Nummer 2
Rosenheiner Volkelhe# aler:
Kriegers Heimlehr.
Oterbanerisckes Volks stük in 4 Alten von
« Hartl-Mitius.
Und wieder hat unsere. Volkstheater-Direktion
ins Schwarre getroffen. Den beiden Aufführun-.
pven am Neujahrstag war nicht nur ein äußcret
Crfolg beschieden, der sich durch ausverkaufte
Käuser offenb#urle, sondern sie bewiesen sich auch
16 anschnliche künstlerische Leistungen. Das
Stück der Kartl-Mitius, nach dem bewährten
Voiksstück „Um Wetterstein“ für die Ichtzeit
eingerid tet, behandelt eine Epiode, die in den
Tapen des furchtbaren, Blul Gesundteit u. Leben
sordernden Krieges wolä! um’änlige Male voriommen
mag: ein heimkehrender Krieger muß
lich seiner Braut als Verstümmelter vorsiellen.
Der strotzende Gesundheite- und Schönheitssinn
des Mädchens stößt sich an der Mißgestalt des
C#rhiebten. Wie der Braut von einstmals langam
die Erlenntnis kommt, daß äußerer, Lor-#rriuicker
Vollkommenkei#t die Schönheit cines
Tl aralters voriuziehen ist, das ist in heitsamer
und dramatisch packender Weise zum Auosdruck
Erbracht. Das reiche Abwechslung in Ernst
und Humor V#etende Stück wurde ganz prächtig
W gelen. Da müssen wir in erster Linie der Frl.
Schuller gedenken. die mit ibrer Auna eine Leistung
wie aus einem Gusse schuf. Das war der
urgesunde, vollblütige banerische Schlag, dem
Kramheit und Veritümmenung weseilsfremde Bepriffe
sind. Diese routinierte Darstellerin bringt
## Gefüblereann). mit plastischer Schärse und
orch wieder tiefst überzeugender Selbstverständ-Ic
Lit ELeraus. Ebenso al gerundet, maßwvoll und
natüriid, war die Figur des Qans, den Josef
Krämer, der in erfreulicer Weise wieder als
Spieilziter begräßt werden lonme, mit sympathi- 1
#mn Züaen aue##tlete Fami Krämer (Vronik.
F. Ppi Holzner (Mideid. Marie Holimer (Brigrtl)
Verta zwillent (Purgl. „sowmie Emil Mahr
Millcrwirt! Matl### Krämer (XNare: Anerrimer.,
Josef Edmeier (Sen) und Hans PraßiFdh
(Mültt trugen redlicken Anseil an dem
nen Gelingen dieser in allen Teilen gelu; igeden
Reueinitudierun ).
! beudel und Gewerde.
Marmorindustrie Kieser A. G.,
Kiefersfelden.
Der soeben erschienene Geschäftsbericht der
VGesellschaft für das Jahr 1916 17 gibt wieder
#um Bild von dem leblasten Getriebe unserer
emeimischen Marmorindustrie, die allerdings
durch die Kriegsverhältnisse mancherlei Cinzhränlung
und Hemmung erfahren mußte. So
stellt der Bericht über das Werk Kiesersfelder,
olgendes feit: i
„Die Fortdauer des Krieges hat auch heuer
wieder im allgemeinen hemmend auf die Entwicklung
eingewirlt. Durch die Beschränkung
der Einfuhr aus dem Auslande war es nicht
nörl, so wie es wünschenswert gewesen wäre,
ue Beslände zu ergänzen, um die Herstellung
bongender kriegswichtiger Arbeiten im größeren
AUmsange durchzuführen. Der flotte Verkauf an!
Waren förderte die Vergrößerung der flüssigen" à
Mittel, was in den Bilanzziffern zum Ausdruck
tommt. Der Verkauf von Robplatten war leb-Daft
und brachte bessere Ergebnisse als in den
neiden Vorjahren. Durch das Bauverbot wurde
die Privatbautätigleit volländig unterbunden;
es konnten infolgedessen auch keine Bauarbeiten
mehr hercingebracht werden. Bei Bauten für
die Kriegsindustrie kommt die Ve erwendung von
Marmor nur selten in Frage. Dagegen klonnien
angfehnliche Lieferungen in kriegswichtigen
— —.
