Full text : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

Nummer  2

Rosenheiner  Volkelhe#  aler:

Kriegers  Heimlehr.

Oterbanerisckes  Volks  stük  in  4  Alten  von
«  Hartl-Mitius.
Und  wieder  hat  unsere.  Volkstheater-Direktion
ins  Schwarre  getroffen.  Den  beiden  Aufführun-.
pven  am  Neujahrstag  war  nicht  nur  ein  äußcret
  Crfolg  beschieden,  der  sich  durch  ausverkaufte
Käuser  offenb#urle,  sondern  sie  bewiesen  sich  auch
16  anschnliche  künstlerische  Leistungen.  Das
Stück  der  Kartl-Mitius,  nach  dem  bewährten
Voiksstück  „Um  Wetterstein“  für  die  Ichtzeit
eingerid  tet,  behandelt  eine  Epiode,  die  in  den
Tapen  des  furchtbaren,  Blul  Gesundteit  u.  Leben
sordernden  Krieges  wolä!  um’änlige  Male  voriommen
  mag:  ein  heimkehrender  Krieger  muß
lich  seiner  Braut  als  Verstümmelter  vorsiellen.
Der  strotzende  Gesundheite-  und  Schönheitssinn
des  Mädchens  stößt  sich  an  der  Mißgestalt  des
C#rhiebten.  Wie  der  Braut  von  einstmals  langam
  die  Erlenntnis  kommt,  daß  äußerer,  Lor-#rriuicker
  Vollkommenkei#t  die  Schönheit  cines
Tl  aralters  voriuziehen  ist,  das  ist  in  heitsamer
und  dramatisch  packender  Weise  zum  Auosdruck
Erbracht.  Das  reiche  Abwechslung  in  Ernst
und  Humor  V#etende  Stück  wurde  ganz  prächtig
W  gelen.  Da  müssen  wir  in  erster  Linie  der  Frl.

 

Schuller  gedenken.  die  mit  ibrer  Auna  eine  Leistung
  wie  aus  einem  Gusse  schuf.  Das  war  der
urgesunde,  vollblütige  banerische  Schlag,  dem
Kramheit  und  Veritümmenung  weseilsfremde  Bepriffe
  sind.  Diese  routinierte  Darstellerin  bringt
##  Gefüblereann).  mit  plastischer  Schärse  und
orch  wieder  tiefst  überzeugender  Selbstverständ-Ic
  Lit  ELeraus.  Ebenso  al  gerundet,  maßwvoll  und
natüriid,  war  die  Figur  des  Qans,  den  Josef
Krämer,  der  in  erfreulicer  Weise  wieder  als
Spieilziter  begräßt  werden  lonme,  mit  sympathi-  1

#mn  Züaen  aue##tlete  Fami  Krämer  (Vronik.
F.  Ppi  Holzner  (Mideid.  Marie  Holimer  (Brigrtl)
Verta  zwillent  (Purgl.  „sowmie  Emil  Mahr
Millcrwirt!  Matl###  Krämer  (XNare:  Anerrimer.,
  Josef  Edmeier  (Sen)  und  Hans  PraßiFdh
  (Mültt  trugen  redlicken  Anseil  an  dem
nen  Gelingen  dieser  in  allen  Teilen  gelu;  igeden
  Reueinitudierun  ).

!  beudel  und  Gewerde.
Marmorindustrie  Kieser  A.  G.,
Kiefersfelden.
Der  soeben  erschienene  Geschäftsbericht  der
VGesellschaft  für  das  Jahr  1916  17  gibt  wieder
#um  Bild  von  dem  leblasten  Getriebe  unserer
emeimischen  Marmorindustrie,  die  allerdings
durch  die  Kriegsverhältnisse  mancherlei  Cinzhränlung
  und  Hemmung  erfahren  mußte.  So
stellt  der  Bericht  über  das  Werk  Kiesersfelder,
olgendes  feit:  i
„Die  Fortdauer  des  Krieges  hat  auch  heuer
wieder  im  allgemeinen  hemmend  auf  die  Entwicklung
  eingewirlt.  Durch  die  Beschränkung
der  Einfuhr  aus  dem  Auslande  war  es  nicht
nörl,  so  wie  es  wünschenswert  gewesen  wäre,
ue  Beslände  zu  ergänzen,  um  die  Herstellung
bongender  kriegswichtiger  Arbeiten  im  größeren
AUmsange  durchzuführen.  Der  flotte  Verkauf  an!
Waren  förderte  die  Vergrößerung  der  flüssigen"  à
Mittel,  was  in  den  Bilanzziffern  zum  Ausdruck
tommt.  Der  Verkauf  von  Robplatten  war  leb-Daft
  und  brachte  bessere  Ergebnisse  als  in  den
neiden  Vorjahren.  Durch  das  Bauverbot  wurde
die  Privatbautätigleit  volländig  unterbunden;
es  konnten  infolgedessen  auch  keine  Bauarbeiten
mehr  hercingebracht  werden.  Bei  Bauten  für
die  Kriegsindustrie  kommt  die  Ve  erwendung  von
Marmor  nur  selten  in  Frage.  Dagegen  klonnien
  angfehnliche  Lieferungen  in  kriegswichtigen
—  —.

