Aummer 289
auf die Ausführungen Levins, die Spartalusleute
sollten ihre Kräfle nicht übe erschäßen. Das
deutsche Volk wolle nach 412 Jahren ewiger
Umruhe und ewigen Blutvergiesens in geordneten
Zuständen leben. Der Protest gegen die
Nalion alversammtung komme verspäter; die Nationalversammlung
sei eine voll zogene Tatsache.
(Wenn heute das Proletariat die Nationaloer
sammlung verhindere, so sei das der Vanlerott
des Proletartats. Finanzminister Jafsse führte
M#us, er halte es für verfehlt, heute auf die
Straße zu gehen, vor allem aus außenpolitischen
GCründen, da wir in weritesigehendem Maße von
der Entente abhängig seien. Die Enischließung
Dr. Leuins wurde schließl. ch gegen einige Stimmen
angenommen, worauf sich die Versammlung
auflöste.
Das diplomatische Korps Muünchens
hat in den letzten Tagen mehrere Veranderungen
erfsahren. An Stelle des zurückgetretenen
preußichen Gesanten v. Treutler
führt al- Grigastetn rüger Legationsrat Graf
5 die Ge schäf te der preußischen Gesandt-Der
auch in Bayern begl aubigte spa-16
Volschafter in Verlin Polo de Vernabe
tt von seiner Steilung hier abberusen worden.
- Baucknbn ndinPsokkltrchmmgteam
8. Dezember eine zahlreich beiuchte Ob- und
Vertrauensmännerbersammlung“ des Vauernbunkes
aus dem Neich- klagowahkkreise Pjarrlirdchen.
Es gelangte eine Entschliebung einstimmig
Shur Ammhme, in der der Auichluß an die Vaye-Trischr
Voll-partei gesordert wurde. Ferner wurde
gßemschieden die radikal. revolutionär sozialirische
Landauer Vartrilichiung abgelehnt.
Ueber das Wadlaligt in Vayern
a gibt die „Münch--Aug-b. Abendztg.“: Vielach
hat c5 überrascht, dan das Wah- alts r auf
20 Jabre, stall auf das Ni- -higieiee dalier (21
sazt w.#o#n in. T * Normierung
chiter wegen er Polgg. die an.
Der Sa#l bvom Wa-recht Wl
fen warcn Jin Laudesseldaten—
il der Wur isch jant, das Wahler
br toe iter hab-Neunzz#
dernfall:
geschlossen *
rat wurte n
alter für #g
Suhen urdoe: zu N abrigen ein-EE
e' en sind.
zuräum.3,
2
*MN i: rnr *1 rr.#W 5*?n wr#g
n * ern e .
Tö lich . # 9
nach iner Ritllutür ve
W Lurch- 1
Georg Haas von Fi
ums Lecn. Er wollie
egangenen Spreue#i
ugenbite #a:
den Kopf, was
hatte.
*
Jan
an:
Jumenstar#t
in nieht rch Zeitig absonen.
Im selben
gauan Ladu Ihn in
Tod zur Holz
*
4
—————.—p
Außdorf a. Ju—4 3. §2 FZu einem
würdigen Eunpzzug der heimkehrenden
Kriegohet den 1 die sleißigen
Hände der BVewohner Nußdorfs sehr geschmackvolle
Trinmphbogen mit richt semigen Inschriften
une Deioratig#en errichtet. Durch Beflag-
gung der Heuser salr? rriii de: Dant an
unsere lieben Katertaund idiger kundgegeben
werden. An man Häufern sind sehr ge-
schmavolle reieaiene angebracht. Es gebührt
den th- igen Händen der Ortsangehöri-=gen
großer Dank und Auerlenmg.
Heustting, 12. Leichenfund. Jm
Waoonerweiher sanen S#u#: gorr die Leiche
des 44 jährigen Schul Hmachers Josef Decer von
hier auf. 5 it wahrn. Beinlich zu Fall gelommcn,
im mum eingesunken und konnte
sich aus demsse: ouen u##1— W- herausarbektten.
We sterham. 12. Dez. Vrand. Das Ein—
vdanwee n Erb in der Gerneinde DHolzolling des
Joh. Wörntci in am Mittur: olhmittag vollftän.
dig nievergebranmt. Das Vieh und der größte
Teil der Einrichtung konnie gerelte“ werden,
dagegen sind sämilich: eiervortait he vernich et.
Als Eulitellungsm: uwire W dor
eleltrisdh en Lichlanlage ’’nmVis —-den
soll 30 40 000 Mt. betragen.
Bad Toölz, 12. Dez. Ertranlen wollte sich
am letzten Mit#iwochabeno eine anscheinend den
besseren Stäneen angeborinde junge Dame.
Beim Johanz:a an der Brücke sprang sie in
die Isar, Musf und (beldbörse zurüdlassend.
Im kalien Bare scheint sie sich wieder eines
Besseren besonnen zu haben, denn beim sogenannten
Taubenloch ging sie schon wieder an
Land uno unter heitigem Stöhnen erreichte sie
schliemich die städtische Wage, wo die Lebensmiüde
Zusammenbdrach. Am ganzen Leibe jit
ternd und vollnänoig durchnäöt, wunde die
Dame bald darauf durch die Sanilätololonne
ins Krankenhaus gebracht und späler auf Geheiser
Eltern nach München überführt. Eo
handelt sich bei der Selbitmordlanridatin um
eine Schauspielerin, die si# Mutter fühlt und
aus Scham darüber und aus Furcht vor den
Eltern freiwillig aus dem Leben scheiden wollte.
Sihnng des nofenheimer Bolksnud
Loldakeurakeam
12. Dezember.
Di.
Der 1. Vorsitzende des Volksrates Göpfert;
Seheete um 3 Uhr vie Sitzung. Vollsrat Baumam
gab nähere Auskünfte über eine eingelaufene
Beschwerde gegen die Monopolisie-
Rosenhelmer Anzeiger
rung der Oberbayer. Ueberlaudzentralc.
Der zur Sitzung geladene Installateur
Kahlhosert verlas eine Denulschrift über den
"Aufbau und die Tätigleit der Geselischafl. Aus
ber Denischrift und den mitgebrachten Alten
mar das Bestreben der Gesellschaft zu eriemen,
den Kleingewerbetreibenden nach Möglichkeit
auszuschalten. Auch das anwesende JInusirie“
datr Mitgiser Kabrilant Hnber [Prach sich ge
gen rie Absichten der Oberbayer. Ueberlandzentrale
aus.
Vollorat Joh. Geistaller berichtete sodann
über die Schuhfürsorge Rosenbeim und bemertte,
daß die Meister, die dorl arbeiten lassen, 20
Prozeni auuf die Arbeit auszusch lagen berechtigt
sind. Die Erfahrung habe aber gezeigt,
aß sait durchwegs 50 Prozent seitens der Meiiler
zum Schaden der Brvöllerung aufgeschla.
gen werden. Eine Auflösung der Fürsorge lomme
nicht in Frage, ra die von derselben bezogenen
Lederlarten giundsätzlich versallen würden, und
somit die ganze Rosenheimer Bevölkerung darunter
zu leiden hätte.
Ein schriftlicher Antrag der Metzgermeister Rosenheims,
die Standortschlächterei aufzulösen u.
ie (Gegenstände an die hiesigen Meister zu vereeien,
murde vorerst abgelehnt.
Varon v. Knöringen sprach sich für die Ab-Zabe
non Gewehren an bie Bürgerwehren aus.
Die Untersuchung in Ncckelheim (Raublinger
Zilt e ha ergeben, daz di: 1000 FZlr. Kartof,
seln nicht eristieren, sondern zirka 20 Zentner
Saatlartosseln, welche dem Gule belassen
wurden.
Nachdem in letzter Zeit beuuruhigende Gerüchte
über die Höhe der Auszahlungen des
Bolls. ulnid Soldatentates verbreiiet wurden,
oll genaue Abrechunng der Oessentlichkeit vordelegt
werden. Für den Voltsrat wurden
leiner blerwöcken !“m° Tötigleit, inbeguifsen
alle rn nungen für Dru darbe eiten, Neuanschaf.
ungen u##. sowie Löhhe inegesamt 2015.88
Mark veranegabt. Den Voltzratomilgliedern
wird also nur der versäumte Arbeitslohn ver
hätet. Für den Soldatenrat wurden in
derĩelben Jeit 3000.10 Mark verausgabt. Auch
lier lind alle Rechnunge u. mit inbegriffen. Die
Solealarateminlieder erhiellen biöher täglich
6 Mk. in Me ige und 850 Mi. außer Memnag
. Disse — ermindern sich jetzt auf
1 Mrr b J0)0:churchd1csk.-olke
— die Au azhen für den Soldatenrat noch
Penr end verm de ct. Im übrigen werden die
Anegaben für den Soldatenrat vom Militär.
lüslus und nicht von der Gemeinde bestritten.
Aus diesen Sähen ist zu ersehen, daß die Geruichte,
9für hiesige Nolke: und Soldatenral-
enritgiieer töplich 30 bis 40 Mark bezahlt
o###rden, böceartige Ver'eumdungen sind, um ge
gen den V. und S. Ral Stimmung zu machen.
zum Si#lunke gab der Vorsihzende Göpfert
ioch einen 14 ren Berich: über die Tagung
*s Landesark##t#errates i#n München.
Vor Eröffnung #ur Sihung war der une
Kommandauc des Garnisonsbataoillons Rosenlheim,
Major v. Reih. erschienen. Er stellte sich
em V. und S. Kat vor, versicherte, daß er
e#n Jukeresse der Janzen Sache mitzuarbeiten
gedenle und ersuchte um das Vertrauen des
Z. Ra!es. Die Sitzung nahm von den
und S.
Kuefültrungen des Herrn Majors Kenntnis.
Lokainachrichfen
Wosenheim, 168. Dez.
Der bieherige Chef des Bezirksudcim
Herr Oberstleutnant
uber, verläßzt heute unsere Stadt.
iher 1914 hatte er die Stellung des
Liesigen v*skommandeurs inne. Während
ieser dier Kriegsjahre hat sich der Sceidende
vier greße Achiung und Wertschähung erworden.
Sriion Untergebenen war er stets ein gerechter
und wohlmeit#ender Vorgesehter. Bei
aller Wahrung der vaterländischen Interessen
çien zr in seiner Amlsführung doch stets Milde
unk. Entqenentommen walten. Nunmehr wird
Her Obe Vilaninant Scheichenzuber nach Münzen
übersiedeln. Ad multos ammos!
Zahlenschinderei. In einem Artikel der
.Münchener Pasl“, der sich mit der Rosenheimer
*“2 iie beichäft Fl, wird die Behauptung aufgenellt.—
raft sic in den limänzztagen 12 000 Perjouen
68pr auf der Lorektowiese versammelten,
vCie in geschloffe neu Reihen durch die Stadt
#ogen. Vorletzte Woch= noc## hatte bei der Grünungsversammiung
des Bürger rates Herr Lan-Senesger=
von 3000 bie 9000 Menschen gesproken.
Dire Behauptung wurde damals ourch
##uische uruse stari in eiweifel gezogen dem
es mögen viellcicht die Hälfte gewesen sein. Der
ZSisser der „Münchener Post“ scheint es wie Karriin
zu ergelen in fünf Wochen hat# sie sich
gerdrelfacht!
Diebstahl. Am 10. Dezember wurde aus
*** Gastzimmer des Mailkellers ein schwarzes,
Fidelplattierteo Pferdelummet gestohlen.
Einer umfangreichen Lebenemit-=lelschiebung
ist man am Bahnhof Deggendorf
auf die Spur gekommen. Dort sland ein
Uaggon mit Baumaterial nach Rosenheim
zum Abgang bereit, als plötzlich Befehl kam,
benselben zurüczuhalten. Unter den Baumate--rialien
befanden sich y in Menge.
Gestern wurden diese dem Kommunalverband
Deggendorf-Land zugeführt.
—
Abschie d.
kommandos
Franz Sch
Seit Novei-
Nzr
lationsproseß und die Kellerlühlun
Christ bescherung des Roten Kreuzes.
Einer seit vielen „Jahren geübten Gepflogenhcit
ist der hiesige Frauenverein vom Noten
Kreuz auch währeno der vier Kriegsjahre, trotz
zahlloser anderer Verpflichtungen, treu geblieben:
Er hat alljährlich in 30 arme Kinderherzen
Weihnachtsfreude gezaubert. Daß er es auch in
diesem Jahre, ungeachtet aller Beschaffungsich
„wierigleiten und hohen Preise, so halten will,
verdient gewiß allgemeine Anerklennung, und
wenn er auch bis heute noch an keiner Türe gellopft,
so fino wir doch überzeugt, daß gar mancher
Gömier seoin Scherflein beiträgt, strahlende
Kinderaugen zu schaffen. JZene Heldenväter u.
Heldenmülter aber, die ihrem Liebling keinen
Weihnachtebaum mehr schniüclen lönnen, mögen
ihren Tribut Frau Caritas zu Füßen legend
einen kleinen Trost finden in der Verheißung uneres
göttlichen Meisters: „Was ihr dem dos
ten getan, das habt ihr mir getan.“ Jede, auch
die lleinste Spende wird dankbarst entgegengenommen
von der Vorsitzenden des Frauenvereins
vom Roten Kreuz, Haustätterstr. 18 0, sowie
vo#m den Ausschußmilgliedern.
Sammlung. Der V.= und S.-Rat bittet
uns mitzuteilen. daß diejenigen Damen, die sich
der Sammeltätigkeit bei der am Samstag und
Sonntag slattfindenden Haus= und Straßensammtung
zugunften der heimlehrenden Krieger
und der Hinterbliebenen gefallener Krieger widmen
wollen, gebeten werden, sich im Geschäftsmme
des V.= und S.-Rates im Rathaus zu
melden.
Richtig stellung. IJu unserem Artikel
„leure“ Gattin in gestriger Nummer wird uns
mitgeteilt, daß das Zusammentreffen des Mannes
mit seiner Frau und deren angeblichen Liebhaber
aufosfener Straße stattfand. Imübrigen
besand sich in Begleitung der Frau und
des Melgers eine zweite Frauensperson, so
daß von einem „Stelldichein“ wohl nicht gul
die Rede sein köme. Die Tätlichkeit des Mannes
gegenüber seiner Frau soll auf einem Irrtum
beruhen.
Die herrschende Kohlennot zwingt zu
immer einschneidenoeren Maßnahmen der Behörden.
Vor allem sollen in der nächsten Zeit
d## Brauereien und das Papier bzw. Jeitungsgewerbe
mit weiterer Kohleneinschränlung be.
dacht merden. Den Brauerefen sollen nur so
vrel Kohlen zugewiesen werden, als der Fabrii
i erfordern.
U##rtschaftliche Brauereibetriebe sollen stillgelegt
werden. Eoentuell greift man zu der Maßnahme,
die Brauereien acht Tage brauen und
darauf woeder acht Tage feiern zu lassen. Weirtere
Mahßnahmen stehen bevor zur Einschränlung
d# Papierverbrauch:s der Zeitungen, den“
so schon bedeutende Erschwernisse auferlegt
sind.
Die Erzbischöse und Bischöfe Bayerns
sind Wa für die Adventit
eine außeroroentliche UVittandacht anzuordnen.
In der Münchener Erzdiözese ist die Bittawacht
auf den vierten Adventsonntag festgesetzt.
Die hiesigen Sausbesie# werden auf
die imn Anzeigenteil abgedrucklen Anordnungen
des Magistrats gegen Wohnungsmangel aufmerksam
gemacht.
prechsaal.
Ohne Verantwortung die Nedaktson.
Richtigstellung! Iu der in der gestrigen
Nummer “*sr?s Blattes betätigten „Aufklärung“
cines Lehrers müssen wir erwidern: Die
Herren, die den Aufruf der Bayer. Volklsparlei,
Ortogruppe Nosenheim, mit unterzeichneten,
haben wohl unterzeichiet mit dem Bewußtsein,
dadurch Volk und Vaterland zu nützen. Was
sie unterzeichnet haben, kann auch wohl jeder
Staatsbürger, der für die „Freiheit des Bürgertum“
eintreten will, nur anerkennen. Daß
rie Herren nicht im Namen eines Vereins unterzeichnet
haben, ist wohl jür jedermann, der
sehen will, Uar ersichtüich. Im übrigen werden
die Herren ihren Standpunkt selbst zu wahren
wmissen und jede Bevormunoung in dieser Richtung
strikte ablehnen. Der Herr „Aufklärer“
gibt sich falscher Hoffnung hin, wenn er glaubt,
daß alle 16 000 Mitglieder #es bayer. Lehrervereins
Cegner der Bayer. Volkspartei sind.
Nur ein Beispiel zu seiner Aufklärung: Bei der
(Gründungsversammlung der Ortsgruppe Landsberg
der Bayer. Volkspartei, traten derselben
losort 300 Mitglieder bei. Besondere Erwähnung
verdient der Ucbertritt der fortschrittlichen
Voltspartei Landsberg unter Führung des Herrn
Hauptlehrers Lochbrunner, einer bekannten Persönlichleit
des bayer. Lehrervereins. Daß dieser
Herr durchaus kein weißer Rabe ist, können wir
dem Herru „Aufklärer“ be mmt bersichern. Im
übrigen bemerken wir: Nachdem wir uns mit
ter Leilung oes biesigen liberalen Vereins gegenseirig
geeinigt häben, jede Polemik gegenüber
einer bürgerlichen Partei während des
Wahllampfes zu unterlassen, lehnen wir es ab,
auf den weiteren Inhalt der „Aufklärung“ ein
zugehen, erwarten aber, daß man in leitenden
liberalen Kreisen auch dahin wirkt, daß ein von
ihr gegebenes Versprechen beachtei wird.
Die derzeitige Leilung der Bayer. Volkspartei,
Ortsgruppe Rosenheim.
— *5. 4
Samstag, 14. Dezember 19
Lebhte Rachrichten.
die Verhan#lungsfähigkeit de
Lgegenwärtigen Rehierung.
-Rottendam, 13. 12. (Drahtb.) Dere-Minister
Bonar Law sagte, die jebBen deutse
Mahtbaler würden niemals zut tAunert.
nung gelangen. Heber den Frieden we
erst verhandelt, wenn eine deutsche Negierung
der Nationalversammlung gebüdtt sei. Die er
Besatzungstruppen würden Kuhesteis 1# im Aus#
1919 nach England zurücklommen.
rrußbvenansanglungen an den
Rheinübergängen.
s Harlsruhe, 13. 12. (Drahtb.) Die fr#
Garn##sn in Straßburg wurde auf 40 000,
Lothringen und in der Pfalz auf 10 000 M.
gebracht. An den Nheinübergängen dauern
Truppenansammlungen an.
Erleichterung der Blockade in de
" OÖstsee
s Benlin, 13. Dez. Drahtb.) Deutsche
schwedische Vorstellungen haben eine Milk
rung der Blockade in der Ostsee bewi
Ein deutscher General verhaftet
5 Trier, 13. 12. (Drahtb.) Ein Wutscher!
neral wurde hier verhaftet und nach Metz
bracht. Er wird der Erschießung belgischer
wohner in Arleux nach Kriegsbeginn angesc
digt.
Dankend ab gelehnt.
* Wien, 13. 12. (Drahtb.) Die Regierun,
Bern beantwortele eine Aufrage wegen ei
Aufenthalts Kaiser Karls mit Famdlie in
Schweiz ablehnend wegen der Unannekt
lichteiten Hollando mit dem deulschen Erka
Widersätzliche Fronttruppen.
5München, 13. Dez. (Drahlb.) Ine
Versammlung der Unabhängigen teilte geß
abend der Soldatenratsvorsiyende Sauber
daß in Kissingen einmarschierende Fronttrup
sich der Entwaffnung widersetzten und gegen
dortige Garnisonsbataillon Maschinen:
web re aufgestellt hälten.
—. — . —
Stäbt. Ardeitsamt Rosenhein
Offene Stellen: Hier: 2 Fuhrknet
1 Feilenhauer, 10 Elektromonteure, 1 Sai
5 Weißgerber, 1 Mühler. 6 Schreiner, 15 Sc
macher, 6 Maurer, 7 Zimmerleute, 10 T
ohner Stall= und Felomäde, 5 Hausun
2 6 Privatköchinnen, 5 Mädchen für ar
1 MädMchen neben der Frau, 9 Zugeherim
1 Wäscherinnen, 2 Putzsrauen. Auswär
D uhrlnechie, 1 Oberknecht, 52 Felc lnechte
Ochsenknechte, 1 Steinmetz ESchrifimacher,
Elektromontsure, 2 Hilfsmonteure, 1 Maschin
schlosser, 1 Müller, 2 Holzdrechsler, 41 Sd
ner, 5 Schneider, 22 Schuhmacher, 2 Kar
Tehrer, 2 Hafner, 13 Jimmerleute, 21 Man
510 Erdarbeiter, Bauarbeiter und Mootarde
1 Hausmeister, 60 Feld- und Stallmägde.
Hausmägee, 10 Mädchen für alles, 1 0
nomielöchin. 3 Privatlöchinnen, 12 Mär
neben der Frau, 2 Pri vatzimmermädchen, 1
leres Kindermdochen, 1 ndsmag. 1 Geschä
rm7 1 Lehnnädchen, 5 Lanokellnerinnen.
Aus 7* Meitsomisblane.
Bekreff: Abgabe von Pferden.
Die Verteilung der durch die Demobilmach
des Heeres frei werdenden Pferde kann u
den derzeitigen Umständen voraussichtlich
in der beabsichtigten Weise slattfinden, auch i
aus Mangel an’'Eisenbahnwagen und Tra
portmannschaften nicht möglich, wie geplant!
in jedes Bezirlsamt die gewünschte Anzahl
Pferden behufs Versteigerung am Sitz des
zirlsamts zu befördern. Im Hinblick auf die
stehende Lage bleibt kein anderer Ausweg.
an den Standorten der demobilmachenden Ti
pen bzw. an den Demobilmac-ungsorten
bortzeinst freiwerdenden Pferde zu versteig
Diese Versteigerungen werden durch die 1
Truppenteile rechtzeitig in der Tag
presse bekanntgemacht werden.
Bei dieser Gelegenheit wird zur Kenntnis
bracht, daß voraussichtlich keine Möglichkeit
sleht, die bei Versteigerungen erworbenen Pf
auf einem anderen Wege als dem des La
transporles abzubefördern.
Nach anher gelangten Mllteilungen sollen
einzelnen Be Eirken frei herumlausende Pferde
denfalls freigelassene HeeresPferde, angetro
werden. Es wird ersucht, solche ferde umgeh
zu beschlagnahmen, durch einen Amtstierarzt
kesin und ab en zu lassen, „owie d
frelthändig verkaufen zu lassen. Der Bet
ist an die slellv. Intendantur 1. A.« K. zu ũ
weisen.
(0 besuche um Aleberlassung von Leihpferden
im Abgabe von Pferden zum Schäyur
“N du gussichtslos und haben deshalb
dersoniiche Votsprache beim Referenten des s
vertretenden Generallommandos leinen Erf
## #ß# Dana Mit
NMo#le
2 W u. E Wel4