—
1 undert Schritt bis zum Schrottfels, de m Aufieg
zum gachen Joch, muß er über flaches Steinirld
pirschen, das beherrscht wird von den Itaiicnern.
Große Steinblöcke jommen dem Alten
1 Hilfe, der eine ganze Weile den welschen Gelrehrläufen
entgegenrennen muß. Von einem zum
andern geht er im Sprunge vor.
Welsche Kugeln umsingen den Bachhofer
Der siebt nichts und hört nichts.
Loisl! Loisl! echot es in ihm.
Umwersehrt dringt er zum Schrottfels vor.
Sccht ist er vor den Kugeln sicher. Ein paar mächug
bochsrebemoe Schritte und er hat das gache
Joch gewo
Er steht Eus schmalem, kaum zwei Meter breitem
Felspfad. Zur Rechten gähnt es wohl fünf-1
undert Meter tief zum wilden 5½ hinab.
Lois Loiol Bua!“ ringt sich
ein E Schrei aus des Alten Kehle. Wohl
dutzendmal hört er den Ruf am Felsgewänd sich
uechen, dann wird es Fs und niemand antwortet
Und wieder screit der Alte.
Da hört er eine ferne Stimme antworten.
„ iech zwanzig Schritten biegt er um eine Felsuli
Jetzt sieht er seinen Buabn.
„Loisl, Buaberl!"“ schreit der Bachhofer und
stürzt sich auf den Verwundeten.
„Vaterl, aus isch“ macht der Bub und zeigt
die blutende Wunde auf der Brust, „Beim Pakoutllengehn,
wia i’ da um d' Eseen schleich, san
ir zLammtro # hans nah zsammtroffen, der
Glechme mr 2
Wie der Hunge den Namen nennt, fährt der
45%
Astag und im
Ver: sichtes Eroberungen und Entschadigungen
Rolenheimer Anzeiger.
Artileln ausgeführt werden; auch mil der- Herstellung
von Grabsteinen waren die Steinmetzwerkstälten
das ganze Jahr hindurch auskömm
lich beschäftigg. In Wosatpiatten bestand Zrö-Uere
Nachfrage; dle elnlaufenden Bestellungen
horen aus Den Beständen rasch erledigt wer
i. Die Fabr rilation ibar nur in dem Umfange
dlsle dat als Jement für triegswichlige Arbeiten
zugewiesen wurde. Trotz aller Schwierigleiten
gelang es, den bisherigen Arbeiterstand
voll zu beschäftigen.“
Das trotz vier Kriegsjahren nicht ungünstige.
Bild kommt auch in der Bilanz zum Ausdruck.
die mit einem Betriebeüberschuß von
69 672,01 Mik. abschließt. Zur Unterstützung
an Beamte und Arbeiter wurden 10 350,71 Mk.
aufgewandt. Der Generalversammlung stehen
6
somit zur Verfügung: Vortrag aus 1915/16.
39 019,04 Mk., Reingewinn 69 672.01 Ml., zusammen
158 691, 05 Mk. In Uebereinstimmung
mit dem Vorstande wird beantragt, diese Summe
folgendermaßen zu verwenden: 6, Dividende
60 000, Ml., Tantiemen des Aufsichto
rates 2967, 26 Ml., Vortrag auf neue Rechnung
95 723,35 Mk. Die Generalversammlung der
Gesellschaft findet am 10. Januar 1918 nachm.
Uhr im Sitzungssaale der Payerischen Vereins
bank in München statt.
Tegte Ruchrichten.
WIB. Großes Hauptquartier, den
2. 1. Amtlich (Drahtb.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Kronxrinzen
4 Rupprecht von Bayern.
Von Dirmuide bis zur Deule war die Artillerictäligleit
von mittag an in einzelnen Abschnitten
gesteigert. Nördlich und südlich von
Lenus lebte sie in Verbindung mit ersolgreichen
Erlundungen vorübergehend auf. Auch zwischen
Arras und St. Quentin nahm das Feuer zeitweilig
an Stärle zu. Die Zahl der in den letzten
Tagen südlich von Marcoing gefangenen
Engländer hat sich auf 500 erhöht.
Heeresgruppe Deutscher Kronorinz.
Nördlich von Prosnes und belderseits von
Arras crhöhte sich die Gesechtstätigleil. Erkundungsvorstöße
führten an mehreren Stellen der
Front zur Gefangennahme einer Anzahl Franvosen.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die Fenertätigkeit war auf der Hochfläche von
Tombagebiet zeilweilig geitei.
gert.
