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2. Des katholischen Kirchenraths.
Aufnahme in das Wilhelmsstift zu Tübingen.
In den katholischen höheren Convikt (Wilhelmsstift) zu Tübingen gehen aus den
beiden niederen Convikten zu Ehingen und Rottweil, die 19 Zöglinge des vollendeten
vierten Cursus über.
Von denjenigen, welche außerhalb der Convikte ihre Gymnasialstudien vollendet
haben, werden auf ihre Bitten jeht schon in das Wilhelmsstift ausgenommen, die
Gymnasisten:
Buhl, Eduard, Sohn des Schullehrers in Baisingen;
Clos, Franz Kaver, Sohn des Flaschnermeisters in Ellwangen;
Häugayer, Johann, Sohn des Bürgers in Ulm.
Sämtliche Zöglinge dieses Instituts haben sich am Donnerstag den 25. Oktober
d. J. Nachmittags, mit den vorgeschriebenen Erfordernissen versehen, im Wilhelmsstifte
einzufinden.
Stuttgart ben 7. Oktober 1834. Soden.
5. Des Studienraths.
Bekanntmachung der theils in das evangelische Seminar zu Tübingen aufgenommenen, theils zum
akademischen Studium der Thcologie ermächtigten Jünglinge.
In Folge der am Anfang dieses Monats vorgenommenen Conkurs-Prüfung sind
I. folgende Jünglinge in das evangelische Seminar zu Tübingen aufgenommen
worden:
1) Andler, Sohn des Dekans in Neuenstadt.
2) Bach, Sohn des Pfarrers in Neckartenzlingen.
5) Barth, Sohn des Kanzlei-Aufwärters in Stuttgart.
4A) Behr, Sohn des verstorbenen Kaufmanns in Friedrichshafen.
5) v. Biberstein, Sohn des verstorbenen Obristen.
6) Demmler, Sohn des verstorbenen Rechnungsraths in Stuttgart.
7) Ehrhart, Sohn des verstorbenen Kaufmanns in Heidenheim.
8) Ehrhart, Sohn des Dekans und Pfarrers in Lustnau.
9) Engelbrecht, Sohn des verstorbenen Pfarrers in Riedbach.