—

 

 

 

 

1  undert  Schritt  bis  zum  Schrottfels,  de  m  Aufieg
  zum  gachen  Joch,  muß  er  über  flaches  Steinirld
  pirschen,  das  beherrscht  wird  von  den  Itaiicnern.
  Große  Steinblöcke  jommen  dem  Alten
1  Hilfe,  der  eine  ganze  Weile  den  welschen  Gelrehrläufen
  entgegenrennen  muß.  Von  einem  zum
andern  geht  er  im  Sprunge  vor.

Welsche  Kugeln  umsingen  den  Bachhofer

Der  siebt  nichts  und  hört  nichts.

Loisl!  Loisl!  echot  es  in  ihm.

Umwersehrt  dringt  er  zum  Schrottfels  vor.
Sccht  ist  er  vor  den  Kugeln  sicher.  Ein  paar  mächug
  bochsrebemoe  Schritte  und  er  hat  das  gache
Joch  gewo

Er  steht  Eus  schmalem,  kaum  zwei  Meter  breitem
  Felspfad.  Zur  Rechten  gähnt  es  wohl  fünf-1
  undert  Meter  tief  zum  wilden  5½  hinab.

Lois  Loiol  Bua!“  ringt  sich
ein  E  Schrei  aus  des  Alten  Kehle.  Wohl
dutzendmal  hört  er  den  Ruf  am  Felsgewänd  sich
uechen,  dann  wird  es  Fs  und  niemand  antwortet



Und  wieder  screit  der  Alte.

Da  hört  er  eine  ferne  Stimme  antworten.

„  iech  zwanzig  Schritten  biegt  er  um  eine  Felsuli

Jetzt  sieht  er  seinen  Buabn.

„Loisl,  Buaberl!"“  schreit  der  Bachhofer  und
stürzt  sich  auf  den  Verwundeten.

„Vaterl,  aus  isch“  macht  der  Bub  und  zeigt
die  blutende  Wunde  auf  der  Brust,  „Beim  Pakoutllengehn,
  wia  i’  da  um  d'  Eseen  schleich,  san
ir  zLammtro  #  hans  nah  zsammtroffen,  der

Glechme  mr  2
Wie  der  Hunge  den  Namen  nennt,  fährt  der

45%

Astag  und  im

Ver:  sichtes  Eroberungen  und  Entschadigungen

Rolenheimer  Anzeiger.

Artileln  ausgeführt  werden;  auch  mil  der-  Herstellung
  von  Grabsteinen  waren  die  Steinmetzwerkstälten
  das  ganze  Jahr  hindurch  auskömm
lich  beschäftigg.  In  Wosatpiatten  bestand  Zrö-Uere

  Nachfrage;  dle  elnlaufenden  Bestellungen
horen  aus  Den  Beständen  rasch  erledigt  wer

i.  Die  Fabr  rilation  ibar  nur  in  dem  Umfange
dlsle  dat  als  Jement  für  triegswichlige  Arbeiten
  zugewiesen  wurde.  Trotz  aller  Schwierigleiten
  gelang  es,  den  bisherigen  Arbeiterstand
voll  zu  beschäftigen.“

Das  trotz  vier  Kriegsjahren  nicht  ungünstige.
Bild  kommt  auch  in  der  Bilanz  zum  Ausdruck.
  die  mit  einem  Betriebeüberschuß  von
69  672,01  Mik.  abschließt.  Zur  Unterstützung
an  Beamte  und  Arbeiter  wurden  10  350,71  Mk.

 

aufgewandt.  Der  Generalversammlung  stehen
6

somit  zur  Verfügung:  Vortrag  aus  1915/16.