- land slatt.
Ludendorkf.
Ein englisches Minensuchlanonenboot
vernichtet.
* London, 1. 1. Die Admiralität teilt mit:
Das Minensuckianonenboct „Arbutus“ wurde
torpetiert und ist infolge schweren Wetters
gesunken. Der Kommandant, ein anderer
Offitier und 7 Mann werden vermißt. Der
Jolldamnfer „Grive“ wurde ebenfalls torpediert
und ist gesunken. Es sind keine Verluste
zu verzeichnen.
Amerilas Politik.
*n* Nette rdam, 2. 1. Der „Daily Telegraph“
meldet aus Neuyork: Aus den letzten
Meldungen aus Waslhington geht hervor, daß,
nenn die Mittelmächte ein formelles Friedensangcbot
auf der allgemeinen Grundlage des
–– .
„Guat troffen hat er mi'“
g'wischt da liegt er
von ihm am Weogrand liegt
den bewußtlos daliegenden Italiener,
Hand des Welschen gegriffen.
usten.
walt. Nach Rache schreit es in ihm, nach R
für seine beiden Kinder.
Jochrand in den Abgru
oh dann, dann mühßte
2——
El Balna',
Meilen nordwestl- ch
Alte wie von einer Schlange gebi sen in die Höh.
r welsche Lump
mit sei m Bajonett — J bobe cahm aber ab-..flüstert
der Loisl
und deutet auf den Alpini, der kaum zehn Schritt
Wie ein Werwokf stürzt * der Bachhofer au
„Büaberl!“ keucht er mit einer Hölle von Wut
und Haß in der Stimme, „Büaberl, jetzt hob
ii di'!“
All das namenlose Leid, das ihm der Verfüh
feer seiner Tochter angetan, tritt ihm vor die
See
Dort liegt sein lieber blonder Bub. Auch nach
ihm, nach seiner letzten Hoffnung, hat die freole
„Teufel, welscher!“ schreit der gequälte Mann
und rüttelt den Besinnungslosen mit derben
#be nun hat er den Elenden in seiner eache
Ein furchtbares Gelüsten
überkommt ihn, den Verhaßten über den
md zu werfen. Nur einen
leichten Stoß braucht er zu geben und dann
ihm, dem Bachhofer, so
* sein, als hätte er ein herrliches Werk voll-Schon
krallen sich seine Hände in den Rock des
Alpini, schon en er ihm an den Rand des Abgrundes
geschoben
„ t uns 35 Schuld . dringt
eine brechen e wie #us weiter Ferne
an sein Sbr.
iacten würden, die Vereinigten Staaten und die
Verbündeten eine Antwort erteilen würden, damit
die Deutschen iedes moralischen Vorteiles
reraubt werden, den sie durch Stillschwelgen der
Verbundeten eriangen würden. Man sagt, daß
Wltisons Entschluß unwändelbar sei, sich nicht
au dem Friedensucthandlungen zu beteilsgen solange
lein hinreich= der Grund“ besteht für die
Annalme, daß Deutschland bereit sei, auf seine
milltärischen Jiele zZu verzichten. Wenn die vortiegenden
deutschen Friedensantkräge darüber eine
hestimmte Versicherung enthielten, werde die
Regierung in Wafl,ington zu den ersten gehören,
die auf die Einkerufung einer Friedemskonferenz
dringen würde.
Antrag auf sosorligen Friedene.
schluß im italienischen Senat.
* Genf, 2. 1. Der römische Berichterstatter
des „Journal de Geneve“ erfährt, daß die
deutsche Antwort in Vrest Litomsk in den Geleimsitzungen
des italienischen Senates den Gegenstand
ernstet Auseinandersetzungen gewesen
ist. Einig Serateren richttin das energische Ansuchen
an die Neglerung, den Sheigerishen
Bundeorat um seine Vermitteung in der Frie
deneofrage zn bitten. In der mtichr
blieben aber die Antragsteller i in der Minderheit.
Pockenepidemie in Italien.
* Bern, 2. 1. Die „Zürcher Zeitung“ meldet
von der italienischen Grenze: Laut „Corriere
della Sera“ ist in mehreren Orten eine Pockenepidemie
ausgebrochen.
