammengebrochen  waren,  unternehm  der
Feind  heute  auch  zu  Lande  keine  ernsthafte  Altion.
  Gestern  morgen  näherte  sich  die  russische
Flotte,  bestehend  aus  5  Schlachtschiffen,  2  Kreuzern
  und  12  Torpedobootszerstörern  sowie  einigen
  Transportschiffen  dem  Eingange  der  Meerenge
  des  Bosporus  und  wollte  ihre  ergednielose
Demonstration,  die  sie  schon  früher  machte,  erneuern.
  Während  sie  sich  dazu  anschickte,  eröffnete
  unser  Panzerkreuzer  „Sultan  Jawus
Selim“  ein  heftiges  Feuer  gegen  die  Schifsc.
Die  russische  Flotte  entfloh  hierauf  eilends  in
Unordnung  in  der  Richtung  auf  Sebastopol.
Das  führende  Schlachtschiff  wurde  schwer  beschädigt.
  Die  feindliche  Flotte  konnte  sich  der
Verfolgung  durch  den  „Sultan  Jawus  Selim“
nur  dadurch  entziehen,  daß  sie  in  den  befestigten
Hafen  von  Sebastopol  flüchtete.

Zn  den  Kämpfen  bei  Ppern.
(Fortsetzung.)

Es  erübrigt  sich,  den  Kämpfen  in  den  Tagen
bis  zum  2.  Mai  im  einzelnen  nachzugehen.  Es
ist  ein  zähes  Ringen,  in  dem  die  Stärke  der
angreifenden  Truppen  bedeutend  schwankt,  großere
  zusammenhängende  Angriffe  des  Gegners
aber  selten  sind.  Ueber  Dpern  zieht  er  Verstär

 

lungen  heran,  die  auf  elwa  zwei  englische  und

ein  bis  zwel  französische  Divisionen:  zu  schähen
ind.  Am  24.  April  wird  der  Angriff  einer
englischen  Division  unter  schwersten  Verlusten
für  diese  abgeschlagen.  Am  25.  werden  fünf
englische  Bataillone  westlich  St.  Julien  durch
flankierendes  Maschinengewehrfeuer  fast  bis  auf
den  letzten  Mann  vernichtet.  Den  stärksten  Angriff
  brachte  der  26.  April,  als  etwa  ein  Armeekorps
  zwischen  den  Straßen  von  Pilkem  nach
MWern  und  St.  Julien  sowie  weiter  östlich  vorging;
  es  wurde  blutig  abgewiesen  und  3000
tote  Engländer  blieben  liegen.  Denselben  Mißerfolg
  hatte  ein  an  dem  Kanal  angelegter  breiter
  Angriff  am  folgenden  Tage.  Auch  aus  dem
ostlichen  Punkt  ihrer  Stellung  bei  Broodseinde
rersuchten  die  Engländer  einen  Vorstoß.  Ein
starker,  aber  erfolgloser  französischer  Angriff  am
1.  Mai  in  unserem  Westakschnitt  stellte  den  letzten
  Versuch  des  Gegners  dar,  seine  Stellung,
in  die  er  am  2.3.  April  gedrängt  worden  war  und
die  er  am  2.  Mai  ebenfalls  aufgeben  mußte.  wieder
  vorzutragen.  Die  außerordentlich  großen
Verluste  in  diesen  Kämpfen  —  vom  23.  April
Tis  1.  Mai  —  außer  tausenden  Toten  und
Verwundeten  —  etwa  5000  Gefangene,  65  Geschütze,
  darunter  vier  schwere  englische  lange
Kanonen,  und  anderes  Kriegsmaterial  hatten
  den  Verbündeten  kein  Stück  des  am  22.
22.  April  verlorenen  Geländes  zurückgebracht.
Dagegen  war  es  unseren  Truppen  gelungen,  die
eigenen  Linien  langsam  in  Gegend  St.  Julienn

k5nordwestlich  S'’Gravenstafel  voruuschie:
den.  Von  großer  Wirkung  war  das  Feuer
der  deutschen  Artillerie,  das  sich  Tag  und  Nacht,
außer  auf  die  feindliche  From,  gegen  die  ruck
wärtigen  Verbindungen,  sowie  Mpern  richtete
und  sogar  den  12  km  westllich  dieser  Stadt  gelegenen
  Elappenhauptort  Poperinghe  erreichte.
Die  Batterien  unieres  Südflugels  konnten  nach
dem  Erfolg  des  22.  April  die  Angriffe  gegen
unseren  Nordflügel  im  Rucken  wirkungsvoll  unter
  Feuer  nehmen.  Der  ganze  Raum,  den  die
Stellung  des  Gegners  umschloß,  war  von  drei
Seiten  durch  unser  Feuer  beberrscht,  dessen  ver-I
  eerende  Wirkung  zal  lreiche  Brände  bekundeten.
Bpern  brannte.