39  019,04  Mk.,  Reingewinn  69  672.01  Ml.,  zusammen
  158  691,  05  Mk.  In  Uebereinstimmung
mit  dem  Vorstande  wird  beantragt,  diese  Summe
  folgendermaßen  zu  verwenden:  6,  Dividende
  60  000,  Ml.,  Tantiemen  des  Aufsichto
rates  2967,  26  Ml.,  Vortrag  auf  neue  Rechnung
95  723,35  Mk.  Die  Generalversammlung  der
Gesellschaft  findet  am  10.  Januar  1918  nachm.

Uhr  im  Sitzungssaale  der  Payerischen  Vereins
bank  in  München  statt.

Tegte  Ruchrichten.

WIB.  Großes  Hauptquartier,  den
2.  1.  Amtlich  (Drahtb.)
Westlicher  Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe  des  Kronxrinzen

4  Rupprecht  von  Bayern.

Von  Dirmuide  bis  zur  Deule  war  die  Artillerictäligleit
  von  mittag  an  in  einzelnen  Abschnitten
  gesteigert.  Nördlich  und  südlich  von
Lenus  lebte  sie  in  Verbindung  mit  ersolgreichen
Erlundungen  vorübergehend  auf.  Auch  zwischen
Arras  und  St.  Quentin  nahm  das  Feuer  zeitweilig
  an  Stärle  zu.  Die  Zahl  der  in  den  letzten
  Tagen  südlich  von  Marcoing  gefangenen
Engländer  hat  sich  auf  500  erhöht.
Heeresgruppe  Deutscher  Kronorinz.

Nördlich  von  Prosnes  und  belderseits  von
Arras  crhöhte  sich  die  Gesechtstätigleil.  Erkundungsvorstöße
  führten  an  mehreren  Stellen  der
Front  zur  Gefangennahme  einer  Anzahl  Franvosen.


Italienischer  Kriegsschauplatz.

Die  Fenertätigkeit  war  auf  der  Hochfläche  von

Tombagebiet  zeilweilig  geitei.

 

gert.

-  land  slatt.

 

Ludendorkf.

Ein  englisches  Minensuchlanonenboot

  vernichtet.

*  London,  1.  1.  Die  Admiralität  teilt  mit:
Das  Minensuckianonenboct  „Arbutus“  wurde
torpetiert  und  ist  infolge  schweren  Wetters
  gesunken.  Der  Kommandant,  ein  anderer
  Offitier  und  7  Mann  werden  vermißt.  Der
Jolldamnfer  „Grive“  wurde  ebenfalls  torpediert
  und  ist  gesunken.  Es  sind  keine  Verluste
zu  verzeichnen.

Amerilas  Politik.

*n*  Nette  rdam,  2.  1.  Der  „Daily  Telegraph“
  meldet  aus  Neuyork:  Aus  den  letzten
Meldungen  aus  Waslhington  geht  hervor,  daß,
nenn  die  Mittelmächte  ein  formelles  Friedensangcbot
  auf  der  allgemeinen  Grundlage  des

––  .

„Guat  troffen  hat  er  mi'“

g'wischt  da  liegt  er

von  ihm  am  Weogrand  liegt

den  bewußtlos  daliegenden  Italiener,

Hand  des  Welschen  gegriffen.

usten.

walt.  Nach  Rache  schreit  es  in  ihm,  nach  R
für  seine  beiden  Kinder.

Jochrand  in  den  Abgru

oh  dann,  dann  mühßte

 

2——

El  Balna',
Meilen  nordwestl-  ch

Alte  wie  von  einer  Schlange  gebi  sen  in  die  Höh.

r  welsche  Lump
mit  sei  m  Bajonett  —  J  bobe  cahm  aber  ab-..flüstert
  der  Loisl
und  deutet  auf  den  Alpini,  der  kaum  zehn  Schritt

Wie  ein  Werwokf  stürzt  *  der  Bachhofer  au

„Büaberl!“  keucht  er  mit  einer  Hölle  von  Wut
und  Haß  in  der  Stimme,  „Büaberl,  jetzt  hob
ii  di'!“

All  das  namenlose  Leid,  das  ihm  der  Verfüh

  feer  seiner  Tochter  angetan,  tritt  ihm  vor  die
See
Dort  liegt  sein  lieber  blonder  Bub.  Auch  nach

ihm,  nach  seiner  letzten  Hoffnung,  hat  die  freole

„Teufel,  welscher!“  schreit  der  gequälte  Mann
und  rüttelt  den  Besinnungslosen  mit  derben