Die Einberufung des Reichstages.
*„7 Berlin, 2. 1. Am Renjahrstage fanden
die Besprechungen der Führer der Reichstagsfraltionen
mit dem Staatsselretär Dr. von Kühlinam
über die Friedensverhandlungen mit Ruß-Im
Laufe der Konferenz forderten
die bziden Vertreter der Sotialdemolratie, die
Algeordneten Scheidemann und Ebert, die mögücht
umgehende Einberufung des Reichstags.
Die „Tägliche Rundschau“ meldet, die Ver-Laungen,
die vertraulicher Natur waren,
vehnten sich bis in die spälen Abendstunden aus.
Staata sclre tü von Kühlmann werde übrigens
nicht an den 2 Verhandiunt zen des Hauptausschusses
teilmehmen, da er heute abends nach Brest
Litows! zurücksälrk.
Seitens der Unabhängigen Sozialdemokratie
ist die Einberufung des Reichstagsplenums gefordert
worden. Der Aeltestenausschuß wird
Bierüber am Donnerstag Beschluß fassen.
Die Kämpfe bei Jerusalem.
Englisckher Heeresbericht aus Palästina vom
31. Der#ember: Sen besetzten unsere Truppen
Beitin (Betlel: 2 Meilen nordöstlich Birehl,
Ei Belua (1 Meile nördlich Vireh an der Straße
nad, Nob.us. Kal el Vuri (etwa 1 Meile westlich
Janisb und Raukerker (6 bzw. 7
Birel#.Neuerliche Berichte
zeigen, daß die ntenber mungen vom 28. und
20. Deember zu einer ernstlichen Niederlage des
Feindes geführt Dab. Es hat den Ansckein,
dasß er am 27. Duember mit deutscker Untersiützung
einen entsch lossenen Versuch machte, Jerusalem
wieder- uneh ;men. Seine Angriffe wurden
mit Wuckt gefül rt und dauerten vom 26. bis
27.h Dezember. 26 Stunden lang an. General
Allenb# richtete zuglelsch einen Gegenangriff
gegen den westischen Flägel der türlischen Anariffotruppen.
Am 27. Dezember schritt dieser
Augriff 212 Meilen vorwärts trohz aller Schwirrialciten
des Geiändes. Die Engländer rüäten
au der Straße nach Nebms nach Norden und
die Truppen zu ihrer Linken nad, Osien vor und
trien#en den Feind vor sich Ber. Am Morgen des
Der Loisl ist'a der seine Seele zum
kereit macht.
den.
„Unsere
es ihn getroffen.
E#innerung. Hat er nicht i
des Tod auf dem Gewisse
nbvb
auf den Alen ein.
Abgrundrand in die Mitte des Weges
glänzendem Heldenhimmel.
und machte lich auf
bie welschen Kugeln öfiffen. Keine
Als er nach einer Werlle zu sich kant,
besen.
Da läßt der Alte den Welschen aus den Hän-Schulden“
wie ein Donnerwort hat
Der Loni verhärmtes Gesicht lommt ihm in
en und ihres Kin-Hatte
er die
Büßende von sich stoßen dlrrsen Die Fragen
peinvoll schlafloser Nächte stürmten mit Wucht
Und er zog den Körper des Verhaßten vom
Dann lniete er an Loisl's Seite eder.
Mit dem Buben ging es zu Ende. Ein leichter
Händedruck noch, ein lechter Blich, ein letztes hauchendes
„Vaterl“, und der Lvis. war in Gottes
Regungslos kniete Bachhofer, lange, lange.
Dann hob er dr- loten Loisl auf die Schuster
in Rückweg.
Diesmal * er * . Steisfen wo
traf ihn.
Als er mit seiner Last bei den Standschlltzen
angekommen war, trat er vor den Hauptm
zEüut Scupimann, lah uns mein' toten Buabn
io brach der starke rmu #usenen ..
HAVEan aim
Donnerstag, 3. Januar 1918
29. Dezember sicherte Allenby die Linie Burkah-Ras
et Tahuniehrem-Mjlah et Tirah. Wadi el
Kelb. So ist das E#gebnis des türkischen #n-Krifscs
zur Wiedercroberung Jeulat ems, dah
wik in nordwestlicker Richtung 4 Meilen Boden
gewannen und jetzt 4 starte Stellungen zwischen
dem Feinde und Jerusalem anstelle der einen haben.