Der  Gegner  hatte  den  Ernst  seiner  Lage  erkannt;
  das  bewiesen  seine  ver  weifelnden,  Verluste
  nicht  achtenden  Angrisse.  Die  Meldungen
über  das  Herausziehen  schwerer  Artillerie  aus
dem  Sack  und  der  Bau  eines  Brückenkopfes,
dicht  östlich  Dpern,  sprachen  dafür,  daf  die
Aerbündeten  mit  dem  schließlichen  Verluste  ihrer
rorgeschobenen  Stellungen,  viellcicht  mit  dem
Verlust  des  ganzen  ostlichen  Merufers  rechneten.

Am  Kanal  zwischen  Steenitraate  und  Det
Sas  hatten  sich  selbfändige  Kämpfe.  unabhängig
  von  den  bisber  geschilderten,  entwickelt.
mit  denen  sie  nur  durch  gegenjeitige  artilleristische
Unterstütung  der  benachbarten  Abschnikte  gegen
die  flankierenden  Batterien  des  Gegners  auf
dem  Mestufer  des  Kanals  verdunden  waren.
Nach  der  Festsetzung  unferer  Truppen  auf  dem
linken  Kanalufer  in  der  Nacht  vom  20.  um
23.  April  war  es  ihre  nächste  Aufgabe,  die
gewonnenen  Stellungen  in  zusammenhangender
Linie  unter  Gewinnung  von  Raum  nach  vorwärts
  auszubauen.  Diesem  Bestreben  setzte  der
Gegner  heftigen  Widerstand  entgegen.  In  der
Nackt  vom  23.  um  21.  April  entwickelten  sich
schwere  Kämpfe,  beionder?  weitlich  Sleenitraate.
in  denen  unsere  Truppen  das  Dorf  Lizerne  vor
dem  rechten  Flugel  der  Front  fturmten.  In
erbittertem  Nahkampf  mußte  Haus  für  Haus
genommen  werden,  und  auf  beiden  Seiten  waren
die  Verluste  schwer.  Ein  Vorgeben  uber  das
Kanalhindernis  in  Gegend  Boesinghe,  um  eine
breite  Basis  auf  dem  Westufer  zu  gewinnen.
war  unausführbar,  weil  der  (begner  die  Brucken
gesprengt  hatie.

ESchluß  folgt.

Die  bowerischen  Verinstltsen.
Verlusilifsie  Nr.  181.

10.  Infanterie  Regiment  Ingolfiadt:  Urfiz.
Joseph  Betz  aus  Kosching,  gefallen;  Reservirt
Franz  Karmenn  aus  Langenmoosen,  gefallen:
Res.  Karl  Harlocher  aus  Gachenbach.  leicht
verwundet;  Inf.  Andrege  Schnell  aus  Langen.
moosen,  leicht  verw.;  Ulffz.  Thomas  Kurrer
aus  Juchering,  gesallen.

Reserve  Infanterieregiment  Nr.  15:  Wehr.
mann  Nikolaus  Breitmoser  aus  Arget,  gefallen:
  Wehrmann  Korbinian  Egger  cus  Raut,
gefallen;  Reservist  Joseph  Gotlfried  aus  Pisenkam.
  gefallen;  Reservist  Joseph  Wer  cu?
Ebersried,  gefallen:  Reservist  Georg  Reger  aus
Peitenhausen,  gefallen;  Wehrmenn  Joh.  Berchtold
  aus  Peiting,  schwer  verwunden::  Wehrmann
Michael  Mauerer  cus  Schwindkirchen,  schmer
verwundet;  Ersanreservist  Alois  Dapperger  aus
Finsing,  schwer  verwundel:  Wehrmann  Joseph
Kling  aus  Oberpfaffenhofen,  leicht  verwundet;
Utffz.  Sebastian  Rapolder  aus  Siebenhart,
gefallen;  Utffz.  Matthics  Ostler  aus  Farchont,
schwer  verwundet;  Wehrmann  Franz  Karl  aus
Pfaffenhofen,  gefallen;  Gefreiter  Ludwig  Korf
aus  Moos,  schwer  verwundet;:  Wehrmann  Mich.
Brieser  aus  Beiharting,  schwer  verwundrt.  Res.
Franz  Mittner  aus  Wasserburg  am  Inn,  schwer
verwundet;  Ers.-Res.  Nikol.  Eschbaumer  aus
Anzing,  leickt  verwundet:  Res.  Michael  Rottmüller
  aus  Deger  dorf,  leicht  verwundet:  Res.
Aloie  Schlaucher  aus  Ve##ina,  leicht  verwundet,

 

 

bei  der  Truppe;  Wehrmann  Albert  Gattinger