Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1807. (2)

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(Die  Ehrenberger  Unterthauen  im  Landgerichte

Sonthofen  betreffend.)

Wir  Maximilian  Joseph,
von  Gottes  Gnaden  König  von  Balern.
Die  in  dem  Umfange  des  Landgerichts

Sonthofen,  auf  dem  untern  Joche  der  Pfarrey
  Hindelang,  und  in  Spielmanusau  der
Pfarrey  Oberslorf  gelegenen  in  17  Familien
bestehenden  sogenannren  Ehrenberger  Gerichts-Unterthanen,
  welche  bisher  mie  Musterung,
  Reiß=  und  Steuerbarkeit  zu  dem  Tirolischen
  Gerichte  Ehrenberg  gehörten,  wollen  Wir
hiemit  nach  den  Grundsizen  der  Provinzial=Puriftkation
  dem  Landgerichte  Sonthosen
  vollkommen,  gleich  den  übrigen  unmittelbaren
  Gerichesunterthanen,  untergeben.
München  den  20.  März  1807.

Max  Joseph.

Freyherr  von  Montgelas.

Auf  königlichen  allerhöchsten  Befehl.
von  FZlad.

 

 

Die  Pensson  der  Witwe  und  Kinder  des  verstorbenen
  Freyherrn  ven  enden  betreffend.)

Seine  Masestät  der  König  haben  unterm
10.  März  allergnddigst  zu  beschliesen  geruht,
  daß  die  Pensien  der  Wiewe  und  Kinder
  des  oerstorbenen  Freyherrn  Maximilianvon
  Leyden,  im  Betrachte,  daß  dieser
  in  einer  bekannt-kririschen  Epoche  die  provisorische
  Funkt#on  eines  General-Kommissärs
der  Schwibischen  Prooinz  zur  allerhöchsten  Zufriedenheit
  versehen  har,  nicht  blos  nach  dem,
in  der  allgemeinen  Pensions  =  Pragmant
Arakel  XXIV.  S.  2  und  9  enthaltenen  Maaß= 



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stabe  regulirt,  sondern  hiebey  auch  ein  Theil
der  von  dem  Verstorbenen  als  provisorischem
General-Konmissaͤr  genossenen  Funktions-Zulage
  mit  in  Ansaz  gebracht  werden  soll.

 

(Den  Pfarrer  Hofmann  zu  Afterthal  betreff.)
Wir  Maximilian  Joseph,
von  Gottes  Gnaden  König  von  Baiern.
Mit  besonderem  Wohlgefallen  haben  Wir
aus  dem  Berichte  Unserer  Landes-Direkrion
in  Bamberg  von  20.  Jänner  laufenden  Jahrs
das  eifrige  Bestreben  vernommen,  womir  sich
der  bisherige  Pfarr-WVikar  zu  Mühlhausen
und  gegenwaͤrtiger  Pfarrer  zu  Afterthal  in
Unserm  Fürstenthume  Bamberg,  Christoph
Benedikt  Hofmann,  außer  einer  sorgfältigen
  Erfüllung  seiner  pfarramtlichen  Pflichten
  zugleich  mit  vorleuchtendem  Beyspiele,
um  die  Beförderung  der  landwirthschaftlichen
  Industrie  und  Erhöhung  des  Wohlstandes
  der  Pfarrgemeinde  verdient  machte.
Demselben  ist  daher  nicht  nur  Unsere
allerhöchste  Zufriedenheir  mit  diesen  gemeinnuzigen
  Bemühungen  zu  bezeugen,  sondern
Wir  haben  auch  dessen  Verdienste  durch  das
Regierungsblatt  zur  allgemeinen  Kenneniß

und  Nachahmung  zu  bringen  befohlen,  München

  den  8.  März  1807.
Maax  Joseph.
Freyherr  von  Montgelas.
Auf  kdniglichen  allerhöchsten  Befehl.
von  Krempelyuber.

 

Den  Pfarrer  in  Ilmmünster,  Johann  Baptsst
Mitterdorfer  betreffend.)
Dem  Pfarrer  in  Jlmmünster,  Johann