#be  nun  hat  er  den  Elenden  in  seiner  eache

Ein  furchtbares  Gelüsten
  überkommt  ihn,  den  Verhaßten  über  den
md  zu  werfen.  Nur  einen
leichten  Stoß  braucht  er  zu  geben  und  dann
ihm,  dem  Bachhofer,  so
*  sein,  als  hätte  er  ein  herrliches  Werk  voll-Schon

  krallen  sich  seine  Hände  in  den  Rock  des
Alpini,  schon  en  er  ihm  an  den  Rand  des  Abgrundes

  geschoben

„  t  uns  35  Schuld  .  dringt
eine  brechen  e  wie  #us  weiter  Ferne
an  sein  Sbr.

iacten  würden,  die  Vereinigten  Staaten  und  die
Verbündeten  eine  Antwort  erteilen  würden,  damit
  die  Deutschen  iedes  moralischen  Vorteiles

reraubt  werden,  den  sie  durch  Stillschwelgen  der
Verbundeten  eriangen  würden.  Man  sagt,  daß
Wltisons  Entschluß  unwändelbar  sei,  sich  nicht
au  dem  Friedensucthandlungen  zu  beteilsgen  solange
  lein  hinreich=  der  Grund“  besteht  für  die
Annalme,  daß  Deutschland  bereit  sei,  auf  seine
milltärischen  Jiele  zZu  verzichten.  Wenn  die  vortiegenden
  deutschen  Friedensantkräge  darüber  eine
hestimmte  Versicherung  enthielten,  werde  die
Regierung  in  Wafl,ington  zu  den  ersten  gehören,
die  auf  die  Einkerufung  einer  Friedemskonferenz
dringen  würde.

Antrag  auf  sosorligen  Friedene.
schluß  im  italienischen  Senat.
*  Genf,  2.  1.  Der  römische  Berichterstatter
des  „Journal  de  Geneve“  erfährt,  daß  die
deutsche  Antwort  in  Vrest  Litomsk  in  den  Geleimsitzungen

  des  italienischen  Senates  den  Gegenstand

  ernstet  Auseinandersetzungen  gewesen
ist.  Einig  Serateren  richttin  das  energische  Ansuchen
  an  die  Neglerung,  den  Sheigerishen
Bundeorat  um  seine  Vermitteung  in  der  Frie
deneofrage  zn  bitten.  In  der  mtichr
blieben  aber  die  Antragsteller  i  in  der  Minderheit.

Pockenepidemie  in  Italien.

*  Bern,  2.  1.  Die  „Zürcher  Zeitung“  meldet
  von  der  italienischen  Grenze:  Laut  „Corriere
della  Sera“  ist  in  mehreren  Orten  eine  Pockenepidemie
  ausgebrochen.

Die  Einberufung  des  Reichstages.

*„7  Berlin,  2.  1.  Am  Renjahrstage  fanden
die  Besprechungen  der  Führer  der  Reichstagsfraltionen
  mit  dem  Staatsselretär  Dr.  von  Kühlinam
  über  die  Friedensverhandlungen  mit  Ruß-Im
  Laufe  der  Konferenz  forderten
die  bziden  Vertreter  der  Sotialdemolratie,  die
Algeordneten  Scheidemann  und  Ebert,  die  mögücht
  umgehende  Einberufung  des  Reichstags.

Die  „Tägliche  Rundschau“  meldet,  die  Ver-Laungen,

  die  vertraulicher  Natur  waren,

vehnten  sich  bis  in  die  spälen  Abendstunden  aus.
Staata  sclre  tü  von  Kühlmann  werde  übrigens
nicht  an  den  2  Verhandiunt  zen  des  Hauptausschusses
  teilmehmen,  da  er  heute  abends  nach  Brest
Litows!  zurücksälrk.

Seitens  der  Unabhängigen  Sozialdemokratie
ist  die  Einberufung  des  Reichstagsplenums  gefordert
  worden.  Der  Aeltestenausschuß  wird
Bierüber  am  Donnerstag  Beschluß  fassen.

Die  Kämpfe  bei  Jerusalem.