Die Türken erlitten schwere Verluste an
Toten und Verwündeten. Die Toten allein werden
auf etwa 1000 geschätzt. Bioher wurden 600
Gefangene und 20 Maschinengewehre gejähkk.
Kleine kriegschronik.
In Petersburg ist eine Verschwörung gegen
die Leiter des Nates der Volkskommitssarc aufhedeckt
worden. Die Kommissare solllem wähtend
des Aufenthaltes der deutschen Kommission ert
mordet werden.
Das Fort Peter I. bei Kronstadt ist in die
Luft geflogen.
Holländische Blätter melden aus Washington:
Der japanische Botschafter Sato wurde zurückberufen.
Wie verlautet, wird Marquks - an
seine Stelle treten. :
Noemi, einer der Mörder des Mahmud Scheztet
Paschn, der in Contumacium zum Tode verurteilt
und verschollen war, wurde in einem
Hause in Stambul ausfindig gemacht. In dem
Augenblicke, als man ihn verhaften wollte, be.
ging Rozmi Selbstmord.
Bacherschan.
Georg Wegener. Der Wall von Eisen
und Feuer. Jweiter Teil: Champagne: —
Verdun- Som me. 160 Seiten mit 32
Arkildungen. Leipzig: F. A. Brockhaus. 1917.
Geh. 1 1 Mark.
Das deutsch: Buch vom großen Krieg wurde
von berufener Seite der 1. Teil dieses Werkes
genannt. Der sreb: in ersckeinende zweite rritt
ihm würdig an die Seite. Er umfant die kriegerischen
Ereignisse vom Sommer 1915 bis ungefähr
Ende 1916. Die Kämpfe in der Champagne
im Herbu 1916, unser Angriff auf Verdun
und die Schacht an der Somme im Sommer
1916 bilden die drei gewaltigen Höhepunkle.
die sich durch des Verfassers packende Gestaltungskraft
und glänzende Schilderungslunfst zu
einem einheitiichen Kriegsdrama zusammenschließen.
Jeder Alt dieses erschütternden Dramas
ist reich an köstlichen Episcden ernster und
versöhnender Art, an farbensprühenden Bildern
aus dem reizocllen landschaftlichen Milien der
besetzten Gebiele, an stimmungsvollen Ruhe ·
dunkten im Gedenlen der Heimat und der nie
untergekenden Welt der Kunst und Schönbeit
und an hinreiß endem Pathes, das uns immer
wieder mit dankbarer Ehrfurcht ver den Heldentaten
unserer Krieger im Westen durchglüht.
„Gegen die Ungerecktigleit der Welt können
wir ebenscwenig an, wie gegen ihre Lügen“
mit diesen Werten schlicht Wegener das letzte
Kapitel seines Buch#s#; „wir wollen uns aber
menigslens selb.! dessen bewußt sein, wos deutsche
Begeisterungslraft zustande bringt. Wir sind
4 den Männern hier manken schuldig, daß wir
wenigstens missen, was sie tun!“ Keiner göbeeren
und schöneren Ausgaal: lann auch dieses Buch
Wegenere dienen den beispiellosen Leistungen
des deutschen Hecres gerecht zu werden ist
sein . Kriegeziel“, und dies Jiel werden die zahl.
reichen Freunde und VBewunderer, die der erit-Vand
dieses Werls bereits gefunden hat, freudig
zu erreichen helfen.
Verantwworulich Fur den redakt. Teil Haus Mittl,
t die gaeie Ernst Grosse. NRotalionsdruck u.
Vrrlag di . Niedermayr, samtliche in Rosenheim.
Kaufe
Zrecien usw. — u
2 1801. »
SU«
Basis rief um 20 t B rerausen,
sowie 2 nächiige ig
2 EII—
urden am eN von
den Ea bles Reiserer
3 Zaderkarien.
Um asn 79 geg. Belohn
gebeten.
Sterben
— —
Guerhalnms’#####
Pelzde#ke, fast neu,
Fiegensell nen,
M“im*'o2tmt mit Wärmer
zu verkaufe l
Gallaeh- TX
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Tchs. Notwars Josas beiler,
Aürchen, chwanthelas . mnt
Gagteeer er: