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Grohbriktannien.
Ich kann sie nicht betrachten wie eine Frage, ob wir in Dublin einen großen
Gemeinderath — ollen; ich kann auch nicht nur bei der Erwägung
bleiben, ob es unser Verwaltungssystem in endlose Schwierigkeiten und
Widersprüche verwickeln würde oder nicht. Das sind alles leichte Dinge im
Vergleich mit der Frage, welche ich mir selbst vorgelcot., habe und die in
meinen Augen von viel größerer Bedeutung ist. Ich bin deßhalb gegen
diesen Antrag, weil ich glaube, daß davon die bochsten und nächsten Interessen
unseres Landes mitbetroffen werden. Ich bin da Nn im Interesse
des irischen Vottes, cowoht als des rrn un * Wichottl chen. Ich bin
dagegen, weil " der wichtigen Kri t, die vielleicht
näher ist, al Nanche unter unz J t ein geeinigtes Volk
in einer großen nalchurhe verschmolzen sehen möchte, und weil ich fürchte,
daß, wenn wir diese Politik sanktioniren, wenn wir dem Parlament diesen
gefährlichen Stoff nicht vom Herzen schaffen, wir den Zerfall des Königreiches
und den Uutergang. 4es Landes herbeiführen werden!“
Juli. Die Agitation der ländlichen Arbeiter, um eine Verbesserung
ihrer Lage zu erzwingen, wird als gescheitert betrachtet. Die Pächter,
fest geschlossen, haben den für sie schwierigsten Zeitpunkt glücklich überstanden
und gehen rücksichtslos vor. Die Führer und Leiter der
Union ländlicher Arbeiter fühlen sich geschlagen und die Mitglieder
sind es natürlich in der greifbarsten Weise. Dieselben sind gezwungen,
sich vorerst wenigstens bedingungslos zu unterwerfen oder auszuwandern.
„ Unterhaus: genehmigt mit 307 gegen 109 Stimmen die Bill zu
Abschaffung der Patronatsrechte in Schottland, von der selbst die
Gegner zugeben müssen, daß das Gesetz einem großen Scandal ein
Ende mache.
„ Unterhaus: Zweite Lesung der von der Regierung eingebrachten
Bill betr. die sog. Stiftungsschulen, durch welche diese dem unbedingten
Einfluß der Kirche erhalten werden sollen. Die liberale Partei
bekämpt die Maßregel als die erste entschieden reactionäre der Regierung
mit großer Lebhaftigkeit, unterliegt aber. Die Bill wird mit
291 gegen 207 Stimmen augenommen.
„ Unterhaus: E. Russel Gurney bringt die aus der Initiative des
Erzbischofs von Canterbury hervorgegangene und vom Oberhaus seinerseits
angenommene Kirchendisciplinarbill gegen die katholisirenden
Tendenzen der sog. Ritualisten auch im Unterhause ein. Gladstone
bekämpft sie. Disraeli tritt dagegen im Namen der Regierung für die
Bill ein:
Wenn Gladstone behauptet, es sei Pflicht der Regierung, die Initiative
zu ergreifen, so widerspricht er seiner eigenen Handlungsweise im Ja 6R
1872, sowie den Präcedenzsällen der lepten 34 Jahre. Nach Annahme
Kirchendiseiplin Acte vom Jahre 1840 ist kein ibiusn iil kirchliches Gesetz zunh
irgend eine Regierung eingebracht worden, obwohl Liberalen, und mit
ihnen Gladstone, im Amte waren. Disraeli glanbt gerade Eut sWenheltz,
daß die Regierung sich keineswegs mit kirchlichen Gesetzen b iahen
damit dieselbe keinen Parteicharakter annehme. Können die ae — wie