Englisckher  Heeresbericht  aus  Palästina  vom
31.  Der#ember:  Sen  besetzten  unsere  Truppen
Beitin  (Betlel:  2  Meilen  nordöstlich  Birehl,
Ei  Belua  (1  Meile  nördlich  Vireh  an  der  Straße
nad,  Nob.us.  Kal  el  Vuri  (etwa  1  Meile  westlich
Janisb  und  Raukerker  (6  bzw.  7
Birel#.Neuerliche  Berichte
zeigen,  daß  die  ntenber  mungen  vom  28.  und
20.  Deember  zu  einer  ernstlichen  Niederlage  des
Feindes  geführt  Dab.  Es  hat  den  Ansckein,
dasß  er  am  27.  Duember  mit  deutscker  Untersiützung
  einen  entsch  lossenen  Versuch  machte,  Jerusalem
  wieder-  uneh  ;men.  Seine  Angriffe  wurden
mit  Wuckt  gefül  rt  und  dauerten  vom  26.  bis
27.h  Dezember.  26  Stunden  lang  an.  General
Allenb#  richtete  zuglelsch  einen  Gegenangriff
gegen  den  westischen  Flägel  der  türlischen  Anariffotruppen.
  Am  27.  Dezember  schritt  dieser
Augriff  212  Meilen  vorwärts  trohz  aller  Schwirrialciten
  des  Geiändes.  Die  Engländer  rüäten
au  der  Straße  nach  Nebms  nach  Norden  und
die  Truppen  zu  ihrer  Linken  nad,  Osien  vor  und
trien#en  den  Feind  vor  sich  Ber.  Am  Morgen  des

Der  Loisl  ist'a  der  seine  Seele  zum
kereit  macht.

den.
„Unsere
es  ihn  getroffen.

E#innerung.  Hat  er  nicht  i
des  Tod  auf  dem  Gewisse

nbvb

auf  den  Alen  ein.

Abgrundrand  in  die  Mitte  des  Weges

glänzendem  Heldenhimmel.

und  machte  lich  auf

bie  welschen  Kugeln  öfiffen.  Keine

Als  er  nach  einer  Werlle  zu  sich  kant,

 

besen.

 

Da  läßt  der  Alte  den  Welschen  aus  den  Hän-Schulden“
  wie  ein  Donnerwort  hat

Der  Loni  verhärmtes  Gesicht  lommt  ihm  in
en  und  ihres  Kin-Hatte
  er  die
Büßende  von  sich  stoßen  dlrrsen  Die  Fragen
peinvoll  schlafloser  Nächte  stürmten  mit  Wucht

Und  er  zog  den  Körper  des  Verhaßten  vom

Dann  lniete  er  an  Loisl's  Seite  eder.

Mit  dem  Buben  ging  es  zu  Ende.  Ein  leichter
Händedruck  noch,  ein  lechter  Blich,  ein  letztes  hauchendes
  „Vaterl“,  und  der  Lvis.  war  in  Gottes

Regungslos  kniete  Bachhofer,  lange,  lange.
Dann  hob  er  dr-  loten  Loisl  auf  die  Schuster
in  Rückweg.

Diesmal  *  er  *  .  Steisfen  wo
traf  ihn.
Als  er  mit  seiner  Last  bei  den  Standschlltzen
angekommen  war,  trat  er  vor  den  Hauptm
zEüut  Scupimann,  lah  uns  mein'  toten  Buabn

io  brach  der  starke  rmu  #usenen  ..

HAVEan  aim

Donnerstag,  3.  Januar  1918

29.  Dezember  sicherte  Allenby  die  Linie  Burkah-Ras
  et  Tahuniehrem-Mjlah  et  Tirah.  Wadi  el
Kelb.  So  ist  das  E#gebnis  des  türkischen  #n-Krifscs
  zur  Wiedercroberung  Jeulat  ems,  dah
wik  in  nordwestlicker  Richtung  4  Meilen  Boden
gewannen  und  jetzt  4  starte  Stellungen  zwischen
dem  Feinde  und  Jerusalem  anstelle  der  einen  haben.
  Die  Türken  erlitten  schwere  Verluste  an
Toten  und  Verwündeten.  Die  Toten  allein  werden
  auf  etwa  1000  geschätzt.  Bioher  wurden  600
Gefangene  und  20  Maschinengewehre  gejähkk.
Kleine  kriegschronik.

In  Petersburg  ist  eine  Verschwörung  gegen
die  Leiter  des  Nates  der  Volkskommitssarc  aufhedeckt
  worden.  Die  Kommissare  solllem  wähtend
des  Aufenthaltes  der  deutschen  Kommission  ert
mordet  werden.

Das  Fort  Peter  I.  bei  Kronstadt  ist  in  die
Luft  geflogen.

Holländische  Blätter  melden  aus  Washington:
Der  japanische  Botschafter  Sato  wurde  zurückberufen.
  Wie  verlautet,  wird  Marquks  -  an
seine  Stelle  treten.  :
Noemi,  einer  der  Mörder  des  Mahmud  Scheztet
  Paschn,  der  in  Contumacium  zum  Tode  verurteilt
  und  verschollen  war,  wurde  in  einem
Hause  in  Stambul  ausfindig  gemacht.  In  dem
Augenblicke,  als  man  ihn  verhaften  wollte,  be.
ging  Rozmi  Selbstmord.

Bacherschan.
Georg  Wegener.  Der  Wall  von  Eisen
und  Feuer.  Jweiter  Teil:  Champagne:  —
Verdun-  Som  me.  160  Seiten  mit  32

Arkildungen.  Leipzig:  F.  A.  Brockhaus.  1917.
Geh.  1  1  Mark.

Das  deutsch:  Buch  vom  großen  Krieg  wurde
von  berufener  Seite  der  1.  Teil  dieses  Werkes
genannt.  Der  sreb:  in  ersckeinende  zweite  rritt
ihm  würdig  an  die  Seite.  Er  umfant  die  kriegerischen
  Ereignisse  vom  Sommer  1915  bis  ungefähr
  Ende  1916.  Die  Kämpfe  in  der  Champagne
  im  Herbu  1916,  unser  Angriff  auf  Verdun
  und  die  Schacht  an  der  Somme  im  Sommer
  1916  bilden  die  drei  gewaltigen  Höhepunkle.
die  sich  durch  des  Verfassers  packende  Gestaltungskraft
  und  glänzende  Schilderungslunfst  zu
einem  einheitiichen  Kriegsdrama  zusammenschließen.
  Jeder  Alt  dieses  erschütternden  Dramas
  ist  reich  an  köstlichen  Episcden  ernster  und
versöhnender  Art,  an  farbensprühenden  Bildern
aus  dem  reizocllen  landschaftlichen  Milien  der
besetzten  Gebiele,  an  stimmungsvollen  Ruhe  ·
dunkten  im  Gedenlen  der  Heimat  und  der  nie
untergekenden  Welt  der  Kunst  und  Schönbeit
und  an  hinreiß  endem  Pathes,  das  uns  immer
wieder  mit  dankbarer  Ehrfurcht  ver  den  Heldentaten
  unserer  Krieger  im  Westen  durchglüht.

„Gegen  die  Ungerecktigleit  der  Welt  können
wir  ebenscwenig  an,  wie  gegen  ihre  Lügen“
mit  diesen  Werten  schlicht  Wegener  das  letzte
Kapitel  seines  Buch#s#;  „wir  wollen  uns  aber
menigslens  selb.!  dessen  bewußt  sein,  wos  deutsche
Begeisterungslraft  zustande  bringt.  Wir  sind
4  den  Männern  hier  manken  schuldig,  daß  wir
wenigstens  missen,  was  sie  tun!“  Keiner  göbeeren
und  schöneren  Ausgaal:  lann  auch  dieses  Buch
Wegenere  dienen  den  beispiellosen  Leistungen
  des  deutschen  Hecres  gerecht  zu  werden  ist
sein  .  Kriegeziel“,  und  dies  Jiel  werden  die  zahl.
reichen  Freunde  und  VBewunderer,  die  der  erit-Vand
  dieses  Werls  bereits  gefunden  hat,  freudig
zu  erreichen  helfen.

 

 

Verantwworulich  Fur  den  redakt.  Teil  Haus  Mittl,
t  die  gaeie  Ernst  Grosse.  NRotalionsdruck  u.
Vrrlag  di  .  Niedermayr,  samtliche  in  Rosenheim.

Kaufe

Zrecien  usw.  —  u
2  1801.  »

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Basis  rief  um  20  t  B  rerausen,
  sowie  2  nächiige  ig
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urden  am  eN  von
den  Ea  bles  Reiserer

3  Zaderkarien.

Um  asn  79  geg.  Belohn
gebeten.

Sterben

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Pelzde#ke,  fast  neu,
Fiegensell  nen,
M“im*'o2tmt  mit  Wärmer
zu  verkaufe  l

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