Heinrichs Einmischung in den dänischen Thronstreit. 71
Versuch des Etheler war somit an dem einfachen Gebote des Her= i14.
zogs Heinrich gescheitert, — ein Beweis, in wie hohem Ansehn derselbe
schon damals stand und wie seine Macht weit und breit gefürchtet
wurde.
Trotz der üblen Folgen, die sie ihm eben erst zugezogen hatte,
kam Graf Adolf von Schauenburg doch sofort wieder auf seine
Einmischung in die dänischen Angelegenheiten zurück. Kaum war
der Friede in seinem eigenen Lande wiederhergestellt, so rief er seinen
Schützling Knud zu neuem Kampfe gegen Svend auf. Für
den verwüstenden Einfall in seine Grafschaft an Svend Rache zu
nehmen, zog Adolf jetzt mit 4000 Leichtbewaffneten nach Norden;
bei Schleswig sollte Knud mit seinem Heere zu ihm stoßen. Noch
aber war derselbe nicht erschienen und Graf Adolf bezog daher in
der Nähe Schleswigs dem Heere des Svend gegenüber ein Lager.
Spvend selbst weilte in Schleswig; doch war seine Macht nicht groß
genug, daß er einer Belagerung auf die Dauer erfolgreichen Widerstand
zu leisten hoffen durfte. Da half ihm der verschlagene und
in allen Listen wohlerfahrene Etheler aus der Noth. Unter dem
Scheine von Friedensunterhandlungen und dem Versprechen eines
für ihn günftigen unblutigen Abkommens und durch Bestechung seiner
Umgebung bewog er den mit Heeresmacht zur Vereinigung mit
Adolf heranziehenden Knud sein Heer zu entlassen und einer Belagerung
Schleswigs zu entsagen. Dann eilte er nach Schleswig
zurück, um sich nun mit Uebermacht auf den auf seine eigenen Kräfte
angewiesenen Grafen von Schauenburg zu stürzen und ihn zu
erdrücken. Durch einen Kundschafter erfuhr dieser aber noch rechtzeitig,
was bevorstand. Schleunigst brach er sein mitten in der
Ebene aufgeschlagenes und keinen Schutz gewährendes Lager ab und
eilte nach der Eider zurück. Aber schnell verbreitete sich das Gerücht
von dem Nahen des überlegenen Feindes in dem Heere und
der Rückzug wurde fast zur Flucht: alles suchte dem drohenden Verderben
zu entgehen, so daß es nur noch vierhundert kampfbereite
Krieger waren, mit denen Graf Adolf am Ufer der Eider anlangte.
Nachdem er sie überschritten, brach er die Brücke hinter sich ab,
besetzte die zu einem Uebergang geeigneten Stellen und erwartete so
Etheleri, aut nneiere. hominio, aut suo. Sociatasqus est sibi vir Holse.
Provincia secederent. Et factum eet teneis in die illa, seditiosis omnibus
ita, iuravitque omnis E stare ad aut reductis in gratiam aut provineis
mendatum duois et obaudire comiti pulsis.